Chronik 2009

In die Chronik auf genommen wurden Nachmeldungen und zahlreiche Vorfälle nach dem Abgleich mit dem LKA. Somit kam es zu weiteren sieben Übergriffen auf Menschen. Es können aus technischen Gründen nicht alle Nachmeldungen aus der Chronik auch in die Broschüre übernommen werden!
Außerdem kann es passieren, daß hier ggf. aufgeführte Links zu Dritten zum Ursprung oder zur Erläuterung einer Meldung zwischenzeitlich im Netz nicht mehr erreichbar sind.

Gemeinsam mit dem Centermanagement des Ringcenter II konnte ein Thor Steinar Laden gekündigt werden. Der Umzug an den neuen Standort in der Frankfurter Allee konnte zwar nicht verhindert werden, aber durch umgehende Kontaktaufnahme zum Vermieter, ist ausgeschlossen, daß dort Thor Steinar Mode verkauft werden darf. Zuwiderhandlungen führen zur sofortigen Kündigung.

Dezember

In den Vorweihnachtstagen ziehen nachts um 3 Uhr, ca. 30 Nazis durch die Boxhagener Straße. Sie zertrümmern Aufsteller, Bänke, Tische und Türschlösser von Gewerbetreibenden, vor allem rund um die Kreuzung Niederbarnim / Boxhagener Str.
Register Friedrichshain

24.12.
In der Zossener Straße beleidigen gegen 16:30 Uhr zwei Personen den Geschädigten fremdenfeindlich und bewerfen ihn und seine Begleiterin mit Steinen.
Polizei Berlin

23.12.
In der Schreinerstr. 5 beschmieren Unbekannte die Wände, u. a. mit einem Hakenkreuz.
Polizeiinfo

20.12.
Gegen fünf Uhr werden zwei Jugendliche, die sich auf dem Nachhauseweg befinden, in der S-Bahn zwischen Frankfurter Allee und Treptower Park von sechs Neonazis homophob beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Die Nazis flüchten vom S-Bahnhof Treptower Park.
Antifa Friedrichshain

Gegen fünf Uhr werden zwei Jugendliche, die sich auf dem Nachhauseweg befinden, in der S-Bahn zwischen Frankfurter Allee und Treptower Park von sechs Neonazis homophob beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Die Nazis flüchten vom S-Bahnhof Treptower Park.
Antifa Friedrichshain

14.12.
An der Hauswand Weserstr. 17 ist der Schriftzug „DEUTSCHE WEHRT EUCH! Jetzt NPD!“ gesprüht.
Polizeiinfo

07.12.
Ein stark Angetrunkener wurde gegen 18 Uhr beim Betreten eines Lokals in der Graefestr. wegen seines Zustandes direkt zum Verlassen aufgefordert. Er kam der Aufforderung nicht nach und mit weiterer Hilfe wurde er aus dem Lokal begleitet. Im Lokal und dann davor schrie der Beschuldigte mehrfach „Heil Hitler“.
Nach dem Lokalverweis suchte der Beschuldigte gegen 18:50 Uhr ein Lokal in der Schönleinstr. auf. Hier weigerte er sich zwei Gläser Rotwein zu bezahlen und schrie immer wieder „Heil Hitler“. Er versuchte den Wirt zu schlagen und zu beißen. Auch beim Eintreffen der Polizei schrie er weiter „Heil Hitler“.
Polizeiinfo

05.12.
In der Urbanstr. 51 wird ein Hakenkreuz und der Schriftzug „Juden raus“ entdeckt.
Polizeiinfo

03.12.
Bereits in der Vergangenheit wurde ein junger Mann in der Lembruckstraße von einem anderen Bewohner mit Migrationshintergrund mehrmals rassistisch beleidigt. Darüber hinaus wurden in der Vergangenheit mehrer Anzeigen wegen Abspielens rechtsextremer Musik gegen ihn erstattet. Um 23 Uhr wird der junge Mann ohne Grund mehrmals ins Gesicht geschlagen. Der junge Mann versucht sich zu wehren und erstattet Anzeige.
Register Friedrichshain

November

28.11.
Im Jessner-Eck (Jessner Str. 16) trifft sich eine Gruppe augenscheinlicher Neonazis.
Antifa Friedrichshain

27.11.
Unbekannte schmieren ein Hakenkreuz auf ein Hinweisschild ansässiger Vereine in der Strausberger Str. 38. In der Haupthalle und in der 4. Etage ist ebenfalls ein Hakenkreuz auf Hinweisschilder geschmiert.
Polizeiinfo

An der Tramhaltestelle Warschauer Str. kommt es gegen 4:40 Uhr zu einem Streit zwischen dem Beschuldigten, einem Zeugen und dem Anzeigenden. Der Beschuldigte rief mehrmals „Heil Hitler“ und ist einschlägig bekannt.
Polizeiinfo

22.11.
Gegen 0.50 Uhr wird ein Schwarzer in der U5 mit einem Feuerlöscher besprüht - wahrscheinlich um ihn "weiß" zu machen. Das sagten zumindest Zuggäste aus.Der Zug stoppte im U-Bahnhof Weberwiese.
Presseberichte/Radio F´hain

21.11.
Am Tag der Demo in Gedenken an Silvio Meier, der 1992 von Neonazis umgebracht wurde, schmissen Neonazis Flyerschnipsel aus einem vorbeifahrendem Auto. Diese enthalten diffamierende Aussagen über Silvio Meier. (Z. B. "Im deutschen Boden nun der Silvio ruht und als Dünger seine Arbeit tut" / "Das Messer in der Brust blieb stecken und half dem Silvio beim verrecken" / "Der Kammerjäger, der war fleißig die Zecke wurde nicht mal dreißig") Ein Teil der Flyer konnte eingesammelt werden.
Register Friedrichshain

