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+ + + REGELMÄSSIGE TERMINE + + +

Die Treffen der Initiative gegen Rechts finden z. Z. nicht öffentlich statt.

Radiosendung Seit Juli 2012 senden wir monatlich live aus dem Studio Ansage über UKW 88 Vier. Info

+ + + AKTUELLE TERMINE + + + in rückläufiger Reihenfolge + + +

05.12.17 / 16-19 Uhr Radikalisierung geht uns alle an - Gesprächsrunde zum Thema islamistische Radikalisierung in Friedrichshain-Kreuzberg Stadteilzentrum Familiengarten Kotti e.V., Oranienstr. 34 (Hinterhof)
Wir möchten den Eltern, Freund*innen und sozialem Umfeld von Radikalisierung Betroffener die Möglichkeit zum Austausch, Beratung und Orientierung geben. Gemeinsam mit Vertreter*innen betroffener Oberstufenzentren, dem Jugendamt, engagierten Jugendlichen, dem IVWP e.V. der Omar-Moschee und den Beratungsstellen Violence Prevention Network und ufuq e.V., möchten wir das Thema enttabuisieren und über die tatsächliche Situation im Kiez, erste Anhaltspunkte bei Radikalisierungstendenzen und Angebote der Beratungs- und Anlaufstellen sprechen.
Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain-Kreuzberg und das Quartiersmanagement Zentrum Kreuzberg und Mariannenplatz

29.11.17 / 19 Uhr Langer Atem, jetzt! Part II Strategien und Konzepte für den alltäglichen Kampf gegen AfD BAIZ (Mitte)

28.11.17 / 19 Uhr Widerstand, Menschenrechte, Strategien und Überleben im Angesicht von Rassismus im Justizsystem im Studio ? im Gorki Theaters, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin
Die US-Amerikaner Albert Woodfox, Robert King und der bereits verstorbene Herman Wallace, Aktivisten der Black Panthers, verbrachten Jahrzehnte in Isolationshaft. Als »Angola Three« (http://angola3.org/) wurden sie international bekannt. 2016 kam Woodfox als letzter nach 43 Jahren frei.
Moderiert von Karen Taylor (Vorstandsmitglied des European Network Against Racism und politische Referentin für Menschenrechte im Bundestag) sprechen Woodfox und King gemeinsam mit Bafta Sarbo (Vorstandsmitglied der Initiative Schwarze Menschen Bund e.V.), Sumit Bhattacharyya (USA-Experte von Amnesty International) und dem Publikum über Widerstand, Menschenrechte, Strategien und Überleben im Angesicht von Rassismus im Justizsystem. Und über den unbedingten Willen, weiterzukämpfen.
Kooperationsveranstaltung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. , Amnesty International Deutschland e.V. und dem Studio ?.
Infos / Eintritt frei

28.11.17 / 20 Uhr Harry Waibel: Die braune Saat - Antisemitismus und Neonazismus in der DDR Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a
Seit der Vereinigung gab es in den neuen Bundesländern relativ zur Zahl der Bevölkerung 2- bis 3-mal mehr rechte Propaganda- und Gewalttaten als im Westen. Ein Phänomen, das nicht zuletzt auf eklatante Defizite des DDR-Systems zurückgeht. Die SED hatte einen Antifaschismus etabliert, der gegenüber dem sich immer bedrohlicher ausweitenden antisemitischen und neonazistischen Phänomen die Augen verschloss und den latenten und manifesten Antisemitismus durch die Ideologie des Antizionismus vertuschte. Hinzu kommt, dass Entnazifizierung in der SBZ/DDR ähnlich wie in Westdeutschland oberflächlich war und zu schnell abgebrochen wurde. Harry Waibel belegt diese und weitere Defizite anhand von etwa 7.000 mündlichen oder schriftlichen Angriffen von Neonazis bzw. Antisemiten in der DDR und propagandistischen Verherrlichungen des nationalsozialistischen Groß-Deutschlands. Hinzu kommen etliche Schmierereien von Hakenkreuzen und SS-Runen auf Straßen, Plätzen und an Gebäuden sowie über 900 antisemitische Vorfälle. Seit den 1960er Jahren fanden etwa 200 Pogrome bzw. pogromartige Angriffe in über 110 Städten und Gemeinden der DDR statt.
Die vorwiegend männlichen Akteure sind, entweder als individuelle Täter oder in Gruppen, auf allen gesellschaftlichen Ebenen, so in den meisten Schulformen und unter den jungen Arbeitern zu finden. Zu den Neonazis gesellten sich ab Ende der 1970er Jahre Skinheads. Zu ihnen stießen gewaltbereite Fußball-Anhänger, die so genannte Hooligans. Zusammen mit den Skinheads entwickelten sie eine öffentliche, schlagkräftige Militanz, die in den politisch motivierten Straßenschlachten gegen die Sicherheitskräfte sichtbar wurde. Der Neonazismus in der DDR bestand aus mehreren Elementen und war ab Mitte der 1980er Jahre für die SED nicht mehr zu beherrschen.
Die Informationen zum Buch stammen großteils aus bisher nicht gesichteten Materialien aus den Archiven des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatsicherheit, der ehemaligen DDR (BStU), die in der Regel als «geheim» deklariert waren. Infos

26.11.17 / 11 Uhr Briefkasten-Flyer-Aktion zur Aufklärung über die AfD Treffpunkt vor dem ND-Haus Franz-Mehring-Platz
In Südwest-Friedrichshain zwischen Franz-Mehring-Platz und Strausberger Platz hatte die AfD deutliche Wahlergebnisse über dem Friedrichshainer Durchschnitt. Außerdem hingen hier die einzigen Wahlplakate in Friedrichshain (blieben hingen). Mit einer Briefkasten-Flyer-Aktion informieren die Initiative gegen Rechts und das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus mit 3000 Flyern die Bewohner*Innen über die Partei und entsprechende Gegenpositionen. Außerdem wird über die Proteste gegen den Afd Parteitag am 02.12.17 in Hannover informiert.
Mit der Aktion wird ein Punkt des Anti-AfD-Treffen Friedrichshain vom 30.10.17 umgesetzt. Entsprechende Arbeitstreffen fanden in verschiedenen Berliner Bezirken statt.

