Chronik 2010

In die Chronik aufgenommen wurden Nachmeldungen und zahlreiche Vorfälle nach dem Abgleich mit dem LKA. Für 2010 waren das 90 Nachmeldungen. Es können aus technischen Gründen nicht alle Nachmeldungen aus der Chronik auch in die Broschüre übernommen werden!
Außerdem kann es passieren, daß hier ggf. aufgeführte Links zu Dritten zum Ursprung oder zur Erläuterung einer Meldung zwischenzeitlich im Netz nicht mehr erreichbar sind.

Dezember

29.12.
Unbekannte Täter schmieren an eine Hauswand in der Urbanstr. den Schriftzug "Fuck Jude".
Polizei Berlin

23.12.
Im Rahmen einer Anzeigenaufnahme vor dem Jüdischen Museum in der Lindenstr. rief der alkoholisierte Beschuldigte u. a. seinen Rechtsanwalt und seine Ehefrau an. Dieser gegenüber äußerte er: "Ich habe hier nur auf das Gelände gepinkelt. Woher soll ich wissen, daß das hier so ein Judendrecksmuseum ist! Dieser Judenscheiß! Scheiß Juden!".
Polizei Berlin

20.12.
Gegen 22:25 Uhr entbot auf dem Fernbahnsteig Ostbahnhof eine Person gegenüber Bundespolizeibeamten mehrfach den Deutschen Gruß und rief "Heil Hitler - Ihr Nazis, Faschisten, ihr seid von der SS, Gestapo".
Polizei Berlin

18.12.
Gegen 16:25 Uhr wird ein Mann auf dem S-Bhf. Ostbahnhof von einem Mann gefragt, ob er schwul sei und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
ReachOut Berlin

16.12.
U-5 Höhe Samariterstraße. Zwei junge Männer schneiden eindeutige und einschüchternde rassistische Grimmassen gegen zwei junge Menschen mit scheinbarem Migrationshintergrund. Dies wird von den Mitfahrenden toleriert.
Register Friedrichshain

15.12.
U-5 Höhe Samariterstraße. Ein Päärchen, ca. 50 Jahre alt, redet offen abwertig und unangenehm über eine Trägerin einer Tasche mit eindeutiger Anti-Nazi- Aufschrift. Dies wird von den Mitfahrenden toleriert.
Register Friedrichhain

09.12.
Seit drei Tagen bereits wird der Kiez um die Reichestrasse mit Nazipropaganda zuplakatiert, z. B. mit Keltenkreuzen.
Register Friedrichshain

05.12.
Eine Gästegruppe zog randalierend und vermummt durch ein Hostel in der Warschauer Straße. Sie schwangen eine Hakenkreuzfahne und zeigten weitere Kleidungsstücke mit NS-Symbolik, berichteten Hostelgäste.
Bei einem Gruppenmitglied stellte die Polizei ein Messer sicher. Die Hakenkreuzfahne wurde nicht mehr aufgefunden. Die eingesetzten Beamten der 22. Einsatzhundertschaft erklärten, daß sie daher kein Strafverfahren wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen einleiten könnten. Der auf einem Fußballschal angebrachte SS-Totenkopf hatte für einen Anfangsverdacht eine angeblich zu geringe Ähnlichkeit mit dem verbotenen Original, da die gekreuzten Knochen unter dem Schädel fehlten.
Die Entfernung der Randale-Truppe aus den Räumen des Hostels benannte der verantwortliche Einsatzleiter zudem als „Seviceleistung“ gegenüber dem Betreiber. Bei den russischen Hostelgästen handelte es sich um Anhänger eines Moskauer Fußballclubs, die auf der Rückreise von einem Spiel in den Niederlanden einen Zwischenstopp in Berlin einlegten.
www.blog.schattenbericht.de/2010/12/polizeieinsatz-gegen-neonazis-in-friedrichshain

03.12.
Auf der zugeschneiten Rasenfläche zwischen der Fahrbahn und dem Wohnblock Karl-Marx-Allee 125 wurde ein Hakenkreuz in den Schnee gestampft.
Polizei Berlin

November

30.11.
Unbekannte Täter ritzten am S-Bhf. Warschauer Str. in das Fenster und in die Sitzlehne einer S-Bahn je ein Hakenkreuz.
Polizei Berlin

27.11.    
In den Markthallen am Gleisdreieck wurde an einem Marktstand das Horst-Wessel-Lied zusammen mit einem Hakenkreuz in Schriftform angeboten.
Polizei Berlin

24.11.
Unbekannte beschmierten die Hauswand des OSZ in der Lobeckstr. mit dem Schriftzug "Fucking Jew".
Polizei Berlin

23.11.
Unbekannte Täter besprühen den Asphaltboden auf einem Bolzplatz in der Karl-Marx-Allee 67 mit zwei gelben Hakenkreuzen.
Polizei Berlin

21.11.
Unbekannte Täter ritzten in der Lobeckstr. in die Motorhaube eines Pkw ein Hakenkreuz.
Polizei Berlin

20.11.
In der Johanniterstr. wurde der Schriftzug "FUCK ISRAEL" (ca. 60 x 40 cm) auf die verglaste Hauseingangstür gesprüht.
Polizei Berlin    

19.11.
In der Karl-Marx-Allee beschmierten Unbekannte eine Wohnungstür mit zwei Hakenkreuzen und den Schriftzügen "HEI HITLER" bzw. "STAZI" (Schrift übernommen).
Polizei Berlin

18.11.
Ein auf Heavy Metal spezialisierter Plattenladen in der Grünberger Straße hat in seinem Sortiment grenzwertige bzw. offene neonazistische Musik. Darauf angesprochen wurde mitgeteilt, dass verkauft wird, was genehm ist und die Thematik egal ist.
http://de.indymedia.org/2010/11/294603.shtml

15.11.
Am U-Bhf. Samariterstr. wird in der Nacht die Gedenktafel von Silvio Meier mit schwarzer teerähnlicher Farbe übergossen. Desweiteren wurde links daneben der Schriftzug "Rache für Wessel" gesprüht.
Dies könnte als Racheakt von Rechten verstanden werden, da diese anläßlich des Volktrauertages eine Kranzniederlegung am Horst Wessel Grab zelebrierten. Am gleichen tag sollen vermutlich Mitglieder der Antifa die Grabstelle mit Farbe beschmiert haben.
Register Friedrichshain / Polizei Berlin

14.11.
In der Brachvogelstr. wurde ein LKW mit "JUDEN FICKEN" und "FUCK JUDES" und dem Tag "EC" beschmiert.
Polizei Berlin

In der Ritterstr. wurden zu unterschiedlichen Tatzeiten an mehreren Objekten mehrere Schmierereien angebracht, z. B. an einer Tiefgarageneinfahrt die Schriftzüge "Jihad is my way" und "Fuck Juden" und am Giebel eines Erdgeschoßfensters ein Hakenkreuz.
Polizei Berlin

13.11.
In der Ritterstr. wurde ein Hakenkreuz und "Fuck Israel" geschmiert.
Polizei Berlin

09.11.
Auf einem Fernbahnsteig am Ostbahnhofes wurde eine Doppelsigrune geschmiert.
Polizei Berlin

06.11.    
In der Koppenstr. 18 sind drei Hakenkreuze in den Flur geschmiert.
Polizei Berlin

03.11.
Auf der Herrentoilette der Hermann-Hess-Schule in der Böcklerstr. wurden durch Unbekannte diverse Farbschmierereien mit fremdenfeindlichem Inhalt geschmiert: "Deutschland über alles! Scheiß Ausländer/88/Ausländisches Dreckpack verrecke/ Frage: Seit wann gibt es so viele Türken? Antwort: Seit dem die Araber ihre Kamele ficken!/ dahinter ein Hakenkreuz".
Polizei Berlin

01.11.
Unbekannte sprühten ein Hakenkreuz an die Hausfassade einer Grundschule in der Puttkamerstr.
Polizei Berlin

Oktober

Ende Oktober ohne genau Datumszuordnung
In zwei Supermärkten (Spar, Reichelt+Edeka) in der Nähe des Bersarinplatzes wird die rechte Zeitung „Junge Freiheit“ verkauft. Die betroffenen Supermärkte werden von Kunden angesprochen. Einige Tage später wurden die Zeitungen dort nicht mehr vorgefunden. Unklar bleibt, ob sie entfernt wurden oder „vergriffen“ waren.