19.11.
In der Reichenberger Str. 21 beschmieren Unbekannte einen Kellervorraum mit drei Hakenkreuzen und dem Schriftzug „LANG LEBE DIE ARABISCHE NAZIS“ (Schreibweise übernommen).
Polizeiinfo

16.11.
In der Puttkamerstr. bemerkt eine Mitarbeiterin des LABO Berlin ein umgedrehtes Hakenkreuz an der Hausflurwand im 1. OG.
Polizeiinfo

15.11.
In der Oranienstr. beleidigen die Beschuldigten nach einer Sachbeschädigung die Geschädigte rassistisch und rufen „Sieg Heil“ und „Heil Hitler“.
Polizeiinfo

14.11.
Im Ostbahnhof wird gegen 11:20 Uhr eine Person auf der Fahrt zu einem Fußballspiel des BFC Dynamo von Beamten der Bundespolizei beim Zeigen des „Hitler-Grußes“ beobachtet.
Polizeiinfo

13.11.
In der Lichtenberger Str. 18 sind an einem Fahrstuhl drei Hakenkreuze geschmiert.
Polizeiinfo

10.11.
Am Ostbahnhof wird eine Person des Bahnhofs verwiesen. Er reagiert mit den Worten „Sieg Heil“. Die Person ist nicht das erste Mal auffällig.
Polizeiinfo

08.11.
In der Revaler Str. wird ein Mann, der eine Kippa trägt, von zwei Jugendlichen antisemitisch beleidigt.
Register Friedrichshain

07.11.
Nach einem gescheiterten Konzert der extrem rechten Band "Kategorie C", das in Oberschöneweide stattfinden sollte, bewegen sich größere Besuchergruppen durch Berlin. Am Ostkreuz kommt es an diesem Abend zu mehreren Angriffen auf AntifaschistInnen.
Register Friedrichshain

Am S-Bahnhof Ostkreuz werden ca. 30 Antifaschist_inn_en von einer Gruppe von ca. 50 Neonazis angegriffen. Die Antifas befinden sich in dem S-Bahnzug und die Nazis, Fans der Band Kategorie C, versuchen tretend und schlagend das Abteil zu stürmen. Das wird durch zwei PMS-Beamte verhindert.
ReachOut

Gegen 21 Uhr wird ein Antifaschist auf dem S-Bahnhof Ostkreuz von einer Gruppe von acht Neonazis erkannt und verfolgt. Er flüchtet in Richtung Ausgang Friedrichshain und begegnet dabei einer weiteren Gruppe von 30-40 Nazis, die von der Polizei begleitet werden. Beim Vorbeigehen an den Nazis erhält er einen Ellenbogenstoß.
ReachOut

04.11.
In der Mariannenstr. wurde eine Person von einer anderen als „Penner“ bezeichnet und heil „Heil Hitler“ gesagt. Im Beisein der Polizei rief die stark angetrunkene, einschlägig bekannte Person darüber hinaus mehrfach „Ein Hoch auf Eisern Union“.
Polizeiinfo

01.11.
Vermutlich mit vor Ort gefundener Farbe von der mit der Restaurierung beauftragten Firma schmierten Unbekannte zwei Hakenkreuze an die Eastside Galery.
Polizeiinfo

Anfang November
In der Eldenaer Str. werden mehrere Aufkleber der neonazistischen NPD geklebt. Die Aufkleber wurden entfernt.
Register Friedrichshain

Seit einigen Monaten befindet sich ein gemaltes Hakenkreuze im Fahrstuhl eines Hauses im Weidenweg 13. Die Hausverwaltung (Wohnungsbaugesellschaft Mitte - WBM) wurde durch die Mieter davon in Kenntnis gesetzt und wurde zur Beseitigung aufgefordert. Bisher hat sie sich nicht um eine Säuberung gekümmert.
Register Friedrichshain

Oktober

22.10.
In der Nacht auf den 22.10.09 haben etwa drei sogenannte "Autonome Nationalisten" versucht am U-Bhf Zugang Frankfurter Allee Plakate für ein Neonazi-Konzert in Sachsen anzubringen. Die Einnahmen des Konzertes sollen einem Berliner Neonazi zukommen, der bei einem Angriff auf die Neonazi-Kneipe "Zum Henker" in Schöneweide verletzt wurde.
Register Friedrichshain

In der selben Nacht, werden Aufkleber des neonazistischen Winkinger-Versand im Eingang des Projekthaus Petersburgerstr. 92 verklebt. Die Aufkleber wurden entfernt.
Register Friedrichshain

Ein Mitarbeiter der S-Bahn entdeckt am Ostkreuz ein Hakenkreuz in der Linie 5.
Polizeiinfo

Am Ostbahnhof wird eine Person überprüft. Aufgefallen sind ein tätowiertes Hakenkreuz auf dem linken Handrücken und je eine Sigrune an Mittel- und Ringfinger.
Polizeiinfo

21.10.
Nach einem ausgesprochenen Bahnhofsverbot gegen 11:50 Uhr am Ostbahnhof beleidigte die Person einen dazugerufenen Polizisten, zeigte den „Hitlergruß“ und rief „Sieg Heil“ und „Heil Hitler“.
Eine weitere Person wurde anläßlich einer Videoauswertung durch den „Hitlergruß“ auffällig.
Polizeiinfo