25.11.17 / 17 Uhr Antifa-Demo im Gedenken an Silivo Meier U Samariterstraße

22.11.17 / 19:30 Uhr Veranstaltung „Der neue Rechtsruck – Analyse und Gegenstrategien“ Schwalbenschwanz (Lichtenberg)

21.11.2017 / 18:30 Uhr Verleihung "Silvio Meier Preis" des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg
Jugendwiederstandsmuseum Rigaer Str. 9
im Anschluß an die Mahnwache - 17 Uhr U-Bhf. Samariterstraße
Auch in diesem Jahr wurde der Preis zweimal verliehen, an eine Person und an ein Bündnis. Der Preis für Zivilcourage wurde auf Initiative eines Bündnisses im Jahr 2016 vom Bezirk erstmals vergeben. Er erinnert einerseits an die Ermordung des Friedensaktivisten und Antifaschisten Silvio Meier durch Neonazis am 21.11.1992 und ehrt andererseits Aktive, die sich im Bezirk für ein friedvolles Miteinander aller Menschen und gegen Rechts besonders engagieren.

20.11.17 / 19 Uhr Ausstellungseröffnung "Hass vernichtet" mit Irmela Mensah-Schramm Uranis, Tesla-Saal, An der Urania 1

19.11.17 7 16 Uhr Möllner Rede im Exil „Wir werden immer wieder da sein“ im Hebbel am Ufer (HAU 1), Stresemannstr. 29, 10963 Berlin
Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 - in Gedenken an Bahide Arslan, Ayse Yilmaz, Yeliz Arslan
es sprechen: Esther Bejarano - Auschwitz-Überlebende und aktive Antifaschistin, Angehörige der Familie Arslan und der Familie Yilmaz
Der Eintritt ist frei.

13.11.17 / 19 Uhr Lesung "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" K9, Kinzigstr. 9
mit der Herausgeberin Christin Jänicke und dem Autor Dietmar Wolf

09.11.17 / 18 Uhr Lieder und Texte zum 09. November mit Karsten Troyke und El Alemán (Jens-Peter Kruse) HdJK / CAFE, 12 555 Berlin - Seelenbinderstraße 54
Eine Veranstaltung des Projektes "BEGEGNUNG" zur Reichspogromnacht von Jugendlichen aus dem „CAFE Köpenick“ in Zusammenarbeit mit Projekt Begegnung und dem Team des HdJK organisiert. Neben dem Konzert wird es eine kleine Ausstellung zum Thema „Judenverfolgung in Europa – vor 1938“ geben.
Karsten Troyke ist Schauspieler, Sprecher, aber auch Sänger und Liedermacher. Er sammelte in Vergessenheit geratene Lieder, und präsentiert in den letzten Jahren vor allem Jiddische Tangos und Cabaret-Songs. El Alemán (Jens-Peter Kruse) ist Gitarrist, Puppenspieler und Komponist. Seit 2001 begleitet er Karsten Troyke bei seinen Konzerten.

"Damals - Heute - Morgen" Veranstaltungsreihe vom 09.-25. November 2017
z. B. 09.11.17 / 19 Uhr Villa Felix, Schreinerstr. 47, 10247 Berlin Harry Waibel spricht über seine neue Studie „Die braune Saat. Antisemitismus und Neonazismus in der DDR“ (passend zum Thema sendet der MDR am 15.11.17 um 20:45 Uhr die Dokumentation „Schuld ohne Sühne“. Warum rassistische Täter in der DDR davonkamen.) Infos zur Veranstaltungsreihe

01.11.2017 / 18-20 Uhr „Hass hilft!“ Mieterladen, Kreutzigerst. 23
Wie werden Rechte Hasskommentare zur unfreiwilligen Spende für Flüchtlinge und gegen Rechts umgeleitet?
Info-Veranstaltung mit ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur im Rahmen des bundesweiten „Tag der Zivilcourage“
Infos

29.10.2017 Verleihung "Der goldene Aluhut 2017"
Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Str. 141, 13043 Berlin
Tickets: 030-611 01 313 (KOKA36)

29.10.2017 NPD-Kundgebung in Neukölln - Gegenkundgebung "Kein Neonazigedenken am Gedenkort für Burak Bektas"
Rudower Straße, Ecke Möwenweg (U-Bahnhof Britz Süd)
In Neukölln wollen wie in den Vorjahren am 29.10. Rechtsextreme an den verstorbenen Neonazi Jürgen Rieger erinnern. In dieser Gegend wurde 2012 der Jugendliche Burak Bektas erschossen - die VVN-BdA Berlin hat daher eine Kundgebung am Gedenkort der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. gegen die Veranstaltung der Rechtsextremen angemeldet.
Die rechtsextreme Kundgebung steht unter dem Titel „Gedenken für Jürgen Rieger“, die Versammlung soll um 10 Uhr beginnen. Aus dem selben Anlass versammelten sich in den vergangenen Jahren Nazis und NPD-Anhänger_innen in Neukölln. Hintergrundinformationen zu Jürgen Rieger
Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Nazisregimes VVN-BdA hat am Gedenkort für Burak Bektas eine Kundgebung unter o. g. Motto angemeldet. Diese soll an o. g. Ort stattfinden. Anlass dafür ist, dass die Rechtsextremen im Vorjahr direkt am Gedenkort ihre Kundgebung abhielten. Hier wurde 2012 der Jugendliche Burak Bektas aus bisher nicht geklärten Gründen erschossen wurde, die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. geht von einem rassistischen Motiv für den Mord aus. Die Initiative sammelt zudem weiterhin Spenden für einen Gedenktafel an diesem Ort und plant für den 5.November 2017 die Einweihung der Gedenktafel.
Info Berlin gegen Nazis / Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
UPDATE: NPD-KUNDGEBUNG DIREKT AM GEDENKORT FÜR BURAK
Laut dem Bündnis „Berlin gegen Nazis“ plant die NPD am Sonntag 29.11. direkt am Gedenkort von Burak Bektas aufzumarschieren. Zeitgleich wird ab 10Uhr zu einer Gegenkundgebung auch direkt am Gedenkort mobilisiert, um dieser Provokation lautstarken Protest entgegenzusetzen.
Die Nazi-Kundgebung am Gedenkort ist eine Brüskierung von Opfern und Angehörigen, die Versammlungsbehörde der Berliner Polizei beweist wie schon im letzten Jahr keinerlei Sensibilität für die Gefühle der Angehörigen des ermordeten Burak Bektas. Der Gedenkort ist und bleibt kein Platz für Nazis!
Berlin gegen Nazis - update

22.10.2017 / 12 Uhr Demo gegen Hass und Rassismus im Bundestag
Brandenburger Tor / Aufruf