An der Martha-Gemeinde wurde ein rechtsextremes Plakat aufgehängt.

In einem linken Café am Kottbusser Tor wurden von einer rechten Gruppe u. a. Tische mit rechten Symbolen beschmiert.
Register Friedrichshain

31.10.
In der Koppenstr. 18 wurden 5 Hakenkreuze in den Hausflug geschmiert.
Polizei Berlin

30.10.
Ein Rentner und ein Freund sudanesischer Abstammung wurden in einer Wohnung in der Weichselstraße von einem Nachbarn angeschrieen und mit einem Stock wurden Schläge angedroht. Anlaß waren Renovierungsarbeiten, die sich nur geringfügig in die Mittagsruhe zogen. Der Angreifer fühlte sich in seiner Ruhe gestört. Ein weiter Nachbar kam zu Hilfe.
Register Friedrichshain

28.10.
In einigen Briefkästen werden rassistische Flyer der NPD gefunden.
Register Friedrichshain

27.10.
Unbekannte beschmieren in der Waldemarstr. die Rollläden des Antifa-Versand "Red Stuff" mit einem Keltenkreuz und dem Schriftzug "NS". Ein Zylinderschloss wurde verklebt.
Polizeiticker

In der Forster Str. besprühen Unbekannte die Wand im Hausdurchgang mit folgendem Schriftzug und Symbolen: "Ursel Rot (Anm. vom Register: Name geändert) = ANTIFAHURE", "9 MM FÜR ZECKEN! LETZTE WARNUNG!", "ANB", "Terrorcrew" sowie zwei Keltenkreuzen. Desweiteren wurde die Tür des Briefkastens der Geschädigten entwendet.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/182907.naziterror-im-linken-kiez.html / VVN-BdA

In der vergangenen Nacht gegen 3 Uhr wurde auf den Infoladen M99 in der Manteuffelstrasse 99 in Berlin Kreuzberg ein Brandanschlag verübt. Obwohl die Täter von einigen Zeugen gesehen wurden, sind sie entkommen. Hätten nicht sofort Nachbarn mit dem Löschen begonnen und hätte die Feuerwehr eine Minute länger gebraucht, wäre wahrscheinlich das gesamte Haus abgebrannt, wie ein Feuerwehrmann bemerkte.
http://de.indymedia.org/2010/10/293008.shtml / VVN-BdA

In der Nacht wurden die Klingelanlagen mehrerer Beratungsstellen (für Migranten, Opfer rechter Gewalt) in der Oranienstraße abmontiert.
In der Urbanstr. wird die Hauseingangstür einer Kanzlei mit einem Keltenkreuz beschmiert und das Klingelschild der Kanzlei gewaltsam entfernt.
Gleichzeitig wurde in Neukölln die Klingelanlage eines linken Gewerkschaftsführeres beschädigt.
Register Friedrichshain

25.10.
Unbekannte schmierten an ein Holzklettergerüst auf dem Gelände einer Grundschule am Mariannenplatz ein Hakenkreuz und den Schriftzug "Wir sind überall" und darunter ein seitenverkehrtes Hakenkreuz und den Schriftzug "Nazi".
Polizei Berlin

23.10.
Unbekannte schmieren mehrere Hakenkreuze an die Treppenhauswände der Koppenstr. 18.
Polizei Berlin

21.10.
Unbekannte schmieren ein Hakenkreuz in den Hausflur der Koppenstr. 18.
Polizei Berlin

18.10.
Die Bürgerbewegung „Pro Deutschland“ beantragt die Nutzung des BVV Saals am 07.04.11 in der Zeit 19-22 Uhr (hilfsweise mit diversen Ausweichterminen) zur Gründung eines Kreisverbandes Kreuzberg-Friedrichshain.
Register Friedrichshain

16.10.
Unbekannte beschmierten ein Warnschild auf dem S-Bhf. Ostkreuz mit einem Hakenkreuz.
Polizei Berlin

15.10.    
Unbekannte besprühten das Denkmal für die Gefallenen des Spanienkrieges 1936/39 in der Friedenstr. mit weißer Farbe. Es wurde die Faust des Kämpfers besprüht. Dies stellt nach Auffassung des Anzeigenden ein Symbol der verbotenen Bewegung "White Power" dar.     
Polizei Berlin

13.10.
In der Kopernikusstr. ruft eine angetrunkene und aggressive Person mehrfach in der Öffentlichkeit "Sieg Heil".
Polizei Berlin

12.10.
Der Bundesvorstand der Republikaner schickt per Mail eine rassistische Pressemitteilung.
Register Friedrichshain

11.10.
Im Weidenweg 27 schmierten Unbekannte neben weiteren nicht politisch motivierten Tags ein Hakenkreuz an eine Hauswand.
Polizei Berlin

09.10.
In der Baerwaldstr. 69 wurde ein weißes Hakenkreuz auf die Fahrbahndecke gesprüht.
Polizei Berlin

In der Oranienstr. und Ritterstr. sind mehrere Pkw jeweils mit einem Hakenkreuz besprüht.
Polizei Berlin

08.10.
Am U-Bhf. Möckernbrücke ist die Innenwand eines ehemaligen Zugabfertigungsraums mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Polizei Berlin

06.10.
In der Straße der Pariser Kommune kratzen Unbekannte in die Folie einer Werbetafel an einem Herren-WV ein Hakenkreuz.
Polizei Berlin

05.10.
In der Mittenwalder Str. schmieren Unbekannte an die Eingangstür des "Kultur- und Beratungszentrum Arabischer Eltern" die Worte "Moslems verpißt euch".
Polizeiticker

In der Koppenstr. 18 schmieren Unbekannte an die Hausflur- und Fahrstuhlwände im Eingangsbereich vier Hakenkreuze. In der Vergangenheit sollen sich mehrere Jugendliche im Hausflur aufgehalten haben.
Polizei Berlin

04.10.
In der Falckensteinstr. 5 schmieren Unbekannte den Schriftzug "YUPPIE HASS" an die Fassade. Das Doppel-S im Wort "HASS" wurde als Doppel-Sigrune dargestellt.
Polizei Berlin

September

29.09.
Auf einem Sitz der Bushaltestelle am S-Bahnhof Rummelsburg Richtung Ostkreuz wurden drei Hakenkreuze und die Buchstaben NSDAP, zwei Sitze weiter die Buchstaben NPD mit blauem Edding entdeckt. Es wurde Anzeige erstattet und die verfassungsfeindlichen Symbole wurden entfernt.
Register Friedrichshain