20.10.
Zwei Personen wurden vom Sicherheitsdienst und unterstützenden Bundespolizisten aus dem Ostbahnhof verwiesen. Sie skandierten dabei „Sieg Heil“ und „Heil Hitller“. Einer zeigte zusätzlich den „Hitlergruß“, der andere beleidigte die Beamten.
Polizeiinfo

15.10.
Über einen Anwalt wird angezeigt, daß ein Foto eines Bewohners der Jungstraße in Zusammenhang mit einem Artikel auf einer einschlägigen rechten Seite, in dem der Mandant als „gewaltbereiter Linksextremist“ bezeichnet wird, veröffentlicht wurde. Der Beschuldigte wurde ermittelt, der Vorwurf wurde zurückgewiesen.
Polizeiinfo

10.10.
Neonaziaufmarsch mit 600 TeilnehmerInnen unter dem Motto "Vom nationalen Widerstand zum nationalen Angriff!" vom Alexanderplatz zur Landsberger Allee.
Antifa Friedrichshain

Im Bereich  des Strausberger Platzes treffen Teilnehmer der rechten Demo auf linke und bürgerliche Gegendemonstranten. Aus der Demo werden z. T. halbvolle PET Flaschen, Obst, Glasflaschen und andere Gegenstände in Richtung der Gegendemonstranten geworfen.
Polizeiinfo

Die Gegendemonstranten versuchten gegen die Abschirmung der Polizei die rechte Demo zu behindern. Ein vermummter Demo-Teilnehmer versuchte die Gegendemonstranten zu provozieren, indem er ihnen einen „Hitler-Gruß“ entgegen richtete.
Polizeiinfo

Auf einer Zwischenkundgebung am Platz der Vereinten Nationen kam die rechte Demo zum Stehen. Auf dem Gehweg suchte eine weibliche Person nach einem Bekannten in der Demo. Sie zeigte den „Hitler-Gruß“ in Richtung der Demo und mischte sich dann unter die Teilnehmer.
Polizeiinfo

In einem Redebeitrag der rechten Demo wurden Namen von zivilcouragierten Personen genannt und diese verunglimpft als Hintermänner einer feigen, roten Mörderbande. Darüber hinaus wurden aus der rechten Demo antisemitische und volksverhetzende Parolen gerufen.
Polizeiinfo

Gegen 15:50 Uhr wird ein Gegendemonstrant an der Landsberger Allee von einem Gegenstand, der aus der Demonstration der Neonazis geworfen wird, getroffen und verletzt. Er entfernt sich unerkannt.
Polizei Berlin

Gegen 14:20 werden Gegendemonstranten von Teilnehmern der Nazidemo am Strausberger Platz mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen.
Polizei Berlin

Gleichzeitig versuchen 30-40 Teilnehmer der Nazidemo mittels Schlägen und Tritten gegen die Polizei in Richtung der Gegendemonstranten zu gelangen. Ein Vermummter Teilnehmer versuchte überdies mit Gestiken die Mitlaufenden zum Durchbrechen einer Polizeikette zu animieren, um zu den Gegendemonstranten zu gelangen.
Polizei Berlin

Gegen 17:30 Uhr wurden im Anschluß an die Nazidemo von rechten Demoteilnehmern mehrere Personen bespuckt, mit Flaschen beworfen, getreten und geschlagen. Der Angriff richtete sich gegen den politischen Gegner.
Polizei Berlin

Eine Gruppe von Antifaschist_Innen wird gegen 17:30 Uhr auf dem U-Bahnhof Frankfurter Allee von einer Gruppe von 50-60 Neonazis, bespuckt, mit Flaschen beworfen und angegriffen. Ein 16- und ein 17-Jähriger werden durch Tritte und Schläge verletzt. Anwesende Polizeibeamte werden vor dem Angriff von den Nazis aufgefordert sich zurück zu ziehen, was sie auch tun. Gegen die Polizeibeamten wird Anzeige erstattet.
ReachOut

In der Warschauer Str.  wurde von Beamten der Bundespolizei eine Person dabei beobachtet, wie er „Sieg Heil“ rief und den „Hitler-Gruß“ zeigte.
Polizeiinfo

09.10.
Wie einem Bericht der extrem rechten Wochenzeitung "Junge Freiheit" zu entnehmen war, haben Mitglieder der "Vereinigung der Opfer des Stalinismus" (VOS) die Karl-Marx-Allee symbolisch in "Straße der friedlichen Revolution" umbennant. Das diese Organisation ihre Aktion ausschließlich in der "Junge(n) Freiheit" präsentiert, verwundert nicht. Der bis zum 31. Juli amtierende Vorsitzende der VOS, Carl-Wolfgang Holzapfel, der gleichzeitig Vorsitzender der "Bewegung 17. Juni 1953" ist, war ein Jahre lang Mitglied der extrem rechten "Republikaner". Ihren Sitz hat die VOS im Deutschlandhaus (Stresemannstr. 90) in Berlin-Kreuzberg. Umgeben von regionalen Untergliederungen des revanchistischen "Bund der Vertriebenen" fühlen sie sich gut aufgehoben. In verschieden neonazistischen Foren, wurde diese Aktion mit großem Wohlwollen aufgenommen.
Register Friedrichshain

14.10.
Am Ostbahnhof trägt eine Person eine Jacke mit einem Aufnäher. Darauf befindet sich das Abbild "Adolf Hitlers" und ein Hakenkreuz.
Polizeiinfo

