Chronik 2012    Visuelle Darstellung der Vorfälle 2012 nach Ort und Art (GoogleMaps)

Stand: Februar 2013 / weitere Nachmeldungen sind möglich.

D E Z E M B E R

29.12.2012

Ein Mann beleidigte an der Warschauer Straße einen Man of Colour als „Scheiß Nigger“.
Quelle: Polizei

8.12.2012 

Am U-Bahnhof Schönleinstraße wird abends gegen 21:45 Uhr ein 24-Jähriger Mensch transphob beleidigt. Ein Mann, zwischen Mitte 30 und Mitte 40, kommt auf sie_ihn zu und fragt sie_ihn zunächst, ob sie_er eine Wette verloren hätte wegen der Kleidung. Der Mensch antwortet, eine Wette sei dazu ja nicht nötig, worauf der Mann sagt, er fände diesen Kleidungsstil einfach nur „pervers“ und „diese Bilder gehen mir nicht aus dem Kopf“, die der Mensch verbreite. Weitere Fahrgäste bekommen das Ereignis mit, greifen aber nicht ein.
Quelle: http://gnurpsnewoel.blogsport.de/2012/12/08/immer-wieder-schoenleinstrasse-voll-transphob/

06.12.2012

Alarmierte Polizisten haben am Abend einen angetrunkenen Mann wegen versuchter Körperverletzung und fremdenfeindlicher Beleidigung in Kreuzberg festgenommen. Der Mann hatte ersten Ermittlungen zufolge gegen 18 Uhr einer Verkäuferin in einem Geschäft in der Gitschiner Straße eine Flasche an den Kopf werfen wollen. Anschließend beleidigte er die Frau fremdenfeindlich und brüllte Naziparolen. Der offensichtlich Alkoholisierte kam nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.
Quelle: Polizei Berlin

N O V E M B E R

28.11.2012

Beim Axel-Springer-Verlag ging ein Briefumschlag mit einem seitenverkehrten Hakenkreuz ein.
Quelle: Polizei

27.11.2012

Am Hohenstaufenplatz wurden die Sitzflächen eines BVG-Wartehäuschens mit den Schriftzügen “SCHTurken Raus“ und TurkenRaus“ beschmiert.
Quelle: Polizei

27.11.2012

In einem Wohnhaus in der Wilhelmstraße wurde eine Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Polizei

16.11.2012 

An dem Durchgang Karl-Marx-Allee 93 zum Weidenweg wurde der Schriftzug „88“ an eine Hauswand gesprüht.
Quelle: Register

15.11.2012

Unbekannte haben in Friedrichshain eine Gedenktafel, die an einer Hauswand eines Mehrfamilienhauses in der Simon-Dach-Straße angebracht ist, mit Farbe beschmiert.
Quelle: Polizei Berlin # 3660

15.11.2012

In der Poststelle des Axel-Springer-Verlags ging ein Brief ein, der eine Karikatur von Mohammed zeigte. Der unbekannte Absender schrieb weiter, dass es nicht angeht, dass die Islamisten sich alles erlauben können und dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Als Absender ist eine „Interessengemeinschaft Deutschland, Imanuelkirchstr. 10, 10405 Berlin“ angegeben.
Quelle: Polizei

14.11.2012

Im Briefkasten der Deutschlandstiftung „Integration“ in der Markgrafenstr. wurde ein Brief festgestellt, der den Absender „Verband der Rechten Parteien Deutschlands e.V. 11017 Berlin" enthielt. Der Inhalt des Briefes lautete: „Hallo, ihr Kanakkenfreunde. Wir finden jetzt dauernd eure Volks-aufhetzende Anzeige s. Anlage. Ab dem 01. Dezember 2012 verbieten wir euch, diesen Mist weiter zu verbreiten! Solltet ihr dieses Verbot nicht beachten, freuen sich schon einige Mitarbeiter von uns darauf, eure Geschäftsräume in Brand zu stecken, wobei dann alle Türen blockiert werden, damit keiner von euch Ratten flüchten kann! Wir sind hier in der Nähe und beobachten euch !!! Herrmann Löscher NSU Vorsitzender" (Schreibweise wurde übernommen).
Quelle: Polizei

13.11.2012

Ein Wohnhaus in der Gneisenaustraße wurde mit Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Polizei

13.11.2012

Am S-Bahnhof Frankfurter Alle wurde ein Mann mit einem Hakenkreuz Tattoo auf dem Kopf gesehen.
Quelle: Polizei

12.11.2012

Auf der E.T.A.-Hoffmann Promenade bedrohte ein Mann ein Mädchen, nachdem er sie aufgefordert hatte das Kopftuch abzunehmen. Als das Mädchen weg lief, verfolgte er sie noch bis zum jüdischen Museum.
Quelle: Polizei