In der Gabelsbergerstr. wird gegen 1 Uhr beobachtet, daß ein Mann mit roter Sprühfarbe die Fassade des Wohnhauses mit folgenden Schriftzügen: "Toy Wall the Oil Pintzd", "W.B.P.C.", "Interworld SS Q4 Weired", "SS Controil" beschmiert.
Polizei Berlin

28.09.
In der Rigaer Str. 46 wurde die Tür des Müllraums mit dem Wort "HASS" beschmiert. Die Buchstaben SS stellen eine Sigrune dar.
Polizei Berlin

24.09.
Der Friedrichshainer Iwan Götz alias Wanja Gotz wurde vom Berliner Amtsgericht wegen Volksverhetzung und Titelmißbrauchs zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. In die Strafen sind rund 50 Anklagepunkte zwischen 2008 und 2008 eingeflossen.
Antifa Friedrichshain

21.09.
Rassistische NPD Aufkleber im Areal Platz der Vereinten Nationen wurden entfert.
Register Friedrichshain

18.09.
Durch unbekannte Täter wurde gegen 0:30 Uhr der Boden am S-Bhf. Anhalter Bahnhof mit den Schriftzügen "Sozial geht nur National", "BRD HEIßT UNTERGANG" und "VOLKS-TOD stoppen NATIONALER SOZIALISMUS jetzt" besprüht.
Polizei Berlin

11.09.
Am Ostkreuz und am Boxhagener Platz parken des öfteren zwei PKW aus dem augenscheinlich rechten Millieu. Einer trägt einen selbstgemachten Aufkleber "Todesstrafe für Kinderschänder". Der andere  trägt einen großen "Steinar"-Aufkleber mittig in der Frontscheibe.
Register Friedrichshain

10.09.
Ein Neonazi (Glatze, Thor Steinar Jacke, nordische Runen auf den Turnschuhen) verlässt die U 5 vom Alexanderplatz kommend am Strausberger Platz.
Register Friedrichshain

07.09.
Die Räumlichkeiten eines Mitglieds der HNG (Hilfsorganisation für nationale plitische Gefangene und deren Angehörige e. V.) in der Frankfurter Allee werden im Rahmen der bundesweiten Razzia gegen die HNG ebenfalls durchsucht.
Antifa Friedrichshain

August

22.08.
Rund um den Strausberger Platz wurden verschiedene rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Register Friedrichshain

17.08.
Ein Mieter in der Zossener Str. fühlt sich von einem Mitmieter nicht akzeptiert. Als er sich auf dem Hof befand, spielte der Mitmieter in seiner Wohnung absichtlich lautstark Musik mit folgenden Textpassagen: "Wir hassen Euch Türken..." und "Heil Hitler, Heil Hitler..." ab.
Polizei Berlin

12.08.
In der Kochhannstr. wurde auf die Motorhaupe eines BMW ein Hakenkreuz eingeritzt.
Polizei Berlin

06.08.-08.08. Biermeile
Die zu diesen Tagen aufgenommenen Vorfälle sind der Biermeile zuzuordnen, da sie in unmittelbarer Umgebung verzeichnet wurden.

08.08.
Gegen 3:35 Uhr kam es auf dem S-Bahnhof Ostkreuz zu einer Auseinandersetzung zwischen spanischen und türkischen Studenten und deutschen Staatsbürgern, teilte die Pressestelle der Bundespolizei auf Nachfrage mit. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen handelte es bei den Deutschen zum großen Teil um Mitglieder der inzwischen aufgelösten Freien Nationalisten Uckermark (FNUM). Insgesamt 22 Personen - darunter sieben Deutsche - waren an der Prügelei beteiligt, ergänzte Pressesprecher Gauer. Die beiden Gruppen waren zuvor in einem Wagen der S-Bahnlinie S42 in Streit geraten.
Dass es sich bei den sieben alkoholisierten Deutschen, die von Bundespolizisten auf einen Streich erwischt worden waren, um Angehörige der FNUM gehandelt haben könnte, war den Beamten nicht bewusst. Eine politische Motivation habe man nicht feststellen können, heißt es.
Gegen alle 22 Teilnehmer der Keilerei wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Reizgasspray soll ebenfalls im Spiel gewesen sein. Nachfragen bei ehemaligen FNUMlern brachten bisher keine weiteren Informationen.
http://www.inforiot.de/content/pruegelei-am-tag-befreiung

Auf dem Gelände einer mehrtägigen Festveranstaltung in der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain entdeckten Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft gegen 23 Uhr 50 einen Besucher, der auf seiner Oberbekleidung ein aufgedrucktes Symbol mit Bezug zum Nationalsozialismus trug. Sie nahmen den 42-Jährigen fest, beschlagnahmten das betreffende Kleidungsstück und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Tragens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
Polizeiticker

Am U-Bhf. Strausberger Platz bewegen sich zwei Personen in der Öffentlichkeit. Die weibliche Person hatte auf dem linken Unterschenkel ein Brustbild von Himmler mit Uniform und auf dem rechten Unterschenkel ein Brustbild von Hitler tätowiert. Ihr männlicher Begleiter hatte am linken Oberarm im Ellenbogenbereich eine Doppelsigrune tätowiert.
Polizei Berlin

07.08.
Nach eigenen Angaben hat der NPD Kreisverband 5 (Manuela Tönhardt) mit 19 Mitgliedern (darunter auch Neuköllner und Pankower Neonazis) einen Infotisch von 10 - 11.15 Uhr am S-Bhf. Frankfurter Allee durchgeführt. Danach angeblich noch zwei Stunden am Alexanderplatz.
Antifa Friedrichshain

Gegen 23:50 Uhr, Höhe Karl-Marx-Allee 116, trägt eine Person in der Öffentlichkeit ein T-Shirt mit dem "SS-Totenschädel".
Polizei Berlin   

06.08.
In der Karl-Marx-Allee ritzen Unbekannte in die Wände einer Dixi - Toilette u.a. zwei Hakenkreuze.
Polizei Berlin
    
Gegen 21:15 Uhr, Höhe Frankfurter Allee 59, trägt eine Person in der Öffentlichkeit ein T-Shirt "Weisse Wölfe" - mittig befand sich ein "SS-Totenkopf".
Polizei Berlin

Am S-Bhf. Ostkreuz entbot der Beschuldigte gegen 23:00 Uhr gegenüber einer in einem Zug befindlichen dunkelhäutigen männlichen Person den Hitlergruß, hierbei brüllte er "Heil Hitler".
Polizei Berlin   

06.08.-08.08. grundsätzliches zur Biermeile
Die zu diesen Tagen aufgenommenen Vorfälle sind der Biermeile zuzuordnen, da sie in unmittelbarer Umgebung verzeichnet wurden.
Durch kontinuierlichen Druck konnten schon Monate vorher am Runden Tisch mit Veranstalter, Secruity, Ordnungsamt und AnwohnerInnen einige Probleme thematisiert werden. Ein geringes Resultat dieser Bemühungen war eine Schulung durch die MBR für einige Secruity-Mitarbeiter, damit rechte Symbole zumindest erkannt werden. Die Polizei war sensibilisiert und bemühte sich, strafrechtlich relevante ("verfassungsfeindliche Symbole/Äußerungen") Erscheinungen einzudämmen, schnell einzuschreiten und Präsenz zu zeigen. Die IGR hat wieder erfolgreich ihren Infostand am Samstag für einige Stunden durchgeführt und 6000 Flyer verteilt. Aber: Das "Internationale Bierfestival" bleibt eine nationale Veranstaltung, auf der kulturell geboten wird, was der klassische deutsche Mann mag und trinkt. Dass sich da Neonazis und Alltagsrassisten tummeln und zu später Stunde immer agressiver werden, ist logisch, aber nicht hinnehmbar. Die Tendenz zur "No-Go-Area" bleibt.