Seit 1949 ist der Deutsche Bundestag das Herz unserer parlamentarischen Demokratie – ein Ort von Meinungsfreiheit und kontroverser Debatte. Doch wenn er am 24. Oktober 2017 neu gewählt zusammentritt, wird dieser Tag zur Zäsur: Rechtsextreme und Rassisten nehmen auf den Stühlen des Parlaments Platz, als Mitglieder der neuen AfD-Fraktion.
Vom Redepult im Reichstag drohen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Hass und Ressentiments geschürt zu werden. Geschichtsleugner könnten von dort aus die Verbrechen der NS-Herrschaft relativieren. Mit schrillen Tönen soll die Hetze gegen Flüchtlinge, Ausländer und Andersdenkende zum Volkswillen erklärt werden. Andere Parteien könnten dem Rechtsruck folgen.
Hierzu dürfen und werden wir nicht schweigen. Am 22. Oktober, dem Sonntag vor der ersten Sitzung des neuen Bundestags, umschließen wir den Bundestag mit vielen tausenden Menschen jeder politischen Richtung, jeden Alters und jeder Herkunft. Wir machen klar: Wer in den nächsten vier Jahren den Bundestag als Bühne für Rassismus, Diskriminierung und Geschichtsverfälschung verwendet, trifft auf unseren entschlossenen Widerstand. Gemeinsam demonstrieren wir für ein weltoffenes und vielfältiges Deutschland.
Dafür braucht es uns alle: Engagierte Bürgerinnen und Bürger, eine aktive Zivilgesellschaft, Vereine, Gewerkschaften und Initiativen, Politikerinnen und Politiker aller Parteien.

Freitag der 13.10.2017 / 18-20 Uhr Reichsbürger – Rechtsextreme Verschwörungstheoretiker und die Psychlogie dahinter
Jugendwiderstandsmuseum, Rigaer Str. 9 (ex Galiläa-Kirche)
Was ist „Die Reichsbürgerbewegung“ und wie funktiniert die Psychologie dahinter? Wie kann Mensch sich davor schützen, Verschwörungstheoretikern auf den Leim zu gehen?
Info-Veranstaltung mit „Der goldene Aluhut“
Radiobeitrag von SWR2-wissen von Jana Lange, Kirsten Tromnau und Kai Laufen: Sie leugnen die Existenz der Bundesrepublik Deutschland. Sie glauben an eine große Weltverschwörung und behindern Kommunen bei ihrer Arbeit. Lange wurden die Reichsbürger als Spinner belächelt und damit deutlich unterschätzt. So langsam kommt die Erkenntnis: Es gibt nicht nur mehr Anhänger der Reichsbürger-Ideologie als bisher gedacht, sondern unter ihnen finden sich auch erstaunlich viele Waffensammler. Experten halten die Reichsideologen für rechtsextrem, antisemitisch und für gefährlich.

06.-08.10.17 Anti-Knast-Tage SFE Mehringhof / Gneisenaustr. 2a
Vokü, Filme, Infotische, Veranstaltungen, Ausstellungen
Infos

29.09.17 / 10-17 Uhr Demokratiewerkstatt Aquarium am Südblock (Kottbusser Tor)
Die Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain-Kreuzberg läd ein zur 2. Demokratiewerkstatt in 2017. Der inhaltliche Fokus liegt auf dem Sozialraum Schule/ KITA und gesetzliche Rahmenbedingungen zur Umsetzung von Antidiskriminierung. Wir laden zu einer Informationsveranstaltung/ Werkstatt zum Thema „Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz“ (AGG), das in Bearbeitung befindliche Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) und deren Schnittmengen mit dem Neutralitätsgesetz und der Religionsfreiheit ein. Hierfür ist das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB e.V. als Referent*in angefragt.
Ebenso laden wir Pädagog*innen aus KITA und Schule zu einem Workshop „Reflektiertes Weiß-Sein“ ein, durchgeführt von den Referentinnen Katja Kinder (RAA Berlin e.V./ Generation Adefra) und Peggy Piesche (Generation Adefra). Ein dritter Workshop richtet sich ebenfalls an Schul- und Kitapersonal und beschäftigt sich mit dem Thema "vorurteilsbewusstes Lernen im Kontext von antimuslimischem Rassismus". Hierfür wurde der Verein Ufuq e.V. angefragt.
Gerne laden wir interessierte Jugendliche und junge Erwachsene zu einem Jugendworkshop „Planspiel zu den Themen Kommunalpolitik und Interessenvertretung“ ein. Dieser wird im Rahmen des außerschulischen Lernens von 13:00 – 16:30 Uhr stattfinden und vom Team der Initiative „planpolitik – Interaktive politische Bildung“ umgesetzt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bezüglich der Anmeldemodalitäten und des genaueren Programmablaufs gibt es ab 23.08.17 weitere Informationen.

24.09.2017 / 17 Uhr AfD-Wahlparty stören Ratskeller Charlottenburg
Rechter Infrastruktur den Stecker ziehen! - Infos
24.09.2017 Bundesweit auf die Straße gegen den Rechtsruck
Am Sonntag, droht mit der AfD eine offen rassistische und antifeministische Partei in den Bundestag einziehen. Den Weg dafür haben auch die Parteien der so genannten Mitte bereitet, die die soziale Ungleichheit verschärft und ein Klima der rassistischen Ausgrenzung geschaffen haben, von dem die AfD jetzt profitiert.
Die AfD im Bundestag bedeutet mehr Einfluss, Aufmerksamkeit, Geld und Infrastruktur für das Programm der extremen Rechten. Dem stellen wir uns gemeinsam entgegen: Solidarisch auf die Straße gegen Rechtsruck und AfD! Am Sonntag Abend in vielen Städten, werdet aktiv, bereitet Aktionen vor!
Infos auf: Nationalismus ist keine Alternative

23.09.2017 / 15 Uhr Antifa-Demo: Rechter Infrastruktur den Stecker ziehen! Savignyplatz
Der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist seit vielen Jahren bedeutender und sicherer Rückzugsort für alte und Neue Rechte. Hier vernetzen sich Unternehmer_innen, Parteifunktionäre der AfD sowie elitäre Rechte aus dem Umfeld der »Jungen Freiheit« und arbeiten an ihren Traum von einem völkischen Deutschland. Dass sich in diesem Bezirk die AfD gründete ist kein Zufall. Viele Kader der AfD wohnen hier, haben ihre Kanzlei im Bezirk oder Jobs in der »Bibliothek des Konservatismus«, der JF-Redaktion oder im »Berliner Medienvertrieb«, welcher u.a. die JF und das völkische Magazin »eigentümlich frei« vertreibt. Die Wege sind kurz, die Verbindung zwischen Partei, Zeitung, Stiftung und Bibliothek eng.
Ziehen wir der AfD den Stecker!
Licht aus für Rechte Infrastruktur!
Wir fordern den Ratskeller auf, der AfD nicht länger Räume zur Verfügung zu stellen!
Für eine solidarische Gesellschaft!