01.11.2012

Erneut wurde eine BVG Wartehäuschen am Franz Mehring Platz mit mehreren Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Polizei

O K T O B E R

31.10.2012

Unbekannte beschmierten eine Hauswand in der Straße der Pariser Kommune mit dem Schriftzug „Scheiß Ausländer raus“.
Quelle: Polizei

30.10.2012

An eine Infotafel und die Hauswand des Ostbahnhofs wurden Doppelsigrunen geschmiert.
Quelle: Polizei

29.10.2012

Auf die Sitze in einem BVG-Wartehäuschen am Askanischen Platz schrieben Unbekannte den Schriftzug „Islam Raus“
Quelle: Polizei

28.10.2012

Unbekannte schmierten Hakenkreuze an die Wand eines Treppenhauses in der Scharnweberstraße.
Quelle: Polizei

25.10.2012

Zwischen Mollstraße und Landsberger Allee wurden 5 NPD Aufkleber geklebt, darunter 1 etwas größerer und 4 etwas kleinere. Teilweise waren sie schon etwas verblasst.
Quelle: Register

23.10.2012

Bei der Deutschlandstiftung „Integration" in der Markgrafenstraße ging ein Schreiben ein, in dem es u. a. heißt: „Ausländer haben hier in unserem Land nichts zu suchen ... dieses Gesindel können Sie ja integrieren, aber bitte in den Müllverbrennungsanlagen .. .aber zur Zeit werden die Konzentrationslager wieder aufgebaut und dann werden die alle entsorgt und es ist wieder Ruhe in im Land".
Quelle: Polizei

19.10.2012

In einem Mehrfamilienhaus in der Gneisenaustraße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Polizei

19.10.2012

Eine Touristin wurde in den frühen Morgenstunden von zwei Unbekannten überfallen. Die 18-Jährige gab an, dass sie nach einem Diskothekenbesuch in Friedrichshain gegen 03:30 Uhr in der Stralauer Allee unterwegs war. Plötzlich stießen zwei Unbekannte sie zu Boden, durchsuchten ihre Kleidung und entwendeten ihr Handy sowie Geld. Als die Frau versuchte aufzustehen, trat ihr einer der Räuber gegen Hals und Rücken, wobei sie ein Hämatom erlitt. Weiter äußerte sie bei der Anzeigenaufnahme, dass sie bei einem der beiden Unbekannten ein Hakenkreuz-Tattoo auf dessen Handrücken erkannte. Da die Frau einen südländischen Teint hatte, hält auch die Polizei eine rassistische Motivation für möglich. Insofern hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen wegen gemeinschaftlichen Raubes sowie wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen übernommen.
Quelle: Polizei Berlin; http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/friedrichshain-touristin-ueberfallen-rassistischer-hintergrund-moeglich/7278626.html

18.10.2012 

Gegen 1 Uhr früh wurde in der Gabriel-Max-Straße eine Person von zwei Personen unvermittelt angegriffen und mehrmals geschlagen und u. a. als "Neger" beschimpft. Der Angegriffene konnte sich wehren und die zwei Angreifer in die Flucht schlagen.
Quelle: Register

18.10.2012

Zwei Besucher* eines Cafés in der Pücklerstraße 33 pöbelten eine Gruppe von sozialistischer LGBTQ*personen aus verschiedenen Ländern an. Sie riefen ihnen aus dem Café gegen 21 Uhr homophob zu, „geht nach Schöneberg“. (Der Bezirk ist für eine starke LGBTQ* Community bekannt.) Als die beiden mit ihrer Aussage konfrontiert wurden, bestätigte sich der homophobe Hintergrund der Pöbelei ohne weiteren Zwischenfall.
Quelle: http://gnurpsnewoel.blogsport.de/2012/10/18/homophobes-anpoebeln-in-kreuzberg/
*LGBT ist eine aus dem Englischen kommende Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Trans (dt. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans (Abkürzung für Transgender bzw. Transsexualität)

17.10.2012

Ein Mann wird von einem Unbekannten in der Nähe des Ostkreuzes rassistisch beleidigt, angegriffen und verletzt.
Quelle: ReachOut

14.10.2012

Am U-Bahnhof Kottbusser Tor beleidigt einer der Fahrgäste zwei People of Colour in dem er ihnen sagte, sie seien hier unerwünscht und sollen zurück nach Afrika gehen.
Quelle: Polizei

13.10.2012

Ein 28-jähriger Mann wird auf dem S-Bahnhof Warschauer Straße gegen 2.15 Uhr von drei unbekannten Männern homophob beleidigt, ins Gesicht geschlagen und am Boden liegend getreten.
Quelle: ReachOut