01.10.
Am Infocontainer der Initiative gegen Rechts, vor dem Thor-Steinar Laden "Tromsö" in der Petersburgerstr., kommt es zu Sachbeschädigungen. Eines der Plakate wird mit Parolen (z.B. SPD=Sozialfaschisten und Bitte auch nicht soviel Multikulti) beschmiert. Das Infoplakat über die Aktion "Servicewüste für Nazis" wird komplett abgerissen.
Register Friedrichshain

September

26.09.
Kurz vor der Wahl werden im Weidenweg mehrere Exemplare der NPD-Wahlkampfzeitung "Jetzt reicht`s" hinter die Scheibenwischer parkender Autos geklemmt. Die Zeitungen wurden entfernt.
Register Friedrichshain

In der Gärtnerst. 6 wird ein Hakenkreuz an einer Wohnungstür entdeckt.
Polizeiinfo

25.09.
Gegen 2:30 Uhr  wird eine Person in der Wühlischstraße auf dem Weg von der Arbeit nach Hause angepöbelt und angegriffen. Drei Rechte unterstrichen ihre Worte "Eh, Nigger, was willst Du denn hier!" mit Schubsereien. Der Friedrichshainer hatte erst mit ruhigem Reden versucht, die Angreifer zu stoppen. Dies nutze jedoch nichts, er wurde weiter geschubst und gestoßen. Daraufhin wehrte sich der Angegriffene und konnte unverletzt fliehen.
Register Friedrichshain

Im Hof eines Wohnhauses Wriezener Karree 11 brüllt eine Person „Sieg Heil“, „Heil Hitler“ und „Alle Macht der NPD“. Der Täter wurde ermittelt.
Polizeiinfo

Im Vorfeld einer körperlichen Auseinandersetzung äußerte der Beschuldigte: „Türken sind wie Juden und gehören ins KZ.“ Der Beschuldigte ist einschlägig bekannt.
Polizeiinfo

24.09.
Ein Pärchen wurde gegen 1:05 Uhr am Lausitzer Platz dabei beobachtet, wie es auf ein Wahlplakat der SPD einen Davidstern malte.
Polizeiinfo

20.09.
In der Frankfurter Allee wurden gegen 2 Uhr zwei Wahlplakate (Die Linke/PDS und MLPD) angezündet. Die Brände wurden von der Polizei gelöscht.
Polizeiinfo

18.09.
In der Kneipe "Tonart" (Sonntagstr./Lehnbachstr.) treffen sich ca. 20 Neonazis. Thor-Steinar-Bekleidung und T-Shirt`s mit eindeutig neonazistischen Motiven, rufen keinerlei Reaktion bei Betreiber und Gästen hervor. Erst das Eintreffen von mehreren AntifaschistInnen ruft auch die Polizei auf den Plan.
Register Friedrichshain

In der Scharnweberstraße werden gegen 1:30 Uhr zwei Personen von zwei Unbekannten rassistisch beleidigt, die auch mehrmals „Sieg Heil“ dazu riefen.
Polizeiinfo

Am Ostbahnhof wurden drei ausländische Frauen von einem Angetrunkenen rassistisch beleidigt. Er verfolgte die Frauen und warf eine Flasche in ihre Richtung. Sie konnten ausweichen. Die Flasche beschädigte ein parkendes Fahrzeug.
Polizeiinfo

13.09.
Zwei Personen liefen alkoholisiert am Landwehrkanal (Wiener Str.) entlang. Dabei rief einer mehrmals lautstark „Sieg Heil“.
Polizeiinfo

12.09.
Auf dem Gehweg, nahe S/U-Bf. Frankfurter Allee singen mehrere Personen antisemitische Lieder und Parolen. Sie konnten sich unerkannt entfernen.
Polizeiinfo

11.09.
In der Straßmannstraße wurden einzelne Wahlplakate von "Die LINKE" mit Aufklebern der NPD beklebt. Die Aufkleber wurden entfernt.
Register Friedrichshain

10.09.
Am Ostbahnhof rief eine Person „Sieg Heil“, auf der linken Hand ist ein Hakenkreuz tätowiert.
Polizeiinfo

09.09.
In der Bergmannstr. 5 gab es ein Telefonat zwischen dem Beschuldigten und dem Geschädigten. Der Beschuldigte verabschiedete sich mit „ein freundliches Heil Hitler“. Das Handy des Geschädigten ist durch eine Fehlfunktion ständig auf Lautsprecher gestellt, so daß ein Zeuge die Worte mithören konnte. Der Geschädigte ist jüdischen Glaubens. Dem Beschuldigten ist dies bekannt.
Polizeiinfo

06.09.
In der Warschauer Str., nahe dem S-Bahnhof, werden Aufkleber des neonazistischen "Infoportal Potsdam" über verschiedene Wahlplakate geklebt. Die Aufkleber, mit Sprüchen wie z.B. "Demokraten sind unser Unglück" oder "60 Jahre Demokratie - Das Volk blutet aus", wurden entfernt.
Register Friedrichshain

03.09.
In der Reichenberger Str. 71a dringt laute, extrem antisemitische Musik aus einer Wohnung.
Polizeiinfo

Anfang September
Am S-Bhf-Frankfurter Allee bepöbeln und bedrohen ca. 20 rechte Hooligans, wovon sich einzelne selbst als Nationalsozialisten bezeichnen, umstehende PassantInnen.
Register Friedrichshain

August

31.08.
Gegen 14:30 Uhr wird in der Simon-Dachstraße auf der Höhe Nummer 5 eine migrantische Frau von fünf Neonazis angegriffen.
Antifa Friedrichshain