Mehr oder weniger eindeutig rechte Symbolik auf der Biermeile (Shirts, Tattoos, Anhänger, Aufnäher): "Krawallbrüder - Arrogant und Assozial", Thor-Steinar, Erik & Sons "Weisse Wölfe", Hammerskin, Schwarze Sonne, Triskele, Reichsadler, Eisernes Kreuz, Thorhammer, White Power, "Totenkorps", "alle gegen alle - sportfrei", "Geil auf Gewalt - Sportfrei" Shirts, "Bierschwitz", Anti-Antifa-Button, diverse Runen, Odin, "Odin statt Jesus", "Opa war in Ordnung", Hitler- und Himmlerkonterfei, "Africa we are back - euer Hass ist unser Stolz", Artgemeinschaft, Lunikofverschwörung, Endstufe, Einherjer, Burzum, "Stahlgewitter - Die BRD ist uns völlig gleich, unsere Heimat ist das Deutsche Reich", "Die braunen Stadtmusikanten - Volkstümliche Heimatmusik", "Berliner Härte", "White Aryan Rebels", "Too white 4 you", "welcome to the no-go-area", "Jesus ging übers Feuer - Ich geh über Leichen!", Walhalla-Germany, "Freßt keine Döner", Ulitmathule, Heimatschutz Ostdeutschland, Good Night Left Side, "Germania Deutsches Blut", "blood for blood german hadcore", "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein", "Deutsch - Stolz - Treue - Eure Galgen werden schon gezimmert".

Immer wieder wurden nazistische und rassistische Parolen gerufen und es kam zu mehreren tätlichen Auseinandersetzungen an verschiedenen Orten der Meile auch gegenüber der Polizei und in der Nähe der S-Bahn Frankfurter Allee. Mindestens 13 Festnahmen durch die Polizei konnten beobachtet werden.

Insgesamt wurden mindestens 118 für das Register Friedrichshain relevante Vorfälle dokumentiert. Eine genaue Auswertung, die dann auch veröffentlicht wird, findet in den nächsten Wochen statt.
Initiative gegen Rechts Friedrichshain/ Antifa Friedrichshain

Einige Moment-Aufnahmen unter: 
 http://www.flickr.com/photos/infoladendaneben/sets/72157624716720842/

05.08.
Gegen 23 Uhr in der Friedenstr. wurde anläßlich einer Zeugenvernehmung wegen schweren Raubes bekannt, daß der Unbekannte Täter während der Tatausübung "Sieg Heil" rief.
Polizei Berlin

03.08.
Infostand der BÜSO vor dem Ringcenter II. Die BÜSO fiel in der Vergangenheit durch rassistische Veröffentlichungen auf.
Register Friedrichshain

Juli

31.07.
Am frühen Abend kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Personen des Boxi-Trinker-Milieus und einem schwarzen Parkbesucher. Dieser bemerkte, dass er als "Neger" bezeichnet wurde und stellte einen Mann zur Rede. Der alkoholisierte Pöbler beleidigte ihn weiter und bezeichnete ihn weiter als "Neger" und brüllte Sätze wie "Na weil du nen Neger bist, mach die Augen auf. Das interessiert hier keinen!" Tatsächlich schritt auch niemand der ca. 100 Besucher des Parkes ein als der Mann die erste Strophe des Deutschlandliedes sang. Es kam zu Handgreiflichkeiten die mit diversen Faustschlägen endeten. Der Betroffene verliess wütend den Park, auch jetzt schien die Masse desinteressiert.
Antifa Friedrichshain

Gegen 17 Uhr zeigten 8 unbekannte Union-Fans in der S-Bahn bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Ostkreuz in Richtung Wartenberg den "Hitlergruß".
Polizei Berlin

29.07.
In der Discothek am Warschauer Platz 18 kommt es gegen 4:15 Uhr zu einem Streit zwischen einem Mann und dem Sicherheitspersonal. Im Polizeifahrzeug rief der Beschuldigte: "Scheiß Bullen", "Halt dein Maul", "Ich hasse die Türken, Adolf HITLER ist mein Vorbild, Sieg Heil“.
Polizei Berlin

26.07.
Am Platz der Vereinten Nationen wurde gegen 0:15 Uhr eine Frau mit dunkler Hautfarbe von zwei Männern mit den Worten: "Scheiß Bimbo, du gehörst nicht in dieses Land" rassistisch beleidigt.
Polizei Berlin

21.07.
Gegen 0:40 Uhr wurden am Ostbahnhof die Zeugen von drei Personen in eine tätliche Auseinandersetzung verwickelt. Einer der Angreifer hob wiederholt den rechten Arm zum "Hitlergruß".
Polizei Berlin

18.07.
In der Jessner Str. 54 wurde gegen 2:20 Uhr aus einer Wohnung laut rechtes Liedgut abgespielt.
Polizei Berlin

17.07.
Um 4:50 Uhr entbot der Beschuldigte am S-Bhf. Warschauer Str. im Beisein von Zeugen den Deutschen Gruß.
Polizei Berlin

15.07.
Gegen 15.40 Uhr wird eine 31-jährige Frau, die in einem Rollstuhl vor dem Krankenhaus in der Dieffenbachstraße sitzt, von zwei unbekannten Frauen und deren Kindern rassistisch und antisemitisch beleidigt. Die beiden Frauen werfen einen Stein nach ihr, der sie nicht trifft.
Polizei Berlin

Höhe Frankfurter Allee 35 trägt eine Person ein Tattoo mit Hakenkreuz in der Öffentlichkeit.
Polizei Berlin

13.07.
Im Wartebereich einer öffentlichen Freizeitstätte wird ein in die Wand geritztes Hakenkreuz entdeckt.
Register Friedrichshain

12.07.
Um 6:10 Uhr stand ein Mann auf der Kreuzung Straßmannstr. 18 und rief mehrfach "Heil Hitler" in Richtung vorbeifahrender Fahrzeuge.
Polizei Berlin

09.07.
In der Ritterstr. 78, auf dem Hintergelände der Freien Waldorfschule Kreuzberg e.V., wurden in eine Bierzeltgarnitur diverse Hakenkreuze und die Parole "Sieg Heil" geritzt.
Polizei Berlin

08.07.
Gesichtsverletzungen erlitt ein Jugendlicher in der vergangenen Nacht bei einem fremdenfeindlichen Angriff im Volkspark Friedrichshain. Der 16-Jährige saß mit Freunden auf einer Parkbank, als ein Unbekannter aus einer Gruppe heraus auf ihn zutrat, ihn wegen seiner Hautfarbe beleidigte und aus etwa einem Meter mit einer Schreckschusswaffe auf ihn schoss. Anschließend flüchteten der Täter und die ihn begleitenden Personen. Der 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und wurde in einer Klinik ambulant behandelt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Polizei Berlin
Der geständige 18jährige Täter wurde am 15. Juli 2010 festgenommen.
Antifa FH