11.10.2012 

An einem Laden in der der Revaler Straße 9 wurden Schaufenster und Tür zwei große Hakenkreuze in weißer Farbe gesprüht.
Quelle: Register

07.10.2012

In der Koppenstraße wurden Hakenkreuze in den Hausflur eines Mehrfamilienhauses geschmiert.
Quelle: Polizei

06.10.2012

Eine Frau beschmierte am Nachmittag die Hauswand einer Bar in der Friesenstraße mit Hakenkreuzen.
Quelle: Polizei

05.10.2012

In der Nacht wurden zwei Männer in Kreuzberg in der U-Bahn homophob beleidigt und geschlagen. Die beiden hatten sich gegen 23:35 Uhr im Zug der Linie 8 im U-Bahnhof Kottbusser Tor mit einem Kuss begrüßt und wurden daraufhin von zwei Unbekannten angesprochen und beleidigt. Als die 24 und 25 Jahre alten Männer den Zug am U-Bahnhof Schönleinstraße verlassen hatten, folgten ihnen die Unbekannten, schubsten sie und schlugen noch auf dem Bahnsteig unvermittelt auf sie ein. Danach flüchteten die Angreifer unerkannt in Richtung Böckhstraße. Beide Verletzten haben sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Das Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizei Berlin

05.10.2012

An einem Laden in der Waldemarstraße wurden Schriftzüge mit Bezug zur rechten Gruppe „Nationaler Widerstand Berlin“ angebracht.
Quelle: Polizei

S E P T E M B E R

29.09.2012

Ein Fußballfan äußerte in einem Regionalzug am Ostkreuz „Deutsche wehrt euch, kauft nicht bei Juden“.
Quelle: Polizei

26.09.2012 

Eine Gruppe Nazis aus Dresden wurde in Bari’s Cafe in der Rigaer Straße gesehen.
Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/67830

26.09.2012

Ein Mann, der eigenen Angaben zufolge homosexuell ist, wurde am Abend aufgrund seiner sexuellen Orientierung von Unbekannten beleidigt. Vier Jugendliche beschimpften den 49-Jährigen gegen 17:45 Uhr im Volkspark Friedrichshain und warfen mit Steinen nach ihm, ohne ihn zu treffen. Einer der Jugendlichen wurde von den alarmierten Polizisten wenig später im Nahbereich festgenommen.
Quelle: Polizei Berlin

25.09.2012

Unbekannte schmierten an den Eingangsbereich eines Blumengeschäfts in der Friesenstraße unter anderem ein Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

20.09.2012 

Im Burger King Frankfurter Allee Ecke Mainzer Str. wird ein Mann mit einem T-Shirt der verbotenen Band "Landser" (auf dem Rücken mit Reichsadler darunter) gesehen.
Quelle: Antifa Friedrichshain

15.09.2012

Ein Mann mit Migrationshintergrund wurde heute in der Bergmannstraße von einem anderen Mann angegriffen. Nachdem der Täter den Geschädigten zuvor rassistisch beleidigte, zog er nach einer verbalen Auseinandersetzung ein Fahrradschloss und schlug dem Geschädigten damit mehrfach auf den Rücken und die Schultern.
Quelle: Polizei

14.09.2012

In der Gärtnerstraße wurde ein Mann gesehen, der ein T-Shirt mit der Aufschrift „Panzerdivisi-on“, SS-Runen und einem Totenkopf trug.
Quelle: Polizei

14.09.2012 

Am Nachmittag, gegen 16 Uhr gab es eine rassistische Auseinandersetzung am Ostbahnhof zwischen einem älteren Mann und einer alternativen Familie, während der der ältere Mann unter anderem äußerte "Ihr habt es nicht wert zu leben" und andere rassistische Bemerkungen von sich gab.
Quelle: Register

12.09.2012

Auf dem Friedhofsgelände am Mehringdamm wurde eine Gruppe von Männern und einer Frau gesehen, welche sich dort aufhielt. Auf Nachfrage äußerte die weibliche Person , die Gruppe sei vom „Hohenschönhausener Kameradschaftsbund Wider das Vergessen deutschgesinnter Kameraden". Die Gruppe hielt sich unbestimmte Zeit an einem Grab auf. Zum Abschied zeigte die Gruppe dann den Hitlergruß.
Quelle: Polizei

09.09.2012

Auf die Sitzfläche einer Straßenbahnhaltestelle am Platz der Luftbrücke wurden mehrere Hakenkreuze und „Sieg Heil“ geschmiert.
Quelle: Polizei

08.09.2012

An mehrere Gegenstände in der Hausburgstraße wurden Hakenkreuze geschmiert.
Quelle: Polizei