Infos

ANTIFASCHISTISCHER BEITRAG ZUM BUNDESTAGSWAHLKAMPF 2017 IN BERLIN
Gegen die Berliner AfD | II. Aktualisierte Auflage | STAND JUNI 2017

11.09.2017 / 18:30 Uhr Protest gegen Bärgida und Rassismus – Bärgida-Aufmarsch in Mitte Hauptbahnhof
Gegenprotestinfos

09.09.2017 / 14.00 Uhr Protest-Kundgebung am Washingtonplatz gegen den Aufmarsch der rechtsextremen Initiative "Wir für Berlin & Wir für Deutschland"
Am 09. September 2017 ruft die rechtsextreme Initiative "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" für 15.00 Uhr zum 7. und letzten Aufmarsch mit dem Motto "Merkel muss weg" auf. 500 Teilnehmer_innen sind angemeldet, so viele wie beim letzten Aufmarsch am 01. Juli kamen. Der Startpunkt ist die Rahel-Hirsch-Straße am Hauptbahnhof. Die Route ist bekannt und verläuft durch das Regierungsviertel via Checkpoint Charlie zum Potsdamer Platz.
Es gibt viele Aufrufe zu Gegenprotesten (Bsp. Berlin gegen Nazis) +++ Mitmach-Aktion von Berlin gegen Nazis +++ Einschätzung MBR +++ Hintergrundinformationen von Berlin gegen Rechs +++ Protestaufruf vom Evangelischen Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf

05.09.17 / 17-19 Uhr Ausstellungseröffnung und Infoveranstaltung: Grauzonen - Rechte jugendliche Lebenswelten in Musik und im Sport
Wir freuen uns mit Euch auf Michael von der Agentur für soziale Perspektiven (ASP).

04.09.2017 / 18:30 Uhr Protest gegen Bärgida und Rassismus – Bärgida-Aufmarsch in Mitte Hauptbahnhof
Gegenprotestinfos

05.09.17 / 10-16:30 Uhr Betzavta Workshop im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23
Betzavta/Miteinander macht demokratische Wege der Entscheidungsfindung mit ihren Chancen und Schwierigkeiten erlebbar. Die Besonderheit des Ansatzes besteht in der Grundannahme, dass Konflikte besonders kreativ bearbeitet werden können, wenn die beteiligten Personen anerkennen, dass das Recht auf freie Entfaltung für alle Menschen gleichermaßen gilt.
Es gibt noch freie Plätze. Der workshop ist kostenfrei.
verbindliche Anmeldungen bitte unter:
Nina Bewig
Externe Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“
Tel.: 030/29 00 71-53 oder Email: kuf@via-in-berlin.de

19.08.17 / 11 Uhr Aktionen gegen den Aufmarsch der extremen Rechten zum Hess-Gedenktag in Spandau Am 19.08.2017 hat der bundesweit aktive Neonazi Christian Häger eine Demo in Spandau angemeldet, die den Kriegsverbrecher Rudolf Heß ehren soll. Dieser hatte sich vor 30 Jahren selbst aus dem Leben befördert, nachdem er keinen Zweifel daran ließ, nichts an seiner braunen Vergangenheit zu bereuen. Der Abriss des Gefängnisses wurde durch die Alliierten beschlossen – ein Wallfahrtsort sollte an dieser Stelle jedenfalls nicht entstehen. Auf dem Gelände des Supermarktes an der Wilhelmstraße Ecke Gatower Straße sah man in den Jahren danach ab und zu abgelegte Kränze für Heß. Zunehmend trieb es aber die Verehrer der Nazigröße nach Wunsiedel, zum Ort seiner Beerdigung.
Dort führte intensive, jahrelange Gegenwehr von Anwohnern und politischen Akteuren zum Verbot jedes weiteren Heldengedenkens. Damit wurde es auch in Spandau ruhiger. Das soll sich nun nach Meinung der Verehrer des NS-Regimes ändern.
Gemeinsamer Aufruf gegen nazi-Heldengedenken
Interview auf Freie Radios vom 17.08.17 (6:33 min)
Aktuelles +++ Samstag, 19.08.2017, rechtsextremer „Heß“-Marsch“ in Spandau +++ Aufmarschroute bekannt +++ Breiter Gegenprotest +++ MitMach-Aktion von Berlin gegen Nazis +++ Treffpunkte zur Fahrt nach Spandau +++ Einschätzung der MBR
Der Hashtag auf Twitter für den 19.08. lautet #b1908

07.08.17 / 12:45 Uhr Prozessbeobachtung Kriminalgericht, Turmstraße 91/Wilsnacker Str. 4, Raum D113
Der Berliner Neonazi Patrick Krüger steht vor Gericht. Höchstwahrscheinlich werden auch wieder Neonazis vor Ort sein.
Zwei ehrenamtlich für geflüchtete Menschen tätige Frauen sind als Zeuginnen vorgeladen. Sie fühlen sich von den Neonazis eingeschüchtert und freuen sich über Prozessbegleitung durch Unterstützer*innen.

22.07.17 Fiesta de Solidaridad Infos unter cuba-si.org

22.07.17 Sommerfest der AfD abgesagt
Die AfD plante ein großes Sommerfest mit Alice Weidel in der Nähe der Oberbaumbrücke. Dies wurde kurzfristig über indymedia bekannt und ein Aktiver der Initiative gegen Rechts hat Kontakt zum Veranstaltungsort aufgenommen. Da es sich dort lediglich um eine private Club-Buchung handelte, war der politische Hintergrund unbekannt. Umgehend wurde der Termin abgesagt und somit konnte eine weitere Veranstaltung im Bezirk verhindert werden.

19.07.17 / 18 Uhr Gelbe, Grüne und Braune Rechte Remise der Wilma 19, Magdalenenstr. 19
Eine Veranstaltung zur aktuelle Entwicklungen in der extrem rechten Szene Lichtenbergs - Wer sind diese Gruppen, wie sind sie entstanden und was sind ihre Inhalte und Aktionsformen?
Info