05.07.
An zwei Briefkästen und eine Wand in der Kreutzigerstr. wurden Hakenkreuze geschmiert. Die Schmierereien wurden von den Bewohnern entfernt.
Register Friedrichshain

Juni

28.06.
Zwei Männer wurden in einer Diskothek am Warschauer Platz von einem Mann nach seiner Herkunft gefragt. Nachdem er erwidert hatte, israelischer Staatsbürger zu sein, würgte ihn der Unbekannte und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Als ihm sein Begleiter zu Hilfe kam, wurde auch dieser von dem Angreifer, der vorgab, Palästinenser zu sein, geschlagen. Ein 43-jähriger Mitarbeiter der Diskothek soll die beiden Männer anschließend vor die Tür begleitet haben, wo es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen dem unbekannten Angreifer, den ihn unterstützenden 43-Jährigen und den israelischen Touristen kam. Der 43-Jährige verletzte die jungen Berlinbesucher dabei durch Pfefferspray.
Antifa FH

In der Prinzenstr.1 klebten Unbekannte mit schwarzen Paketband ein Hakenkreuz, das Wort Hitla (Schreibweise übernommen) und die Buchstabenkombination "VB" und "LAZ" sowie die Zahlenfolge 61 auf die Fassade eines Jugendzentrums.
Polizei Berlin   

26.06.
Innerhalb von zehn Minuten ist es in der Nacht gegen 23 Uhr im Volkspark Friedrichshain zu Angriffen auf vier Männer gekommen. Alle gaben unabhängig voneinander an, zunächst aus einer vierköpfigen Personengruppe heraus gefragt worden zu sein, ob sie homosexuell seien. Noch bevor die Männer jeweils antworten konnten, wurden sie von den vier Tätern geschlagen und getreten und erlitten hierdurch leichte Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper. Anschließend flüchtete die Tätergruppe unerkannt.
Polizei Berlin

22.06.
Auf einem Rundgang Ostbahnhof, Mühlenstraße, Holzmarkstraße, Stralsunder Platz, sowie Tramstationen und Frankfurter Tor werden verschiedene rassistische Aufkleber (überwiegend von der NPD) entdeckt und entfernt.
Register Friedrichshain

Auf einer Baustelle in der Kreutzigerstraße trägt ein Arbeiter ein T-Shirt mit dem Aufdruck eines CD-Covers der Rechtsrock-Band "Landser". Die CD zu dem Cover auf dem T-Shirt ist seit dem 31.08.2004 indiziert und beschlagnahmt. Die Band war bis 2003 die bundesweit erfolgreichste und bekannteste Naonazi-Band. Vom Bundesgerichtshof wurde sie im März 2005 als erste Muskigruppe zu einer kriminellen Vereinigung erklärt.
Register Friedrichshain

19.06.
Nach eigenen Angaben haben Neonazis nach dem missglückten Aufmarsch in Straußberg mit 20 Personen einen Spontanaufmarsch am S-Bhf. Frankfurter Allee veranstaltet. Ohne Bestätigung durch andere Quellen.
Antifa Friedrichshain

19.06.
Um 4:15 Uhr, während einer Auseiandersetzung am S-Bhf. Frankfurter Allee, rief der Beschuldigte mehrmals "Sieg Heil".     
Polizei Berlin

18.06.
Direkt neben "Happy Sushi" an der Boxhagener Straße Ecke Wismarplatz wird vom Wirt zum WM-Spiel Deutschland-Serbien gegrillt. Es versammeln sich Männer mit Thor-Steinar-Klamotten.
Antifa Friedrichshain

Am Hohenstaufenplatz gegen 13:30 Uhr beleidigte und bedrohte ein Mann mehrere Hortkinder mit den Worten "Ausländer raus - Ich stech dich ab - Geh nach Hause, oder ich nehme dich mit". Dabei griff er in seine Tasche und imitierte das Hervorziehen eines Messers. Auch bespukte er die Kinder.
Polizei Berlin

17.06.
Einen Tag vor dem WM-Spiel Deutschland-Serbien wird ein Jugendlicher, der sich für Serbien ausspricht von Deutschland Fans angegriffen.
Antifa Friedrichshain

Gegen 3.40 Uhr wird ein Mann aus Friedrichshain auf dem Fußgängerüberweg Yorckstraße Ecke Mehringdamm von einer entgegenkommenden Frau homophob beleidigt. Sie schlägt ihm sein Essen aus der Hand und tritt ihm mehrfach gegen die Beine, so dass er zu Boden fällt. Sie flüchtet mit seinem Handy in ein Taxi.
Reach Out

12.06.
Vier junge Neoazis (Autonome Nationalisten) rufen zwischen dem Skatergelände und dem Volleyballplatz im Volkspark Friedrichshain rechte Parolen (u.a. "Scheiß Polacken" und "Achtunachtzig"). Die zahlreichen ParkbesucherInnen registrieren das Geschehen schreiten aber nicht ein.
Antifa Friedrichshain

04.06.
Auf die Fensterscheibe eines Ladens in der Blücherstr. 33 klebten Unbekannte ein Plakat mit der Aufschrift: "Tag der Deutschen Zukunft ... unser Signal gegen Überfremdung wann ? 5. Juni 2010 um 12.00 Uhr wo ? Hildesheim / Bahnhof www...." (Anm. Register: Adresse hier nicht veröffentlicht)
Polizei Berlin

03.06.
Nach einem Fußballspiel des BFC Dynamo Berlin gegen Ankaraspor Kulübü 07 befanden sich um 0:10 Uhr ca. 10 Fußballfans auf dem Fernbahnsteig am Ostbahnhof. Einer aus der Gruppe rief plötzlich: "Lieber ein Verlierer sein als ein dummes Türkenschwein" und "Sieg Heil, Sieg Heil".
Polizei Berlin     

01.06.
In der Reichenberger Straße 37 (Ladengeschäft) bemerkte jemand nach dem Verzehr des Inhaltes einer Flasche Apfelsaft den Schriftzug "Juden Raus" auf den Flaschenboden.
Polizei Berlin

Im Eingangsbereich der Kirche am Marheinekeplatz wurden ein Hakenkreutz und folgende Schriftzüge festgestellt: "Jude siend Kaka Katoffel" und "Deutsche Katoffel - Schweine ihr Juden" (Schreibweise übernommen).
Polizei Berlin

Mai

31.05.
Am U-Bahnhof Frankfurter Allee wurde eine S-Rune geschmiert.
Register Friedrichshain

29.05.
Ein Reporter vom Studio Ansage (Franzose aus Kamerun) wird bei einer Umfrage in der Simon-Dach-Straße für Radio Friedichshain (von einem nach eigener Aussage Rechtsextremen) rassistisch beleidigt.
Register Friedrichshain

Pfingsten
In einem sudaneischen Imbiß in der Grünberger Straße haben mehrere Personen einen Mitarbeiter verprügelt. Die Polizei wurde benachrichtigt, die Täter gefaßt.
Register Friedrichshain

21.05.
Gegen 22:15 Uhr ziehen 10-12 Neonazis aus Lichtenberg über die Brücke Scheffelstraße in die Eldenaer Straße und biegen in die Hermann-Blankenstein-Straße ein. Sie brüllen dabei ununterbrochen "Sieg Heil" und singen die vierte Strophe des Deutschlandliedes.
Antifa Friedrichshain