02.09.2012

In einem Wohnhaus in der Gneisenaustraße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Polizei

01.09.2012

In der Koppenstraße wurden erneut mehrere Hakenkreuze in den Hausflur eines Mehrfamilienhauses geschmiert.
Quelle: Polizei

01.09.2012

Ein Mann zeigte beim Verlassen einer Lokalität in der Urbanstraße Den Hitlergruß und rief anschließend „Alle Türken sind scheiß Ausländer. Ausänder raus.“.
Quelle: Polizei

A U G U S T

31.08.2012

Am Boxhagener Platz haben Unbekannte den Angriff auf einen Rabbiner und seine Tochter durch das Anbringen einer antisemitischen Schmiererei gefeiert.
Quelle: http://www.publikative.org/2012/08/31/freude-uber-den-hass/

 

29.08.2012

Ein Kiosk auf einem Bahnsteig am Ostbahnhof wurde mit einer Doppelsigrune beschmiert.
Quelle: Polizei

27.08.2012

Ein alkoholisierter Mann, um die 30, pöbelte auf dem RAW Gelände rum und hetzte ausländerfeindlich, fremdenfeindlich mit Parolen, dass Menschen die sich hier nicht benehmen würden, abgeschoben gehörten. Weiterhin äußerte er, dass er ja aber "nichts mit dem Holocaust" zu tun hätte, sondern stolz sei heute ein Deutscher zu sein. Schließlich habe sich Deutschland nach dem Krieg  selbst wieder aufgebaut und das wollten "die Anderen" ja nur ausnutzen. Auf seine Äußerungen angesprochen reagierte der Mann aggressiv und es kam zu Handgreiflichkeiten.
Quelle: Register

25.08.2012

Am Rande des Suppe&Mucke Festivals am Forckenbeckplatz fallen zwei rechte Hooligans auf, die schon mehrfach bei Veranstaltungen rechten Umfeld gesehen wurden, sie waren aber nach kurzer Zeit wieder verschwunden.
Quelle: Register

22.08.2012

Am frühen Morgen zeigen zwei Männer auf der Elsenbrücke den Hitlergruß.
Quelle: Antifa Friedrichshain

20.08.2012

In der Lichtenberger Straße wurde die Flurwand in einem Mehrfamilienhaus mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Vor dem Haus liegt ein Stolperstein zur Erinnerung an Konrad Brzezek, einen Zeugen Jehovas, der von den Nazis im Zuchthaus Brandenburg ermordet wurde.
Quelle: Polizei

19.08.2012

Gegen Mittag versammeln sich rund 30 Anhänger_Innen von Pro-Deutschland an der Liebig- Ecke Bänschstraße um gegen "Linken Terror" zu demonstrieren. Nach 20 Minuten ziehen sie wieder ab. Die Liebigstraße war nur ein Punkt der Pro-Provo-Tour bei der sie 18./19.8. mehrere muslimische und linke Orte ansteuerten.
Bericht: http://de.indymedia.org/2012/08/333777.shtml
Quelle: Antifa Friedrichshain

19.08.2012

Gegen 04:05 Uhr morgens wird am U-Bahnhof Schönleinstraße ein 23-jähriger Mensch transphob beleidigt. Am U-Bahnhof Schönleinstraße steigen alle drei gegen 04:10 Uhr morgens aus, die junge Frau ruft dem Menschen dort hinterher: „Transe“, „Du hättest gleich Highheels anziehen sollen“ und weitere Beleidigungen. Der Mensch entkommt unversehrt. Zuvor hatte es bereits transphobe Beleidigungen und Pöbeleien am U-Bahnhof Hermannstraße (U8) und in der fahrenden U-Bahn gegeben.
Quelle: http://gnurpsnewoel.blogsport.de/2012/12/08/immer-wieder-schoenleinstrasse-voll-transphob/

17.08.2012

Vor dem Eingang einer Schule in der Hausburgstraße wurde ein Schokoladenpapier gefunden, dass unter anderem mit mehreren Hakenkreuzen bemalt war.
Quelle: Polizei

17.08.2012

Ein Straßenschild auf der Oberbaumbrücke wurde mit zwei Sigrunen beschmiert.
Quelle: Polizei

14.08.2012

Ein Parkscheinautomat in der Straße der Pariser Kommune wurde mit zwei Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Polizei

12.08.2012

In den Hausflur eines Hauses in der Hausburgstraße schmierten Unbekannte ein Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

10.08.2012

In der Mariannestraße äußerte ein Mann gegenüber den Sanitätern, die ihn versorgeten, er sei ein deutscher Skinhead und Sieg Heil und zeigte den Hitler Gruß
Quelle: Polizei