01.07.17 Blockade der Neonazi-Demo durch Mitte!!!
Erneut 100e Neonazis unter dem Motto „Merkel muss weg“ durch Berlin-Mitte marschieren. Bereits zum 6. Mal wird diese rechte Hetze von Enrico Stubbe angemeldet. Seit über einem Jahr verbreitet das Spektrum aus verschiedensten rechten Parteien, wie NPD, AfD, Pro Deutschland, aber auch gewaltbereiten und -tätigen rechten Hooligans sowie als „besorgte“ Bürger*innen getarnten Rassist*innen regelmäßig ihre menschenverachtende Hetze auf den Straßen von Berlin. Hatten sie zu Beginn noch regen Zulauf und über 2000 Teilnehmer*innen, so ist die Demo beim letzten mal auf 500 Rechte und Nazis geschrumpft.
Widerstand auf der Straße zahlt sich aus. Lasst uns auf dem Erfolg nicht ausruhen sondern ihn als Ansporn nehmen, uns weiterhin mit vereinten Kräften dem braunen Spuk entgegenzustellen. Wir empfinden nichts als Abscheu für deren menschenverachtende rechte Hetze! Solidarität, Zusammenhalt und Aufgeschlossenheit ist das, was unsere offene und vielfältige Gesellschaft vor einer Spirale des rechten Hasses bewahren kann. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen gegen deren rechten Hetze, Antisemitismus und Rassismus, gegen deren Menschenverachtung! Wir stellen uns entgegen. Berlin ist besser ohne Nazis. Lasst uns viele sein und uns für den Zusammenhalt und Solidarität in Berlin stark machen!
Berlin gegen Rechts / Berliner Bündnis gegen Rechts auf Facebook

01.07.17 ab 9 Uhr / 8. Interkulturelle Fußballturnier, Baobab-Messe, Infoausstellung
NNW-Sportplatz/Kokswiese, Behmstrasse 27, Berlin - Gesundbrunnen
Als NARUD Network African Rural and Urban Development e.V. freuen wir uns, das Interkulturelle Fußballturnier verbunden mit Familienprogramm, der Baobab-Messe und einer Informationsaustellung zu "Migration, Flucht und Vertreibung", in diesem Jahr zum 8. Mal in Folge ausrichten zu können.
Das Turnier steht für die Wertschätzung der Vielfalt, setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Rassismus, und ersucht sowohl eine Willkommenskultur als auch Inklusion und Zusammenhalt zu stärken. Nach dem letztjährigen Schwerpunkt „Solidarität mit Flüchtlingen jetzt!“ nehmen wir dieses Jahr globale Verhältnisse und Entwicklungen, die Menschen in Not und Flucht treiben, in den Fokus. Daher lautet das diesjährige Motto: „Fluchtursachen bekämpfen!“.

17.06.17 Demo der "Identitären" blockieren!
Wie auch im vergangenen Jahr plant die “Identitäre Bewegung” eine Demonstration am 17.06.17 unter dem Motto „Zukunft Europa – bewegen und verändern“ in Berlin. Wir rufen alle dazu auf sich gegen diese antifeministische und rassistische Gruppe, die sich als aktivistischer Arm der Neuen Rechten sieht, zu stellen und die Demonstration zu blockieren.
Aufruf von Berlin gegen rechts

16.06.17 /17:30-20 Uhr Politischer Salon fand nicht statt
Beim sogenannten "politischen Salon" sollten die Abgeordneten Cansel Kiziltepe / SPD, Timur Hussein / CDU und Jörg Sabolewski / AFD in der Oranienstraße 25 aufeinandertreffen. Der Vorstand der Sprachschule Akarsu hatte Fördergelder für die Veranstaltung erhalten, die mit Auflagen verknüpft sind, dass alle Parteien eingeladen werden - auch die AFD. Die Sprachschule Akarsu stellt u.a. Räume für den Infopoint Oranienstraße 25 bereit, einen Vernetzungspunkt für Aktive in der zivilgesellschaftlichen Flüchtlingshilfe und Räume für Sprachcafés für Geflüchtete. Und dann einen AFD-Politiker einladen? Viele Menschen haben dort angerufen und ihren Unmut darüber kundgetan, das ein AfD Politiker an einen solch sensiblen Ort eingeladen wird. Noch dazu war völlig unklar, warum Fördermittel für diese Veranstaltung notwendig waren. Veranstaltungen dieser Art werden in der Regel kostenneutral organisiert.
Zu Beginn der Veranstaltung wurde diese gegenüber den Anwesenden abgesagt.

06.06.17 / 19-21 Uhr Infoveranstaltung "Reichsbürger" – Verschwörungsideologie mit deutscher Spezifik
Helle Panke/Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
Nicht erst seit dem Polizistenmord von Georgensgmünd 2016 beschäftigen Menschen aus dem Milieu der "Reichsbürger", "Selbstverwalter" und "Souveränisten" Behörden und Verwaltungen. Zunehmend wird einer breiten Öffentlichkeit deutlich, welche Gefahren von diesem bisweilen als "Spinnern" verharmlosten Milieu ausgehen kann. Kern der Vorstellungswelt dieser Menschen ist der Mythos einer Weltverschwörung gegen die Deutschen, als dessen Ausdruck unter anderem ("Lügenpresse", "George Soros") die Bundesrepublik Deutschland wahrgenommen wird.
Der Vortrag gibt Auskunft über die Ursprünge dieses uneinheitlichen Milieus, seiner Ideologie und Handlungsformen sowie Handlungsoptionen für zivilgesellschaftliche Gegenwehr.
Referent: Jan Rathje, Amadeu-Antonio-Stiftung / Moderation: Dr. Gerd Wiegel
Eintritt: 2 Euro

03.06.17 / 19.30 Uhr (PREMIERE) und 04.06.17 / 18.00 Uhr Musik-Theater „What The Volk?!“
Jugendkulturzentrum PUMPE, Lützowstr. 42, 10785 Berlin
Seit Januar 2017 haben sich dreißig junge Menschen aus Berlin, Aleppo, Kosovo und Afghanistan ein Musik-Theaterstück erarbeitet: Wer oder was ist dieses Volk, von dem alle reden? Wer gehört dazu und wer soll vor der Mauer warten? Wie können wir dem Gerede von „Leitkultur“ und „deutschem Volk“ etwas entgegensetzten? Wir fragen: Was wäre, wenn Haifische Menschen wären? Wir schauen, wer Volksmund spricht und den Volkston trifft. Völkisch – Rechtes Sprechen taucht wieder an der Oberfläche auf. Können wir durch Sprache hindurch System, Herrschaft und Grenze erkennen? Und mit eigenem Sprechen Vielstimmigkeit in Bewegung setzen? Das Völkisch-Nationale bekämpft ein Menschenrecht – Migration... oder HaiNation?
Mit Theater, Gesang und Musik betreiben die Schauspieler*innen ihre eigene Forschung zu Migration, Flucht, Grenzen, Zugehörigkeiten und der Macht von Sprache.
Eintritt: Spende 1 - 15 Euro / Kartenreservierung: reservierung@theater-x.de

03.06.17 rechtes Solikonzert abgesagt
Der Veranstalter wollte ein Soli-Konzert im Museum in der Rigaer Straße durchführen. Er sympathisiert auf seiner Facebook-Seite mit der rechtsextremen Identitären-Bewegung. Der Veranstaltungsort wurde informiert und sagte das Konzert ab.