30.08.
Polizisten einer Einsatzhundertschaft nahmen heute früh drei Männer in Friedrichshain fest, die Wahlplakate beschädigt hatten.
Gegen 3 Uhr 20 entdeckten die Beamten die Täter im Alter von 24 und 21 Jahren, wie sie in der Rigaer Straße Wahlplakate von den Laternen rissen. Als die Männer die Polizisten sahen, flüchteten sie zunächst, konnten jedoch kurz darauf in der Rigaer - Ecke Voigtstraße festgenommen werden. Hierbei wehrten sich die Drei, so dass sie von den Polizisten gefesselt werden mussten. Gegen das Trio, welches der rechten Szene zugehörig ist, wird nun wegen Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Vollzugsbeamte ermittelt. Ein Täter trägt ein tätowiertes Hakenkreuz in der Kniekehle, was durch knielange Hosen gut sichtbar war.
Polizeipressestelle

Ein Täter bemalte die Eingangstür der Tieroase (Frankfurter Allee 61) mit Hakenkreuzen, SS-Runen und „Sieg Heil“.
Polizeiinfo

26.08.
In der Jüterboger Str. zeigt eine Person seinen mit „Blut und Ehre“ in gotischen Buchstaben tätowierten Unterarm.
Polizeiinfo

25.08.
Am Ostbahnhof wurde durch die Bundespolizei im Regio nach Frankfurt Oder ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt.
Polizeiinfo

07.-09.08.
Im Rahmen der Biermeile gesichtetet ein- und mehrdeutige Symbole und Aufdrucke:
Schwarze Sonne-Tattoo am Ellenbogen, Keltenkreuz-Tattoo am Ellenbogen abgeklebt, Eisernes Kreuz als Tattoo und auf Shirt, Utgard Tattoo-Shirt, Sonnenrad-Shirt, Blood4Blood, Todesstrafe für Kinderschänder, "Arrogant und Antisozial", "Legion of Thor", "Stop Control" (linkes Shirt an rechten Brust), "NS-Spirit 1933-1945", "Wer besser schießt hat mehr vom leben", "Heide", Odin statt Jesus-Schlüsselband, "Wild new Generation" (Faust im Eisernen Kreuz), "Skingirls", "StahloBrandenburg", T-Shirt von der ehemaligen Nazi-Kneipe Kiste (Weitlingstraße), Erik & Sons, "Kameradschaft Zelle Jüterborg", "Kill Baby Kill!" belgische B&H-Band, "You know we hate you", " "Kellerjungs-Ostberlin", "Kampftrinker Ost", "Aryan Brotherhood", "Problemfan", "Gib Gays keine Chance", Anti-Antifa-Shirt (Triskele), KluKluxKlan-Tattoo, Snow & Sund, ACAB, Lichtenberger Dynamo Crew, "Keine Waffen für Israel", "Midgards-Stimme", "Trotz Verbot nicht blöd", "Twillight of the thunder-god" (mit thorshammer)...
Antifa Friedrichshain

07.08.
Bei einer Person wurde auf dem rechten Ellenbogen ein tätowiertes Keltenkreuz festgestellt.
Polizeiinfo

09.08.
Bei einer Person wurde auf der Wade eine tätowierte Odalrune festgestellt. Die Person befand sich in Begleitung eines Aktivisten der rechten Szene
Polizeiinfo

04.08.
Um 20 Uhr 15 zieht eine Gruppe von 15-20 Nazis, unter ihnen vier Frauen, mit u.a. „Sieg-Heil-Rufen“ durch die Mainzer Straße. Als ein Anwohner sich am Fenster beschwert, bedrohen ihn die Nazis und sieben von ihnen stürmen das Haus, wobei ein Mann sich beim Einschlagen der Tür verletzt. Nach ein paar Minuten verlassen sie das Haus wieder. Auch im Beisein der Polizei bedrohen die Nazis weiterhin das Opfer. Die Polizei nimmt die Personalien von einem Nazi auf, bevor die ganze Gruppe ungestört ihren Weg fortsetzt. Sanitäter behandeln den Verletzten.
ReachOut

In der Wrangelstr. 5 beschmieren Unbekannte die Tür zum Dachboden mit einem Hakenkreuz, einem Davidstern und dem Schriftzug „Scheiß Juden“.
Polizeiinfo

03.08.
Gegen 00.15 Uhr kommt es am Bersarinplatz zu "Heil Hitler"-Rufen durch drei Männer.
Register Friedrichshain

Juli

24.07.
In der Proskauer Straße rufen zwei Personen u. a. „Sieg Heil“. Als ein Zeuge die Polizei alarmiert, entfernen sich die Personen unerkannt.
Polizeiinfo

20.07.
Gegen 4 Uhr früh wird die Betreiberin eines Imbiss in der Rigaer Str. von zwei Männern rassistisch beleidigt nachdem sie die beiden aufgefordert hat den Laden zu verlassen. Es kommt zu einer Auseinandersetzung. Einer der Männer umfasst den Arm der Betreiberin so stark, dass sie ein Hämathom davon trägt.
Register Friedrichshain