07.08.2012

In Friedrichshain beschimpft und bedroht ein Betrunkener ein Ehepaar antisemitisch. Die 29-Jährige und ihr 30-jähriger Mann sind am Wismarer Platz unterwegs, als der 39-Jährige auf sie zu geht, sie beleidigt und droht, sie anzuzünden. Die Frau ruft die Polizei.
Quelle: Polizei Berlin; http://www.berliner-zeitung.de/berlin/antisemitismus-israel-verurteilt-angriff-auf-rabbiner,10809148,17007052.html

03.08-05.08.2012 Biermeile 2012

Die Initiative gegen Rechts war am 04.08.2012 mit einem Stand auf der Biermeile vertreten. Insgesamt stellten die ehrenamtlichen Helfer in der Zeit von 11.30 Uhr bis 17.25 Uhr 25 Vorfälle fest, die vom offenen tragen/zeigen der Rechten Einstellung über Beleidigungen bis hin zu Angriffen auf die Menschen am Stand reichte.
Festivalordnung: http://www.bierfestival-berlin.de/festivalordnung.html / Besucher-Infoflyer der IGR
Bericht: http://www.antifa-fh.de.vu/

04.08.2012

Gegen 17.30 Uhr werden Vertreter_innen der Initiative gegen Rechts Friedrichshain an ihrem Stand auf der Biermeile von einem mutmaßlichen Neonazi beleidigt und bedroht.
Register

04.08.2012

In die Motorhaube eins Autos, das in der Corinthstraße geparkt war, kratzen Unbekannte ein Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

02.08.2012 

Am Ostbahnhof klebten zwei Aufkleber der NPD Kampagne „raus aus dem Euro“.
Quelle: Register

01.08.2012

Ein 59-Jähriger randalierte am Abend in Kreuzberg und beleidigte anschließend zwei 44-Jährige homophob. Die beiden Männer befanden sich gegen 19 Uhr in einer Bankfiliale in der Blücherstraße. Im Vorraum der Bank schrie der 59-Jährige herum und beleidigte die Zwei. Alarmierte Polizisten stellten die Personalien des Tatverdächtigen fest und schrieben eine Strafanzeige wegen Beleidigung.
Quelle: Polizei Berlin

J U L I

31.07.2012

Ein Mann zeigte an der Kasse eines Supermarktes in den Skalitzer Straße den Hitlergruß. Zuvor hatte er in der Warteschlange schon mehrfach gegenüber seiner Bergleiterin geäußert, dass er dies tun würde, da vor ihm eine Frau mit Kopftuch stehe.
Quelle: Polizei

31.07.2012

Ein S-Bahnwagen am Ostbahnhof wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizei

23.07.2012

In der Koppenstraße wurden erneut Hakenkreuze in den Hausflur eines Mehrfamilienhauses geschmiert.
Quelle: Polizei

22.07.2012

In der Böckhstraße wurde ein Aufkleber der Kampagne „Kein Asylknast auf dem Flughafen Schönefeld (BER)“ so verändert, dass sie nun für einen Asylknast warb.
Quelle: Register

18.07.2012

In den Aufzug eines Hauses in der Pufendorfstraße wurden zwei weiße Hakenkreuze und der Schriftzug „kein H4“ gesprüht.
Quelle: Polizei

16.07.2012

In das Treppenhaus eines Hauses in der Lausitzer Straße wurde ein rotes Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Polizei

Mitte Juli 2012

An einem Freitag wollen in einer Friedrichshainer linken Kneipe Nähe der Frankfurter Allee der Schlagzeuger des „Spreegeschwader“ und weitere Nazis unerkannt und unauffällig gekleidet hinein. Sie werden jedoch erkannt und der Kneipe verwiesen. Die Gruppe zieht dann zu einer weiteren linken Kneipe im Umfeld und treten einen Punk und einen Hund. Teile der Gruppe wurden mehrmals in einer 24 Stunden-Kneipe in der Finowstraße beobachtet.
Quelle: Register
Weitere Infos: http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/spreegeschwader

15.07.2012

Ein Mann wird gegen 3.30 Uhr von fünf Unbekannten in der Revaler Straße vor dem "RAW-Tempel" homophob beleidigt, geschlagen, getreten und verletzt.
Quelle: ReachOut

08.07.2012

Der U-Bahnhof Platz der Luftbrücke wurde mit diversen Hakenkreuzen beschmiert)
Quelle: Polizei

07.07.2012

Eine 24-jährige Frau ist am S-Bahnhof Frankfurter Allee von zwei unbekannten Männern rassistisch beleidigt und geschlagen worden. Einer der Beiden schlug ihr mit einer leeren Bierflasche in den Bauch. Als sie flüchtete wurde ihr noch eine Bierflasche hinterhergeworfen, die sie glücklicherweise verfehlte.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/friedrichshain-fremdenfeindlicher-angriff-am-s-bahnhof-frankfurter-allee/6859360.html