Im Wohnhaus Schlesische Str. 37 ist eine Kellerzugangstür mit einem Hakenkreuz und "Sieg Heil" beschmiert. Weiterhin wurde auf einen Sicherungskasten der gleichen Wohngruppe der Schriftzug "Juden nicht hier nicht willkommen" aufgebracht.
Polizei Berlin

19.05.
Im Wohnhaus Schlesische Str. 37 haben Unbekannte den Hausflur beschmiert: "'Negger raus'. Neger müssen weg aus Europa sie nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg und dann kassieren sie Hartz 4 wir haben sie nicht eingeladen, oder ?  Sie sollen gehen !!!."
Polizei Berlin

15.05.
Im Eingangsbereich Karl-Marx-Allee 121 sind zwei Hakenkreuze geschmiert. Die Schmiererei konnte nicht vollständig entfernt werden.
Polizei Berlin

13.05.
Zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße (einschließlich Seitenstraßen) werden mehrere rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Register Friedrichshain

12.05.
Eine 37-jährige Frau wird gegen 12.15 Uhr auf dem U-Bahnhof Möckernbrücke rassistisch beleidigt, bespuckt und von hinten an den Haaren gezogen. Die/der Täter_in kann sich unbekannt entfernen. Die Polizei nimmt die Anzeige auf.
Polizei Berlin

05.05.
Gegen 02:30 Uhr ist der Beschuldigte in Streitigkeiten und Pöbeleien in und vor der Diskothek Matrix am Warschauer Platz verwickelt und sollte sich vom Ort entfernen. Der Sicherheitsdienst führte den Beschuldigten auf den Gehweg. Er setzte seine Pöbeleien fort und rief lautstark "Heil Hitler".
Polizei Berlin

03.05.
Auf dem Öffnungszeitenschild eines Vereins in der Petersburger Straße, der MigrantInnen unterstützt, findet sich ein rassistischer Aufkleber der NPD.
Register Friedrichshain

Anfang Mai
Bei einem Termin im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg wird ein Klient (Franzose aus Kamerun) von der Bearbeiterin rassistisch beleidigt mit den Worten „Wenn Ihnen das nicht passt, dann gehen sie doch nach Frankreich zurück.“
Register Friedrichshain

April

28.04.
Im Bereich der Karl-Marx-Allee werden ältere rassistische Aufkleber gesichtet und entfernt.
Register Friedrichshain

An der Tramhaltestelle Platz der Vereinten Nationen wird ein frischer NPD-Aufkleber „Danke Schweiz“ gesichtet und entfernt.
Register Friedrichshain

24.04.
Neonazis verteilen am Nachmittag für einige Minuten am U-Bhf. Frankfurter Tor Flyer für den Aufmarsch am 1.Mai. Sie hängen ein Transparent ("Unserem Volk eine Zukunft") vor die Sparkasse und bringen in der Nähe Aufkleber an.
Antifa Friedrichshain

23.04.
Auf einer einschlägigen neonazistischen Internetseite wird, mit Nennung der Namen der Filmemacher, ein antirassistisches Musikvideo eines Friedrichshainer Jugendvereins gepostet, der 2009 mit diesem Video zu den 10 Siegern des Videowettbewerbs "In bester Gesellschaft? Vorurteile und andere Nachteile" gehörte.
Register Friedrichshain

In der Cuvrystr. wird ein PKW mit einem Hakenkreuz beschmiert. Auf einem weiteren PKW findet sich ein halbes Hakenkreuz.
Polizei Berlin

20.04.
An einem Haus in der Lehmbruckstraße wird ein Schild mit einem "Judenstern" und einem Auschwitzplakat, sowie dem Spruch "Hier wohnen Juden" entdeckt. Ein Bewohner erstattet Anzeige.
Register Friedrichshain

19.04.
Zwei Männer werden gegen 21 Uhr in der Adalbertstr. von Unbekannten homophob beleidigt und mit Wurfgeschossen beworfen.

ReachOut Berlin

10.04.
In der Naunynstr. ritzen Unbekannte in eine Wohnungstür die Worte "STASI", "NAZI" und "RATTE" sowie ein Hakenkreuz.
Polizei Berlin    

Widerholt wird ein Anwohner der Graefestr. mit "Hitlergruß" begrüßt.
Polizei Berlin

Gegen 6 Uhr wird die Kreisgeschäftsstelle von Bündnis 90/die Grünen in der Dresdener Str. durch eine Explosion eines Feuerwerkskörpers beschädigt. Dieser zündete zwischen Fensterscheibe und Gitterjalousie.
Polizei Berlin

09.04.
Zwei Neonazis machen Wühlischstr. Ecke Gärtnerstr. den Hitlergruß und schreien "Heil Hitler". Ein Mann und eine Frau sprechen die beiden daraufhin an und werden sofort angegriffen. Ein weiterer Passant mischt sich ein, versteht die Lage jedoch falsch und hält den Betroffenen des Angriffs fest, damit die Neonazis weiter auf ihn einschlagen können. Die Polizei wurde gerufen, erschien aber nicht. Die Situation löst sich von allein auf, leicht verletzt machen sich die Betroffenen davon. Auch die Neonazis suchen das weite.
Antifa Friedrichshain

08.04.
In der Nacht zu Donnerstag tauchen wieder in der Nähe des Ostbahnhofs (Rüdersdorfer Straße/Koppenstraße/Singerstraße und vor allem an der Oberschule Rüdersdorfer Str.) Plakate der "Freien Kräfte Berlin" auf. Darauf: "Italien machts vor, Deutschland machts mit. Wir wollen so einen Frass nicht. Deutsche Esskultur pflegen!"
Antifa Friedrichshain

06.04.
In der Nacht zu Dienstag wurden in der Nähe vom Ostbahnhof vier Neonazis von der Polizei beim Plakatieren ertappt. Sie haben Plakate mit der Aufschrift "Wenn nicht wir wer dann, wenn nicht jetzt wann dann, Nationaler Sozialismus jetzt" sowie Plakate mit "McDonalds und Burger King platt machen, deutsche Esskultur schützen" geklebt. Außerdem steckten sie NPD-Propaganda hinter Scheibenwischer der nah stehenden Autos.
Antifa Friedrichshain

05.04.
Ein Anwohner der Graefestr. wird mit "Hitlergruß" begrüßt.
Polizei Berlin

02.04.
Karl-Marx-Allee: Hakenkreuz am Zaun zum Altersheim. Unweit davon ein weiteres Hakenkreuz, welches dort seit 2006 (erstmalig entdeckt) immer noch zu sehen war (dokumentiert und entfernt).
Keltenkreuz am Bauzaun nahe Straußberger Platz (dokumentiert und entfernt). In unmittelbarer Nähe 15 NPD-Aufkleber "Danke Schweiz" und drei der Nationalen Sozialisten mit Aufruf zum 1. Mai (dokumentiertund entfernt).
Register Friedrichshain

März

31.03.
Ein betrunkener 20-Jähriger hat in der Nacht 30.03.10 gegen 1:50 Uhr in der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain einen 22-jährigen Angolaner bedroht. Zuvor hatte der 20-Jährige ihn nach einer Zigarette gefragt, was dieser aber verneinte. Darauf beleidigte der Betrunkene ihn rassistisch, drückte ihm einen Kugelschreiber an den Hals und drohte ihn abzustechen. Dann flüchtete der 20-Jährige, wurde aber wenig später von der Polizei ergriffen und zur Blutprobe sowie zur erkennungsdienstlichen Behandlung gebracht.
Polizei Berlin