02.06.17 / 13 Uhr Erinnerung an den 50. Jahrestag der Demonstrationen gegen den Schah-Besuch in Berlin
vor dem Rathaus Schöneberg, John-F.Kennedy-Platz/Badensche Straße
Zum 50. Mal jährt sich der Staatsbesuch des persischen Schahs Reza Pahlavi und seiner Frau Farah in Berlin. 1967 versammelten sich 100e Berliner*innen vor dem Rathaus Schöneberg, neben der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Sie protestierten gegen Folter und Mord im Iran. Unter den Augen der Berliner Polizei wurden sie von den sogenannten »Jubelpersern« mit Holzlatten und Stahlruten angegriffen. Am Abend kam es vor der Oper zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstrierenden und der Polizei. Der 2.Juni 1967 gilt damit als Ausgangspunkt für die breite studentische außerparlamentarische Bewegung Ende der 60er-Jahre, die gegen Repression und für eine Demokratisierung der Bundesrepublik stritt und diese dadurch grundlegend veränderte. Anlässlich des 50. Jahrestages erinnern wir an die Ereignisse vom 2. Juni 1967, ihre Folgen und ihre Bedeutung für die Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft in Deutschland:
Es sprechen Dr. Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung und die Zeitzeug*innenen des 2. Juni, Gretchen Klotz-Dutschke, ehemalige Studentenaktivistin und Wolfgang Wieland, Justizsenator a.D., der als junger Mann damals vor dem Rathaus Schöneberg anwesend war.
Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

23.05.17 / 19 Uhr Tag des Grundgesetzes: Von "Patriotischen Europäern, Wutbürgern und Brandstiftern - AfD, Pegida, Gewaltnetze"
Stadthalle Hohen Neuendorf, Mehrzweckraum, Am Rathaus 1
Buchvorstellung und Gespräch, Prof. Hajo Funke zu gesellschaftlichen Zuständen, Ursachen und Gegenmitteln
Eintritt frei

18.05.17 / 20-22 Uhr Wer sind "Die Identitären" und was kann gegen sie getan werden? - Extreme Rechte in Europa
SO36, Oranienstraße 190, 10999 Berlin
Es wird sich den Identitären gewidmet: Wo diese historisch herkommen, wer das in Berlin überhaupt ist, wie es ist, wenn diese auf der eigenen Veranstaltung auftauchen und was sonst gegen diese rechtsradikalen Wannabes unternommen werden kann.
Die "Identitäre Bewegung" (IB), obwohl ein recht junges Phänomen der extremen Rechten, hat es bereits zu einiger Aufmerksamkeit gebracht. Ob Boulevardpresse („Der Nazi-Skandal: Vollpfosten schänden das Brandenburger Tor“, Berliner Kurier), die meist gesehene deutsche Nachrichtensendung Die Tagesschau oder die verschiedenen linken Zeitungen: Alle haben schon über die "Identitäre Bewegung" berichtet. Dabei ist fraglich, ob bei einer Handvoll Aktivisten, auch wenn diese sich immer wieder spektakulär in Szene setzen können, überhaupt von einer "Bewegung" gesprochen werden kann. Fest steht nur, dass die "Identitären" in Deutschland von einem sich selbstbespielenden Internetphänomen zu einer aktionistischen Vorfeldorganisation der AfD und zum Steigbügelhalter für ihre Öffentlichkeitsarbeit wurden.
Die "IB" wird auch weiterhin die Öffentlichkeit suchen und rassistische Hetze und rechtsradikales Denken verbreiten. Hierbei dürfen wir nicht ihrer Selbstinszenierung und Propaganda auf den Leim gehen. Deshalb versuchen wir, uns den Identitären in einem Podiumsgespräch aus verschiedenen Perspektiven zu nähern und hinter ihre heroische Fassade zu blicken. Zugleich wollen wir besprechen, was gegen diesen "Haufen stramm rechter Vollpfosten" (Berliner Kurier) unternommen werden kann.
Prof. Micha Brumlik berichtet über die historischen Bezugspunkte und Symboliken der Identitären
Stefanie Lohaus, Herausgeberin des feministischen Missy Magazin. Im November wurde ein Podiumgespräch mit ihr zu „Frauen und Geschlechterbilder bei AfD und Pegida" von Identitären gestört.
Michael Trube, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin klärt über die Strukturen und das Personal der Identitären auf
Christine Schneider, Antifa AG der Interventionistischen Linken Berlin spricht mit uns über eine mögliche Praxis gegen die Identitären
Moderation: Dr. Gerd Wiegel
Einlass: 19:30; Kosten: 2,00 Euro / ermäßigt 1,00 Euro

10.05.17 / 19 Uhr Ein erstes Fazit zum Ende des NSU-Verfahrens
aquarium (Skalitzer Str. 6, neben Südblock) U-Kottbusser Tor
Broschüren-Release mit Podiumsdiskussion / Infos zu Veranstaltung und Broschüre

08.05.17 / 15:30 Uhr zwei Protestkundgebungen "Wir feiern die Befreiung - Keine NPD-Kundgebung in Karlshorst"
vor dem Deutsch-Russischen Museum Rheinsteinstraße 113 und Köpenicker Allee / Ecke Rheinsteinstraße
Am 8. Mai 1945 erklärte die Wehrmacht in Karlshorst (Lichtenberg) die bedingungslose Kapitulation Deutschlands im 2. Weltkrieg.
Die extrem rechte NPD hat erneut anlässlich des historischen Datums eine Kundgebung "Wir trauern um unsere deutschen Gefallenen beider Weltkriege" um 16 Uhr angekündigt. Der genaue Ort ist noch nicht bekannt. In den letzten zwei Jahren fanden bereits Kundgebungen vor dem Deutsch-Russischen Museum statt. 2016 stand die NPD mit 14 Personenan der Ecke Reinsteinstr. 108.
Aufruf vom Bündnis für Demokratie und Toleranz Lichtenberg

29.04.17 / 10-18 Uhr Tagung „Die neue Bewegung von rechts“
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
AKTIONSBÜNDNIS gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg
Diskriminierung, Rassismus und Hetze gegen Geflüchtete gehören auch in Brandenburg leider zum Alltag – sei es auf Demonstrationen von »Nein zum Heim«-Initiativen, in den Kommentarspalten im Internet oder während Wahlkampagnen der Partei »Alternative für Deutschland« (AfD).
Wir wollen uns diese neue rechte Bewegung in Brandenburg, ihre Themen und ihre Akteure genauer ansehen. In welchem gesellschaftlichen Kontext finden die aktuellen Rechtsentwicklungen statt? Welche Strategien verfolgen rechte Protagonist_innen? Wie gelingt es der AfD momentan, so viel Zuspruch zu erhalten?
Nach eingehender Analyse wollen wir uns vor allem der Frage zuwenden, wie wir der rechten Bewegung effektiv begegnen können. Was müssen wir tun? Welche Ansatzpunkte gibt es, um eine offene, demokratische Gesellschaft zu verteidigen und zu stärken?
16.00 Uhr Podiumsdiskussion mit:
Isabelle Vandré (DIE LINKE, MdL) | Jörg Gleisenstein (Bündnis 90/Die Grünen) | Martin Osinski (Aktionsbündnis »Neuruppin bleibt bunt«) | Prof. Dr. Iman Attia und Prof. Dr. Christoph Kopke
Wir bitten um Anmeldung bis zum 21. April 2017 unter info@bbg-rls.de.