06.07.2012

In folgenden Straße wurden Flyer der sogenannten Reichsbewegung verteilt: Lobeckstraße, Prinzenstraße, Ruhlsdorfer Straße, Admiralstraße.
Quelle: Polizei

03.07.2012

An der Wand eines Hauses am Mehringdamm wurde der Schriftzug Heil Hitler angebracht.
Quelle: Polizei

J U N I

28.06.2012

Halbfinale Deutschland vs. Italien: Vier Deutschland-Fans zeigen vor dem ehemaligen Hausprojekt Liebig14 den Hitlergruß. Auf dem U-Bhf. Frankfurter Tor wiederholen sie das Schauspiel.
Quelle: Antifa Friedrichshain

26.06.2012

Wegen des Grölens rechtsradikaler Parolen haben Bundespolizisten in der Nacht zu Dienstag einen stark betrunken Rollstuhlfahrer aus Charlottenburg am Ostbahnhof festgenommen. Der 41-jährige hatte mehrfach den Hitlergruß gezeigt und dabei "Heil Hitler" oder "Sieg Heil" gerufen.
Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article107279999/Betrunkener-Rollstuhlfahrer-groelt-rechte-Parolen.html

26.06.2012

Eine 44- und ein 45-jährige Frau werden gegen 21.35 Uhr im Park am Schleidenplatz von vier unbekannten Tätern homophob beleidigt, geschlagen und verletzt.
Quelle: ReachOut Berlin

17.06.2012

Kundgebung von Pro Deutschland am Straußberger Platz

17.06.2012

Im Anschluß fand eine Kundgebung der NPD am Straußberger Platz statt. Beide Kundgebungen knüpften geschichtsverfälschend an das Gedenken an den Arbeiter_innen Aufstand in der DDR 1953 an.
Rund 400 Demonstrant_innen nahmen an den Gegenprotesten teil. Aufgrund des Gegenprotestes brach die NPD ihre "Veranstaltung" vorzeitig ab.
Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106615853/Gedenken-an-17-Juni-von-NPD-Kundgebung-ueberschattet.html und
http://www.xhain.net/news/2012/demo-gegen-npd-kundgebung-in-friedrichshain

16.06.2012

Rund um den Strausberger Platz wurden Flyer des NW gesteckt.
Quelle: Register

16.06.2012

Auf einer Parkbank in der Möckernstraße wurde der Schriftzug „XXX liebt Hitler“ geschmiert und daneben ein Hakenkreuz gemalt.
Quelle: Polizei

16.06.2012

Unbekannte ritzen zwei spiegelverkehrte Hakenkreuze in einen Briefkasten.
Quelle: Polizei

12.06.2012

Am Abend kam es in einem vollbesetzten BVG-Bus in Kreuzberg zu einer fremdenfeindlichen Beleidigung. Ein 36-jähriger Mann, der sich mit seiner fünfjährigen Tochter gegen 17 Uhr 50 im hinteren Teil des Linienbusses 140 befand, wurde von einem 44-jährigen Alkoholisierten lautstark fremdenfeindlich beleidigt. Sein 59-jähriger ebenfalls angetrunkener Kompagnon unterstützte ihn nach Zeugenaussagen dabei. Der 36-Jährige wandte sich an den Busfahrer, dieser stoppte den Wagen an der Ecke Prinzen-/Gitschiner Straße und wartete auf die alarmierten Polizisten. Die beiden Tatverdächtigen wurden zum Polizeigewahrsam gebracht und von dort nach polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm die weiteren Ermittlungen wegen Volksverhetzung.
Quelle: Polizei Berlin

05.06.2012

Im Hausdurchgang Karl-Marx-Allee 54 zur Blumenstraße wird eine Schmiererei entdeckt: "game over [Name]" und daneben eine Keltenkreuz.
Quelle: Antifa Friedrichshain

04.06.2012

Unbekannte beschmieren den Durchgang an einem Haus in der Karl-Marx-Allee mit einem Keltenkreuz.
Quelle: Polizei

03.06.2012

In der Nacht vom 03. auf den 04. Juni 2012 wurden verschiedene Einrichtungen in Berlin mit Nazi-Symbolen (dem Keltenkreuz und der Triskele) beschmiert. Zusätzlich wurde bei einigen der Schriftzug nw-berlin hinterlassen. Darunter war auch der Red Stuff Laden.
Quelle: PM des Kreisjugendrings Köpenick e.V.