30.03.
Ein Pfeiler in der Gepäckhallte am Ostbahnhof ist mit zwei Hakenkreuzen beschmiert.
Polizei Berlin

29.03.
Aus der Axel-Springer-Str. das LKA per EMail informiert, dass durch Unbekannte Kommentare zu Artikeln der Zeitung WELT-Online eingestellt werden, welche volksverhetzenden Charakter hätten.
Polizei Berlin    

27.03.
In einer Herrentoilette am Ostbahnhof sind zwei Innenwände mit mehreren Hakenkreuzen und Doppelsigrunen, sowie den Schriftzügen "SIEG HEIL" und "TÜRKEN RAUS", jeweils mit Sigrunen, beschmiert.
Polizei Berlin

26.03.
Die Seitenwand eines Fahrstuhls in der Oranienstr.ist mit dem Schriftzug "Tötet alle Türken" beschmiert.
Polizei Berlin

20.03.
Eine Kellerwand in der Kottbusser Str. wurde mit einem Hakenkreuz (25cm x 125cm) und Schriftzug "Heil Hitlerschwein" beschmiert.
Polizei Berlin

15.03.
Im Volkspark Friedrichshain ist auf die Steinmauer am großen Bunkerberg ein Hakenkreuz geschmiert.
Polizei Berlin

13.03.
Der Geschädigte aus der Oppelner Str. hat seit längerer Zeit Streitigkeiten wegen Lärm mit seinem Nachbarn. Zur Tatzeit klopfte er  an seine Wand, weil der Beschuldigte laute Musik abspielte. Daraufhin erschien dieser in Begleitung seines Kumpels an der Wohnungstür des Geschädigten, trat mehrmals gegen die Tür und brüllte: "Komm raus du Judensau!".
Polizei Berlin

10.03.
Sechs NPD- Aufkleber im Bereich Schillingstraße, z. B. "Überfremdung stoppen" oder "Jeder ist Ausländer, nur dort nicht, wo er hingehört" (dokumentiert und entfernt). U-Frankfurter Tor: Aufkleber vom "Infoportal Potsdam" gegen Wahlen (dokumentiert und entfernt).
In der U 5 mehrere Aufkleber der "Nationalen Sozialisten" mit Aufruf zur 1. Mai-Demo "Unserem Volk - eine Zukunft!" (dokumentiert und entfernt).
Register Friedrichshain

09.03.
Um 10:30 Uhr zerschmeißen Unbekannt mit Pflastersteinen die Glasscheiben der "linken Szenekneipe" Onkel und Tante e.V. in der Oranienstr. und beschädigen das Schloß der Eingangstür mit Klebstoff. Die Kneipe ist Angriffsziel der Aktion "Aktion gegen linke Läden".
Polizei Berlin

Im Eingangsbereich eines Hauses in der Karl-Marx-Allee wurde ein Plakat (Informationsveranstaltung im RAW-Tempel zum Thema Mediaspree) mit dem Text "LINKE UND ANTIFA RAUS AUS F-hAIN SONST SchlAchTeN WIR EURE KINDER UND FRAUEN" beschmiert.
Polizei Berlin

Unbekannte sprühten "nw-berlin.net" (Internetseite des Nationalen Widerstandes der rechten Szene) auf die Eingangstür zum Geschäft der Obdachlosen-zeitung/Verein Querkopf in der Blücherstr.
Polizei Berlin

Unbekannte besprühten am frühen Morgen eine Hauswand in der Pücklerstr. mit dem Schriftzug "R.. K.. (Name) GAME OVER", rechts davon "ANB" und 2 Keltenkreuzen.
Polizei Berlin

05.03.
Über 30 ältere und neue Aufkleber zwischen Schleidenplatz und Storkower Straße von der NPD und der JN, z. B.: "Ausländer rein - wir sagen nein!" (dokumentiert und entfernt). Schmiererei an Hauswand: "SS"-Rune (dokumentiert und entfernt).
Register Friedrichshain

05.03.
Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern fragte einen 28-Jährigen gebürtigen Afrikaner gegen 23:30 Uhr an der Tram Haltestelle Landsberger Allee / Petersburger Str. zunächst nach der Abfahrt der nächsten Bahn. Kurz darauf beleidigte einer der Männer den Angesprochenen anschließend fremdenfeindlich und schlug ihm ins Gesicht. Als die Männer kurze Zeit später in eine eintreffende Tram einsteigen wollten, versuchte das Opfer ihnen zu folgen, wurde jedoch mit einem Tritt zurück auf den Gehweg befördert. Auch die Täter verließen die Bahn wieder, schlugen und traten abwechselnd auf ihn ein und flüchteten zu Fuß in Richtung Petersburger Straße. Der Verletzte wies leichte Hautabschürfungen im Gesicht auf und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zeugen gaben an, daß die Tätergruppe vorher in einer anderen Tram auffiel, weil die aggressiven Männer dort lautstark herumgegrölt und verfassungswidrige Äußerungen von sich gegeben hatten. Ein Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde eingeleitet.
Polizei Berlin

Februar

28.02.
Als ein Mann in gegen 14 Uhr in der Höchtste Str. einen Hundehalter bat, seinen unangeleinten Hund zur Seite zur nehmen, wurde er rechtsextrem beleidigt mit den Worten: "Verpiss Dich mal dahin wo Du hergekommen bist - in Dein Scheißland - Schade, dass es den Hitler nicht mehr gibt, der würde solche wie Dich vergasen - Halt Deine Schnauze Du scheiß Ausländer". Außerdem nahm der Beleidiger eine straffe aufrechte Körperhaltung ein, hob den rechten Arm und zeigte den Deutschen Gruß.
Polizei Berlin

27.02.
Noch vor Beginn der Demonstration "Ein Jahr [Tromsö] ist ein Jahr zuviel!" (gegen einen Verkaufsladen der Modemarke Thor Steinar) in der Warschauer Straße, zeigte eine Person gegenüber den ca. 300 DemonstrationsteilnehmerInnen den Hitlergruß und wurde daraufhin von der Polizei verhaftet.
Register Friedrichshain

Gegen 22:50 Uhr entbot der Beschuldigte am U-Bhf. Mehringdamm gegenüber der Polizei beim Gehen den "Hitlergruß". Vorab wurde gegen ihn bereits ein Platzverweis erlassen. Als er wieder kam, erfolgte die erneute Aufforderung, den Bereich zu verlassen.
Polizei Berlin

24.02.
Gegen 15:10 wird in der Köpenicker Str. 147 auf einem Postverteilerkasten eine Odalrune und der Schriftzug "NSF" in der Größe ca. 40 x 30 cm entdeckt. (Anm. vom Register: Die Abkürzung "NSF" kann mehrere Bedeutungen haben, z. B. Nationalsozialistische Frauenschaft oder Nationalsocialistisk front - Nationalsozialistische Front - eine ehemalige rechtsextreme schwedische Partei)
Polizei Berlin

23.02.
In einem Fitness-Center an der Frankfurter Allee wurden zwei Männer mit rechtsextremen T-Shirts gesehen, einer mit "Ansgar Aryan", einer mit "Wir machen auch Hausbesuche".
Register Friedrichshain