24.04.17 / 17 Uhr Gedenkkundgebung für Nguy?n Van Tú / Gegen rassistische Gewalt - damals wie heute!
Brodowiner Ring 8, Marzahn-Hellersdorf
Nguy?n Van Tú lebte ab 1987 als Vertragsarbeiter in der DDR. Am 24. April 1992 wurde er in Berlin-Marzahn am Brodowiner Ring von einem Neonazi erstochen. Damals fand ein Trauermarsch mit ca. 2.000 Teilnehmer*innen statt. 25 Jahre danach ist seine Geschichte in der Öffentlichkeit weitgehend in Vergessenheit geraten. Auch heute sind rassistische Übergriffe auf Menschen und ihre Unterkünfte alltäglich.
Genauso wie damals kämpfen heute viele Menschen um einen Aufenthaltsstatus und um Schutz vor Gewalt. An dem 25. Todestag möchten wir an Nguy?n Van Tú erinnern.
Im Anschluss um 18Uhr, JFE Anna Landsberger, Prötzeler Ring 13 Podiumsveranstaltung: Die 90er Jahre -Rassismus und Widerstand
Mit dem Ende der DDR verloren auch die sogenannten Vertragsarbeiter*innen ihren Aufenthaltsstatus, darunter viele Viet-names*innen. Dagegen formierte sich ein Widerstand, in dem für ihr Bleiberecht und Arbeit gekämpft wurde. Neben der Bedrohung durch staatliche Abschiebepolitk waren sie Ziel von massiver rassistischer Gewalt: von Seiten der Polizei, als auch durch Rassist*innen und Neonazis.
Über die Geschichte und die Situtation mehr als 25 Jahre danach sprechen Zeitzeug*innen der „Vereinigung der Vietnamesen in Berlin und Brandenburg“, Tamara Hentschel, Kollath Mai-Phuong & Nguyen Dan Thy.
Veranstalterbündnis: Reach Out Berlin | Bündnis gegen Rassismus | AKMH | VVN BdA | Vereinigung der Vietnamesen Berlin und Brandenburg | Reistrommel | AStA ASH | NEA | Anti-rassistische Initiative

20.04.17 / 19 Uhr Ausstellung gegen Alltags-Hass und Lesung mit Irmela Mensah-Schramm (Infos hier)
Frauenkreise Berlin, Choriner Str. 10, 10119 Berlin
Irmela Mensah-Schramm eröffnet Ihre Ausstellung "Überzeichnet, den Nazis entschieden entgegen gemalt!" (bis 13.07.17) und liest aus dem Buch "Mein Kampf gegen Rechts".
Am 20. April 2017 jährt sich zum 128 Mal der Geburtstag von Adolf Hitler, ein Diktator, dessen zerstörerischer Geist – verewigt in der Schrift „Mein Kampf“, bis heute weiterlebt.
Mit der Ausstellung von Irmela Mensah-Schramm Überzeichnet – Den Nazis entschieden entgegen gemalt!, setzen die Organisatoren um Frauenkreise Berlin und die Initiative für mehr Menschlichkeit Schluss mit Hass aus Königs Wusterhausen sowie die Unterstützerorganisationen Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V., der EUROPAVERLAG, die Werbeagentur Ogilvy und Mather Berlin, der Berliner Bücherhimmel und Nijinski Arts Internacional e.V., ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen und den nationalsozialistischen und menschenverachtenden Alltags-Hass, der nach wie vor täglich in der Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar ist.

08.-18.04.17 / täglich 11-20 Uhr Ausstellung: SEQUENZEN – ERINNERUNG – WECHSEL Infos Netzwerk Selbsthilfe
Projektraum des Kunstraum Bethanien Berlin
Die Ausstellung beleuchtet den NSU-Komplex als Teil einer langen Geschichte rechten Terrors und rassistischer Gewalt in Deutschland. Dabei macht sie einige gesellschaftliche Kontexte sichtbar, die für die Aufarbeitung des NSU-Komplexes von Bedeutung sind. Die Ausstellung soll ein Schritt sein, die rassistische Spaltung in der Gesellschaft zu überwinden, indem die Geschichte der Migration als konstitutiver Bestandteil des heutigen gesellschaftlichen Zusammenlebens erkannt und migrantisches Wissen wahr- und ernstgenommen wird.

Aktuelle Buchempfehlungen:
Broschüre "Deutschland macht dicht"
Das Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht bietet einen Rundumschlag zur gegenwärtigen Asylpolitik, eine Chronologie der politische Maßnahmen und Erklärungen politischer Zusammenhänge und Rechtsbegriffe.
"In our own words" - Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen
Eine Dokumentation des International Women Space, einer feministischen Polit-Gruppe von Frauen mit und ohne Fluchterfahrung und Migrantinnen in Deutschland.

05.04.17 / 10 Uhr 5. Jahrestag des Mordes an Burak Bektas
Rudower Str./Möwenweg (U Britz-Süd)
War Rassismus das Motiv? 5 Jahre Ungewissheit - Wir fordern Konsequenzen!
Kundgebung und feierlichen Grundsteinlegung für einen Gedenkort für Burak Bektas
Burak Bekta? wurde am 5. April 2012 in Berlin-Neukölln von einem Unbekannten ermordet, zwei seiner Freunde wurden lebensgefährlich verletzt. Sie standen gegenüber des Krankenhaus Neukölln und unterhielten sich, als ein unbekannter weißer Mann gezielt auf die Gruppe Jugendlicher mit sogenanntem Migrationshintergrund zuging und mehrere Schüsse auf sie abfeuerte: Völlig unvermittelt und wortlos schoss er und entfernte sich langsam vom Tatort. Die Überlebenden hatten den Täter noch nie zuvor gesehen. Sie beschreiben die Tat als Hinrichtung auf offener Straße. Ein Vorgang, den wir von den Morden des NSU kennen: Weißer Mann schießt wortlos und ohne Vorwarnung auf Migranten. War der Mordanschlag auf Burak und seine Freunde eine NSU-Nachahmungstat? War der Mörder ein Rassist? Viele Fragen, keine Antworten.