M A I

30.05.2012

Am Nachmittag warf ein Mann mehrere Steine gegen eine Moschee in der Wiener Straße und beschädigte mehrere Fensterscheiben. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, die den Mann festnahm.
Quelle: Polizei Berlin

29.05.2012

Bei einem Gast eines Lokals in der Rigaer Straße wurde ein Hakenkreuztattoo gesehen.
Quelle: Polizei

27.05.2012

Auf dem Blücherplatz werden gegen 21.45 Uhr ein 23- und ein 28-jähriger Mann von einem unbekannten Täter aus homophoben Gründen geschlagen und verletzt.
Quelle: ReachOut Berlin

25.05.2012

Unbekannte beschmierten die Wände einer Toilette in einer Grundschule in der Böckhstraße mit rassistischen und antisemitischen Sprüchen.
Quelle: Polizei

17.05.2012

Ein Mann wurde in der U5 Richtung Alexanderplatz von zwei Nazis, die einer Kameradschaft zugeordnet werden können, rassistisch beleidigt. Als er am U-Bahnhof Alexanderplatz die U-Bahn verließ, warfen die Nazis ihm Flaschen hinterher.
Quelle: Register

14.05.2012

Unbekannte schmierten in den Hausflur eines Hauses in der Koppenstraße Hakenkreuze.
Quelle: Polizei

12.05.2012

Unbekannte beschmierten eine Wohnungstür mit dem Wort Judenschwein.
Quelle: Polizei

11.05.2012

An der Frankfurter Alle wird ein Mann von einem Anderen mit den Worten „Scheiß Ausländer, euch sollte man alle abschieben“ bedroht und als „Affe“ bezeichnet.
Quelle: Polizei

Mitte Mai

Zwei Punks werden vor der Kneipe Kakdu in der Rigaer Straße angepöbelt und mit Schlägen bedroht. Einer der Angreifer zeigt seine Hakenkreuz-Tattoowierung auf der Brust. Auch beim benachbarten Wagenplatz wurde versucht die Tür einzutreten und beim Jugendwiderstandsmuseum wurde der Eingangsbereich verwüstet.
Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/61074

04.05.2012

Ein Mann wird gegen 3.30 Uhr auf dem Nachhauseweg in der Revaler Straße von drei unbekannten Männern auf Drogen angesprochen. Als er die Frage verneint, wird er rassistisch beleidigt und von einem Mann mit einer Eisenstange gegen die Schulter geschlagen. Zu Hause bricht er zusammen und muss eine Woche im Krankenhaus bleiben. Er erstattet Anzeige.
Quelle: ReachOut

02.05.2012     

An einer Schule in der Blücherstraße findet sich unter anderem ein Schriftzug der auf die Homepage des „Nationalen Widerstands Berlin“ (NW) verweist.
Quelle: Polizei

A P R I L

29.04.2012

Ein Mann zeigte am Ostbahnhof den Hitlergruß und rief dabei „Heil Hitler“.
Quelle: Polizei

28.04.2012

Während eines Streitgesprächs über die Entschädigungsleistungen Deutschlands gegenüber Israel äußerte der Beschuldigte u.a.: „Die Schuldzuweisungen gegenüber Deutschlands müssen aufhören. Juden sind schuld."
Quelle: Polizei

27.04.2012

Das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Frankfurter Allee wurde mit einem Hakenkreuze und dem Schriftzug „Juden verpisst euch“ beschmiert.
Quelle: Polizei

26.04.2012

Unbekannte Täter beschmierten vier Sitzgelegenheiten an einer Haltestellt am Franz Mehring Platz mit zwei Hakenkreuzen.
Quelle: Polizei

20.04.2012

Suff-Randale am Jahrestag des Hitler-Geburtstags in Berlin-Friedrichshain. Die Berliner Polizei hat in den frühen Morgenstunden drei junge betrunkene Männer in der Kochhannstrasse festgesetzt. Zuvor wurden an mindestens zwei ebenfalls in der Kochhannstrasse befindlichen Wohnhäusern Scheiben kaputt geschlagen. Die festgesetzten mutmaßlichen Randalierer machten keinen Hehl aus ihrer Gesinnung. Einer betonte mehrfach ein "Rechtsradikaler" zu sein, auch die getragene Kleidung spricht für eine rechte Gesinnung der Tatverdächtigen. Zuvor sollen laut Anwohnern bereits rechte Parolen gegrölt worden sein.
Quelle und Fotos: http://www.flickr.com/photos/kietzmann/sets/72157629500620200/with/6952322648/

20.04.2012

Am Ostbahnhof rief eine Frau „Sieg Heil“
Quelle: Polizei

19.04.2012

Unbekannte Täter sprühten mit blauer Farbe ein Hakenkreuz an einen Postverteilerkasten in der Palisadenstraße
Quelle: Polizei