12.07.
Ein 22-Jähriger wurde gegen 5.45 Uhr am S-Bahnhof Frankfurter Allee von vier Neonazis im Alter von 20, 22, 24 und 26 Jahrenbrutal zusammengeschlagen. Die Neonazis traten und schlugen so lange auf ihr Opfer ein, bis dieser das Bewußtsein verlor. Der26-Jährige Täter zog den wehrlosen Neuköllner auf den Gehweg, legte ihnmit dem Gesicht nach unten ab und trat mit dem rechten Bein auf dessenHinterkopf. Von unbeteiligten Passanten alarmierte Polizisten nahmendie vier Schläger noch am Tatort fest. Der 22-jährige Mann kam miteinem Jochbeinbruch, schweren Prellungen und Hirnblutungen in einKrankenhaus. DerPolizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zudem versuchten Totschlag übernommen.
Wie Augenzeugen berichten, kamen die Angreifer aus der Diskothek "Jeton". Somit wurde dieser Ort, der häufig von Neonazis und rechten Hooligans besucht wird, wiederholt zum Ausgangspunkt gewalttätiger Übergriffe.
Polizeipressestelle, Register Friedrichshain, Antifa Friedrichshain

In der Diskothek „Jeton“ wird von einer Person der „Hitlergruß“ gezeigt. Die Person wiederholt den Gruß auf dem Gehweg vor der Diskothek.
Polizeiinfo

11.07.
In einem Lokal in der Prinzenstr. wird ein Gast durch einen weiteren Gast rassistisch beleidigt.
Polizeiinfo

06.07.
Ein 45-Jähriger wurde gestern Abend in Friedrichshain angegriffen. Gegen 18 Uhr 15 hatte ein Unbekannter den Mann im Volkspark Friedrichshain ohne vorherigen Anlass mit den Worten „Du schwule Sau“ beleidigt und ihm mit einem Stein gegen den Kopf geschlagen. Der Täter flüchtete anschließend unerkannt. Der 45-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
Polizeipressestelle

05.07.
Gegen 5 Uhr morgens werden zwei Linke in der Frankfurter Allee, auf Höhe der Diskothek "Jeton", von einem Mann zuerst mit neonazistischen Parolen bedroht. Als diese darauf nicht reagieren fangen der "Rufer" und eine weitere Person an, die beiden Linken zu verfolgen. Der "Rufer" versetzt einem der beiden Linken einen Faustschlag gegen den Hinterkopf. Das Opfer ging zu Boden und die Täter versuchten, auf den Kopf des Opfers einzutreten. Weitere Angriffsversuche konnten unterbunden werden.
Antifaschistische Initiative Berlin-Ost

Juni

21.06.
Im Rahmen einer häuslichen Auseinandersetzung in der Ohlauer Str. äußert sich der Beschuldigte rassistisch und antisemitisch.
Polizeiinfo

14.06.
Gegen 4 Uhr treffen zwei Linke in der Frankfurter Allee auf zwei Neonazis. Als diese von den beiden Antifaschisten auf ihre Thor Steinar - Kleidung angesprochen werden, kommt es zu einem Wortgefecht. Im Verlauf der Diskussion zieht einer der Neonazis ein Messer und fügt einem beteiligten Linken eine tiefe Schnittverletzung am Arm zu.
Register Friedrichshain

11.06.
Unbekannte übersenden dem Springerverlag einen Brief zum Thema Ehrenmord „Gülsüm“. Dieser Brief war mit einer Doppelsigrune versehen.
Polizeiinfo

06.06.
Nach Augenzeugenberichten treffen sich 150-200 rechtsoffene Hooligans und einige Neonazis am S-Bhf. Treptower Park, um gemeinsam bis zur Frankfurter Allee zu fahren. Sie skandieren "Deutschland den Deutschen - Ausländer raus" und andere rechte Parolen.
Antifa Friedrichshain

Eine Person am Ostbahnhof trägt ein deutlich sichtbares Hakenkreuz an einer Kette.
Polizeiinfo

02.06.
Am Ostbahnhof wird durch einen Fahrgast ein in die Festerscheibe der S-Bahn Linie 3 geritztes Hakenkreuz gemeldet.
Polizeiinfo

Mai

28.05.
Über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen im Rahmen eines Nachbarschaftsstreites beleidigt der Beschuldigte seinen Kontrahenten mehrmals homophob und rassistisch.
Polizeiinfo

24.05.
Eine Person in kurzen Hosen läuft alkoholisiert durch den U-Bahn Bereich Kottbusser Tor. An seinem linken Oberschenkel befindet sich ein Hakenkreuz.
Polizeiinfo

20.05.
In einem Laden in der Colbestraße wird eine verbotene CD/LP angeboten.
Polizeiinfo

In der Bevernstr. ist ein Hausflur mit einem Hakenkreuz, einer Wolfangel und einem Keltenkreuz mit inliegendem Schriftzug „Celtic Front“ beschmiert.
Polizeiinfo

16.05.
Unbekannte bemalen die Fugen in der Herrentoilette Wrangelstr. 35 in Form eines Hakenkreuzes.
Polizeiinfo

13.05.
In der Jüterboger Str. trägt eine Person eine deutlich sichtbare Tätowierung „Blut und Ehre“.
Polizeiinfo

12.05.
Eine großflächige Werbetafel am Ostbahnhof wird mit einem Hakenkreuz, „Sieg Heil“ und „ACAB“ (All Cops Are Bastards) beschmiert.
Polizeiinfo

08.05.
In der Bergmannstr. ist ein Hakenkreuz auf den Gehweg geschmiert.
Polizeiinfo

07.05.
Wahlkampfstand der "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (siehe auch "Veröffentlichungen) an dem S-Bahnhof Warschauer Str.