22.02.
In den letzten Tagen sind bei mehreren Berliner Unterzeichner/Innen des Aufrufs: "13.02.2010 Dresden Nazifrei. Gemeinsam blockieren" Drohbriefe eines sogenannten: "Kommando 13. Februar" eingegangen.
Es handelte sich dabei um direkt bei der Privatadresse der Betroffenen eingesteckte, nicht frankierte, weiße Briefumschläge, die ein Streichholz enthielten sowie den Text: "Kommando 13.Feb. - ...dein Leben interessiert uns brennend..."
Register Friedrichshain
 

17.02.
Gegen 8:10 wurde in der Marchlewskistr. ein per Haftbefehl Gesucherter festgenommen. Als er in der Zelle saß rief er mehrals lautstark, auf dem Flur hörbar, "Sieg Heil".
Polizei Berlin

An der Hauswand in der Graefestr. 37 wurde ein ca. 40x60 cm großes Hakenkreuz geschmiert.
Polizei Berlin

Gegen 8 Uhr wird in einer S-Bahn am Ostbahnhof  eine mit einem Hakenkreuz beschmierte Fensterscheibe entdeckt.
Polizei Berlin

13.02.
Um 3:50 wird ein Mann in der S-Bahn beim Rauchen erwischt. Bei der Aushändigung des Überweisungsträgers am S-Bhf. Ostkreuz, streckte er den rechten Arm nach oben und sagte: "Scheiß drauf, Sieg Heil".
Polizei Berlin

08.02.
Eine Malerfirma informiert über Schmierereien in der Petersburger Str. 38. Im EG des Treppenhauses standen folgende Schriftzüge etc.: "WAT DAT IST MALER Arbeiten" mit Hakenkreuz darunter, "Auch Dich Bekommen WIR" (umgedrehtes Hakenkreuz  und zwei Sigrunen) "Wiht Bower", "Eine Scheiß Firma + Maler", "Ihr SeiD Allee Schuld". Auch wurden in zwei Streben des Treppengeländers je ein Hakenkreuz und zwei Sigrunen in den frischen Lack geritzt.
Polizei Berlin

07.02.
Um 7:30 Uhr Grünbergerstr. / Warschauer Str. haben 3 Nazis (1 bekleidet mit Schwarzem Pullover mit Tribal und Jeans) einen Menschen geschlagen, angebrüllt, getreten und verletzt und Beschimpfungen wie z. B. "100 Euro scheiß Kanake", "Fotze", "Ausländersau" grufen.  Mit ein paar anderen Menschen konnte der Übergriff gestoppt werden.
Ein gerufenes Taxi nahm den Betroffenen nicht mit, der zur Arbeit wollte, weil er blutete. Gaffende äußerten sich: "Wenn du hier so einen Aufstand machst, brauchst du dich nicht wundern, wenn mit dir so umgegangen wird." Der Betroffene wurde vom Helfer beruhigt und zu seinem Arbeitsplatz begleitet.
Anifa Friedrichshain

In einer Buchhandlung in der Frankfurter Allee entdeckt ein Kunde ein Buch in der Auslage von der "Gesellschaft für freie Publizistik", die von  Behörden als größte rechtsextreme Kulturvereinigung Deutschlands eingestuft wird. Die Verkäuferin wurde darauf angesprochen und meinte: Es ist bekannt, daß es sich um ein rechtsextremes Buch handelt. Es wurde bestellt und nicht abgeholt und um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, soll es verkauft werden.
Register Friedrichshain

Gegen 2:50 Uhr wird ein Mann Sicherheitspersonal der DB auf dem Ostbahnhof beobachtet, wie er Reisende lautstark belästigt. Daraufhin angesprochen reagierte dieser mit dem Wort "Faschisten" und zeigt den Hitlergruß.
Polizei Berlin

Ein Mann wird gegen 9:35 Uhr auf dem U-Bhf. Warschauer Str. homophob motiviert von einem Mann geschlagen.
ReachOut Berlin

05.02.
Gegen 1:50 wird ein in die Glasscheibe eines Infokastens am S-Bhf. Ostkreuz eingeritztes ca. 10 cm großes Hakenkreuz entdeckt.
Polizei Berlin

02.02.
Unbekannte beschädigten gegen 11 Uhr durch Steinwürfe die Fensterscheiben des Querkopf e. V. in der Blücherstr und beschmieren das Türschloss mit schwarzer Farbe. ES ist bereits der dritte Vorfall mit der gleichen Vorgehensweise.
Polizei Berlin

01.02.
In der Eckardstraße werden zwei Besprühungen mit White Power und Drohung gegen Antifaschist/Innen entdeckt. Es wird Anzeige erstattet und Fotos werden gemacht.
Register Friedrichshain

Januar

29.01.
Unbekannte ritzten u.a. ein Hakenkreuz in eine Scheibe eines Regionalzuges am Ostbahnhof.
Polizei Berlin

Auf dem U-Bhf. Mehringdamm werid gegen 23:30 Uhr ein Mann homophob beleidigt und von mehreren Personen aus einer Gruppe heraus geschlagen und getreten.
ReachOut Berlin

25.01.        
Das Jüdische Museum Berlin übersandte ein dort eingegangenes Schreiben, gerichtet an einen der Mitarbeiter des Museums. Das  Schreiben ist anonym, die Absenderangabe auf dem Briefkuvert ist die Anschrift des ehem. Postscheckamtes Berlin. Der Inhalt befaßt sich in antisemitischer Form mit der Problematik des Konflikts zwischen Israel und Palästina im Nahen Osten.
Polizei Berlin

Das Büro der Naturfreundejugend in der Gryphiusstraße wurde in der vergangenen Nacht wiederholt Ziel eines Angriffs. Unbekannte beschädigten zwei Fensterscheiben durch Würfe mit Kleinpflastersteinen.
Register Friedrichshain

19.01.
An einer Bushaltestelle in der Boppstr. wurde gegen 15 Uhr ein Zeitungsausschnitt bemerkt, welcher 5 weibliche Jugend-liche mit Migrationshinter-grund darstellt. Auf diesem Zeitungsausschnitt klebte ein Computerausdruck mit dem Wortlaut "Islamismus - Das Leben wird unerträglich. Deutschland den Deutschen. Türken raus!!!".
Polizei Berlin

14.01.
In zwei Hausfluren der Richard Sorge Straße wurden Hakenkreuze gesichtet. Mieter informierten den Vermieter. Dieser wußte dies bereits, hat aber nicht reagiert.
Register Friedrichshain

13.01.
Gegen 23:05 ruft die Bedienung eines Lokals in der Blücherstr. die Polizei, da ein Gast beim Hereinkommen laut "Sieg Heil!" brüllte.
Polizei Berlin

09.01.
Gegen 3:30 wurde am U-Bhf. Görlitzer das Namensschild des U-Bhf. mit dem Schriftzug: "Fuck Israel" beschmiert.
Polizei Berlin

07.01.

Bei offenem Fenster dringen aus einer Wohnung in der Lehmbruckstr. Nazimusik und Hitlerreden. Darüber hinaus werden von mehreren Tätern "Naziparolen" in der Wohnung skandiert.
Polizei Berlin

01.01.
Drei Männer werden gegen 1 Uhr in der Kötener Str. von drei Männern homophob beleidigt und attackiert.
ReachOut Berlin