05.04.17 / 18 Uhr Buchvorstellung: 2017. Jahrbuch rechte Gewalt, mit Andrea Röpke
DokuZ Sinti und Roma, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84, Aufgang 2, 3.OG, 10969 Berlin (Zugang über Oranienstraße)
Der rechte Mob macht mobil. Und Rechtsradikalismus ist heute längst nicht mehr verpönt. Seit Jahren nehmen Gewalttaten durch rechtsextreme Täter bundesweit zu, mit der Zuwanderung Tausender von Flüchtlingen ist sie 2015 geradezu explodiert. Das "Jahrbuch rechte Gewalt" versammelt in einer umfassenden Chronik alle Gewaltverbrechen mit rechtsradikalem Hintergrund, dokumentiert einzelne Fälle und Täter in Reportagen und Porträts, leuchtet Vorgehensweisen, Tätergruppen, lokale Schwerpunkte und Tendenzen in Hintergrundberichten und Analysen aus. Andrea Röpkes aufrüttelnde Chronik über den Rechtsextremismus in Deutschland ist ein konkurrenzloses Desiderat für politisch Interessierte, Besorgte und die wachsende Zahl sich in Flüchtlings-Hilfen und sozialen Projekten engagierende Bürger. (Text: Knaur Verlag)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wass ketne!“ („Lasst uns zusammenkommen!“).

04.04.17 / 19 Uhr Offenes Arbeitstreffen der Initiative gegen Rechts im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23

02.04.17 / 18 Uhr Vortrag: Ideologische Geschwister: Islamismus, Antikommunismus und antimuslimischer Rassismus
nGbK (2. Stock), Neue Gesellschaft für bildende Kunst, Oranienstraße 25
Der Antikommunismus ist wie der Antisemitismus Kernelement islamistischer Ideologie: Bereits in der Zeit zwischen den Weltkriegen bekämpften etwa die ägyptischen Muslimbrüder streikende Arbeiter. Welche historischen Zusammenhänge und ideologischen Gemeinsamkeiten bestehen zwischen islamistischem, faschistischem und bürgerlichem Antikommunismus und inwiefern übernimmt der antimuslimische Wahn diese altbekannten Muster? Diesen Fragen soll, in der Veranstaltung der jour fixe initiaive, von Hannes Bode nachgegangen werden.

01.04.17 / 15 Uhr Demo: Kein Raum für Nazis und AfD / Rechte Läden und Treffpunkte dicht machen!
Antonplatz
After Demo Konzert in der Bunten Kuh, Berndasteler Str. 78, Weißensee
19 Uhr Open Mic Cypher / 21 Uhr Konzert

25.03.17 / 13 Uhr Antirassismusaktion auf dem Alexanderplatz Bündnis Aufstehen gegen Rassismus
Wir wollen am Internationaler Tag gegen Rassismus auf dem Alex durch eine zentrale Veranstaltung und viele lokale Aktionen in den Bezirken die allgemeine Aufmerksamkeit auf die sich in Deutschland rasant ausbreitende rassistische Gesinnung und die dadurch motivierten Straftaten lenken. Wir werden am Alex die Namen der 184 Todesopfer mit Kreide auf den Asphalt schreiben, Flyer verteilen und anschließend in die Bezirke ziehen und Stolpersteine putzen. Parallel werden Sängerinnen und Sänger verschiedener Chöre am Alexanderplatz einen Flashmob organisieren.
Mobilisiert Eure Freunde, Eure Arbeitskollegen, die Familie und die Nachbarn!
Anmeldung unter www.berlin@aufstehen-gegen-rassismus.de oder kommt einfach zum Alexanderplatz!

25.03.17 / 15 Uhr Antifaschistische Demo U-Bahnhof Rudow Infos
Seit mehreren Monaten erleben wir in Neukölln und in anderen Bezirken eine erneute Eskalation neonazistischer Gewalt. Nachdem im vergangenen Jahr vom Stammtisch bis ins Parlament gegen Geflüchtete gehetzt wurde und in der Folge der Zuspitzung des nationalistischen und rassistischen Normalzustandes unzählige Unterkünfte brannten, werden nun linke Läden, Cafés und politisch Engagierte aus unterschiedlichen Kontexten angegriffen.

25.03.17 / 21 Uhr Romadness Night! Take Back the Future! Solikonzert Für die Freiheit! www.alle-bleiben.info
Drugstore, Potsdamer Str. 180
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

24.03.17 / 20:30 Uhr Romadness Night! Take Back the Future! Solikonzert Für die Freiheit! www.alle-bleiben.info
Theater X, Wiclefstr.32
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

23.03.17 / 18:30 Uhr The Awakening Filmvorfürung Mit K.E.und der Rap Combo K.A.G.E www.alle-bleiben.info
Theater X, Wiclefstr.32
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

20.03.2017 / 20:30 Uhr Hörspielprojekt "Eine Stimme finden" von Hörfix 23
eine Veranstaltung vom Register Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin
Von Reisen in andere Länder kennen wir Situationen, in denen einen niemand mehr versteht, in denen die Sprache verloren gegangen ist. Da gibt es vielleicht Träume, Wünsche und Vorstellungen, die man mit anderen teilen möchte, es aber nicht kann. Zu hören sind 12 Interviews mit Musik und Rezitationen von Flüchtlingen und Migrant*innen, die zwischen 2 Monaten und 30 Jahren unter uns leben.

20.03.-02.04.17 Kurdische Kulturtage 2017 alle Infos
Vom 20. März bis 2. April veranstalten in Berlin lebende Kurd*innen ein mehrtägiges Kunst – und Kulturprogramm. Anlass ist das kurdische Newroz-Fest, das jährlich mit dem Frühlingsbeginn Freiheit, Emanzipation und Neubeginn zelebriert. Die Veranstaltungsreihe soll die Möglichkeit bieten kurdische Vielfalt und politische Realitäten zu erleben und kennenzulernen.
FrauenRat Dest Dan - Infoveranstaltung zu 'Jineoloji' Info
Dest Dan besteht bereits seit den 1990er Jahren und organisiert sich mittlerweile in Rätestrukturen, mit dem Ziel politische Bildung und Selbstorganisation zu fördern. Im Rahmen der kurdischen Wochen plant der Rat nun eine Veranstaltung zum Thema ‚Jineoloji‘ - ein Konzept, das von kurdischen Frauen erarbeitet wurde und auch in Nord-Syrien und Shengal durch Vertreterinnen der kurdischen Frauenbewegung Anwendung findZX==