Register Friedrichshain

Im Eingang des Projekthaus in der Petersburgerstr. 92 werden zwei Hakenkreuze und "SS-Runen" geschmiert. Die Nutzer_innen haben diese dokumentiert und die Polizei informiert.
Register Friedrichshain

06.05.
Ein unbekannter Anruf hinterließ eine homophobe Bedrohung auf dem AB des „Schwulen Museum´s“ am Mehringdamm.
Polizeiinfo

05.05.
Im Geschichtsunterricht der Schule Skalitzer Str. 55 äußert ein deutscher Jugendlicher mit Migrationshintergrund „Hitler war ein guter Mann, er hat Juden umgebracht.“
Polizeiinfo

04.05.
In der Samariterstraße wird im 1. OG ein Hakenkreuz mit einem Pfeil auf eine Klingel ohne Namen entdeckt. Zwischen EG und 1. OG steht der Schriftzug „Scheiß Kanacken“. Die nicht namentlich gekennzeichnete Klingel gehört zur Wohnung einer Aktivisten gegen Rechtsextremismus mit Migrationshintergrund.
Register Friedrichshain

03.05.
An der Tram-Haltestelle Frankfurter Tor fallen zwei Männer durch "Sieg Heil"-Rufe und dem Äussern rassistischer Parolen auf. Umstehende Passanten werden von ihnen bedroht.
Register Friedrichshain

April

16.04.
Im Hauseingang Warschauer Str. 27 werden zwei Hakenkreuze gesprüht.
Register Friedrichshain

12.04.
An der Hausflurwand in der Niederbarnimstr. 12 ist das Wort „Jude“ geschmiert.
Polizeiinfo

09.04.
Vor der Kaiser's-Filiale Revaler / Ecke Warschauer Straße provozieren zwei Männer, von denen einer ein „Hasta la vista-antifascista“ T-Shirt trägt, eine verbale Auseinandersetzung mit einer Gruppe Jugendlicher. Die beiden Männer gehen danach zum S-Bhf. Warschauer Str. und steigen in die Bahn.
Register Friedrichshain

In der Samariterstraße 40 beschmierten Unbekannte die Hausfassade mit verschiedenen SS-Runen, rassistischen Statements und „Sieg Heil“. Im Haus befindet sich die Kanzlei eines Aktivistin gegen Rechtsextremismus mit Migrationshintergrund.
Register Friedrichshain

04.04.
Ein 41-jähriger Mann wurde gegen 3 Uhr in einer Diskothek in der Straße Am Wriezener Bahnhof aufgrund seiner Hautfarbe von einem Skinhead rassistisch beleidigt, bespuckt, gewürgt und ins Gesicht geschlagen. Der Angegriffene versuchte sich zu entfernen, wurde verfolgt und mit Mord bedroht „Wenn ich dich wieder sehe, werde ich dich töten.“ Das Opfer erstattete Anzeige bei der Polizei.
Polizeipressestelle

04.04.
Ein 41-jähriger Mann wurde gegen 3 Uhr in einer Diskothek in der Straße Am Wriezener Bahnhof, aufgrund seiner Hautfarbe von einem Unbekannten rassistisch beleidigt und angegriffen. Als der Angegriffene die Lokalität verlassen wollte, hat der Täter den 41-jährigen weiterhin bedroht, ihn bespuckt, geschlagen und gewürgt.
Das Opfer dieses rassistischen Angriffs erstattete Anzeige bei der Polizei.
Polizeipressestelle

März

31.03.
Mitarbeiter des Thor-Steinar-Ladens "Tromsö" entfernen Plakate der Ini Gegen Rechts von Laternen entlang der Petersburgerstr.
Indymedia

29.03.
In der Nacht auf den 29.03.09 wird ein am Wohnprojekt "K9" (Kinzigstr. 9) über dem Erdgeschoss befindliches Transparent mit der Aufschrift "Keine homezone für Faschisten" abgebrannt.
Register Friedrichshain

25.03.
Unbekannte schmieren an eine Wand des BVG-Geländes in der Boxhagener Straße den Schriftzug „Sieg“, wobei das S als Sigrune geschrieben wurde.
Polizeiinfo

21.03.
In der Andreasstraße 20 ritzen unbekannte Täter ein Hakenkreuz in die Wandtapete des Treppenflurs.
Polizeiinfo

Am Platz der Vereinten Nationen wurde durch Unbekannte ein Fahrzeug beschädigt, u. a. fand sich ein Hakenkreuz auf der Motorhaube.
Polizeiinfo

20.03.
Im Weidenweg kleben Aufkleber des neonazistischen Resistore-Versandhandels mit antisemitischem Hintergrund. Die Aufkleber wurden entfernt.
Register Friedrichshain

19.03.
Eine Schülerin wird in der Koppenstraße seit über ½ Jahr rassistisch durch eine Mitschülerin beleidigt. Deren Vater soll Nazi mit einschlägigen Tattoos sein.
Polizeiinfo

13.03.
Im Öffentlichkeitsbereich der Wache der Bundespolizei im Ostbahnhof rief eine Person in Gegenwart von drei Beamten zweimal „Sieg Heil“.
Polizeiinfo

11.03.
Am Ostbahnhof zeigte eine Person den „Hitlergruß“ und rief „Sieg Heil“.
Polizeiinfo

In der Galeria Kaufhof am Ostbahnhof wurde ein Hemd mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Polizeiinfo

03.03.
In der Hausburgstraße 21 wurde mit einer Schablone das Abbild „Adolf Hitlers“, der einen Schlagstock schwingt an eine Hauswand gesprüht. Darunter stand der Schriftzug „POZILEI“ (Schreibweise übernommen).
Polizeiinfo

Februar

28.02.
Eröffnung des Thor-Steinar-Ladens "Tromsö" in der Petersburger Str. 94.
Initiative gegen Rechts

26.02.
In der Schule in der Blücherstr. 46 wurde von einem Schüler ein Klassentisch mit zwei Hakenkreuzen und den Schriftzügen „Heil Hitler“ und „Bey bey Jude“ beschmiert. Das Schulpersonal entfernte die Schmiererei.
Polizeiinfo

24.02.
Im Hauseingang Naunynstr. 53 ist der Schriftzug „Deutsche Zucht @ Graefe Kiez De“ geschmiert. In das Wort „Deutsche“ wurde ein Hakenkreuz eingezeichnet.
Polizeiinfo

20.02.
Im Ostbahnhof zeigte eine Person den „Hitlergruß“ und brüllte „Heil Hitler“. Einen Zeugen bezeichnete er als „Judenschwein“ und beleidigte in antisemitisch. Der Beschuldigte wurde durch ähnliches Verhalten bereits auffällig.
Polizeiinfo

18.02.
Im Hort der Nürtingen-Grundschule Wrangelstr. 128 werden auf der Jungentoilette mehrere Hakenkreuze und der Schriftzug „Du bist Hitler“ entdeckt.
Polizeiinfo

16.02.
In der Mariannenstr. klaute der Beschuldigte ein Stück Kuchen und richtete beim Verlassen des Lokals Sachschaden an. Draußen rief er „Heil Hitler“ und versuchte den „Hitlergruß“, was ihm wegen seines alkoholisierten Zustandes nur mäßig gelang. Der Beschuldigte ist mehrfach bekannt.
Polizeiinfo

14.02.
Ein Mann wird morgens von einer Party kommend am S-Bahnhof Frankfurter Allee die Treppe heruntergetreten und bewußtlos am Boden liegend beraubt. Die Täter trugen eine blau-weiße Thor Steinar Jacke.
Antifa Friedrichshain

11.02.
Ein GSW Mitarbeiter entdeckt in der Kottbusser Str. 28 am Müllplatz fremdenfeindliche Schmierereien und NS-Symbole.
Polizeiinfo

08.02.
Unbekannte haben am Platz der Vereinten Nationen 3 zwei Hakenkreuze und SS-Runen in die Rigipswand neben dem Fahrstuhl im Hausflur geritzt.
Polizeiinfo

07.02.
In den Abendstunden fährt eine größere Gruppe von rund 20 Neonazis mit der U5 von Lichtenberg nach Friedrichshain. In der Bahn bepöbeln und belästigen ein farbiges Pärchen.
Antifa Friedrichshain

Am Ostbahnhof wurde aus einer 10köpfigen Gruppe dreimal „Sieg Heil“ gerufen. Eine Person soll dabei schwungvoll beide Arme nach oben gestreckt haben.
Polizeiinfo

01.02.
In einem Lokal in der Wühlischstraße machten sich mehrere Personen über die Frisur eines Gastes lustig. Als er an deren Tisch vorbeilaufen mußte, standen sie auf und riefen gemeinsam dreimal „Sieg Heil“.
Polizeiinfo

Januar

30.01.
Ein Ladendieb in der Kaisersfiliale Skalizer Straße wurde vom Ladendetektiv massiv rassistisch beleidigt.
Polizeiinfo

27.01.
Unbekannte beschmierten eine Zeichnung in der Paul-Dohrmann-Grundschule in der Forster Str. mit einem Hakenkreuz, einem Pfeil und dem Schriftzug „Für Juden“. Auf dem Bild befinden sich zwei Mädchen, welchen nachträglich eine Armbinde mit einem Hakenkreuz aufgezeichnet wurden.
Polizeiinfo

23.01.
Eine Gruppe Jugendlicher wird von drei Neonazis vom U-Bahnhof Samariterstr. in den Südkiez verfolgt und bedroht. Als sie vor dem Kulturprojekt Scharnweberstr. 38 sind greifen die Nazis plötzlich an. Die Gruppe wehrt sich erfolgreich.
Antifa Friedrichshain

16.01.
Ein Mann der Flyer für Franzözisch-Kurse verteilt, wird in der Bar "Bistro 10 A" in der Koppenstr. 93-95 aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt.
Register Friedrichshain

06.01.
Ein Punk wird in den Morgenstunden am S-Bhf. Ostkreuz von drei Neonazis angegriffen und so schwer verletzt, dass er stationär behandelt werden muss. Sie zertrümmerten eine Flasche auf seinem Kopf, übergossen ihn mit Wodka und stachen ihm die Scherben ins Gesicht. Er trug außerdem innere Blutungen durch tritte in den Bauch davon.
Antifa Friedrichshain

01.01.
Mehringplatz, der Beschuldigte trug unter seiner geöffneten Jacke an seiner Lederweste einen Totenkopf-Button. Da er in der Wohnung einer Zeugin festgenommen wurde, kann davon ausgegangen werden, daß der Button in der Öffentlichkeit zu sehen war.
Polizeiinfo

Fallzahlen rechtsextremer Straftaten 2009 für den Stadtteil Friedrichshain verzeichnet vom Landeskriminalamt / PMK - Politisch motivierte Kriminalität
Insgesamt wurden 67 Fälle verzeichnet.
10 Gewaltdelikte (2 fremdenfeindlich, 8 gegen den politischen Gegner)
44 Propagandadelikte (3 fremdenfeindlich)
13 Sonstige (4 antisemitisch, 1 fremdenfeindlich, 7 gegen den politischen Gegner).