19.04.2012

Die Rückseite eines Schulgebäudes am Tempelhofer Ufer wurde mit einem Davidsstern und einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizei

17.04.2012

Unbekannte ritzten in die Motorhaube eines Fahrzeugs in der Prinzenstraße ein Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

17.04.2012

Unbekannte ritzten in die Wand eines Fahrstuhls in der Frankfurter Allee Hakenkreuze.
Quelle: Polizei

16.04.2012

Unbekannte beschmierten den Laden „Thor Steinar“ in der Petersburger Straße mit einem Hakenkreuz. Der Laden verkauft Bekleidung die sich explicit an ein rechtes Publikum richtet.
Quelle: Polizei

06.04.2012

In den Briefkästen in der Boppstraße wurden Schreiben der sogenannten „Reichsbewegung“ gefunden, die die Aufforderungen enthielten Deutschland bis zum 01. August 2012 zu verlassen.
Quelle: Polizei

05.04.2012

Ein S-Bahn-Waggon am Ostbahnhof wurde mit dem Schriftzug „DIE JEW, DIE" und einem Davidstern beschmiert.
Quelle: Polizei

04.04.2012

Unbekannte Täter verteilten vor einer islamischen Grundschule in der Boppstraße mehrere Flug-blätter mit der Aufschrift: „Lieber Adolf Hitler, bitte bitte, komm wieder! Siehe nur, was die ‚Obrigkeit der Regierung‘ uns angetan hat. DAS VATERLAND RUFT! Türken sind unser Unglück!". Die gleichen Flugblätter wurden bereits am 26. Und 27.01.2012 in Kreuzberg verteilt.
Quelle: Polizei

M Ä R Z

29.03.2012

Ein Mann mit Migrationshintergrund wurde auf seiner Arbeitsstelle fremdenfeindlich beleidigt. Auch zeigte ein Kollege ihm gegenüber den Hitlergruß. Solche Vorfälle soll es schön öfter dort gegeben haben.
Quelle: Polizei

27.03.2012

Im Görlitzer Park äußerte ein Mann gegenüber einer Gruppe People of Colour „Schwarze in den Ofen“.
Quelle: Polizei

23.03.2012

In einer Straßenbahn in der Petersburger Straße sang eine Gruppe das sogenannte „U-Bahn Lied“, das insbesondere in der rechte Fußballszene beliebt ist. Weiterhin zeigte eine Person aus der Gruppe den Hitlergruß.
Quelle: Polizei

20.03.2012

Unbekannte beschmierten eine Bank im Park am Gleisdreieck mit einem Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

19.03.2012

Eine Gruppe von Schüler_innen wurde am Ostbahnhof von einem Mann mit den Worten „Viel Spaß mit den Kanacken“ beleidigt.
Quelle: Polizei

16.03.2012

Ein Jugendlicher rief am Carl-Herz-Ufer aus einer Gruppe heraus „Sieg Heil“.
Quelle: Polizei

15.03.2012

Unbekannte beschmierten den Flur eines Hauses in der Koppenstraße mit drei Hakenkreuzen.
Quelle: Polizei

14.03.2012

Unbekannte beschmierten ein Haus in der Boxhagener Straße mit drei Hakenkreuzen.
Quelle: Polizei

13.03.2012

Ein Mann zeigte gegenüber einer Polizeistreife den Hitlergruß und äußerte während der Überprüfung gegenüber einem Polizisten mit Migrationshintergrund: „Ich lasse mir doch nicht von einem Türken sagen, wo ich zu stehen habe.“
Quelle: Polizei

12.03.2012

Ein junger Mann äußerte in der Koppenstraße gegenüber seinen Mitschülern, dass er den Holocaust in Frage stelle und diesen leugne.
Quelle: Polizei

11.03.2012
Unbekannte schmierten den Schriftzug „Achtung Jude“ an ein Geschäft in der Friesenstraße.
Quelle: Polizei

10.03.2012

Zwei Frauen (26 und 28 Jahre alt) wurden gegen 4:30 Uhr von zwei Männern auf dem Gehweg am U-Bhf. Samariterstraße von zwei Männern homophob beleidigt. Im Anschluß kam es zu einer Rangelei, wobei die ältere Frau von einem Angreifer ins Gesicht geschlagen wurde und zu Boden stürzte. Ihr wurde mehrfach gegen den Kopf getreten und sie erlitt Verletzungen. Währenddessen schlug der zweite Mann auf die Freundin ein, die aber unverletzt blieb. Beide Schläger flüchteten in unbekannte Richtung. Die Verletzte wurde durch alarmierte Rettungskräfte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das LKA hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Polizei Berlin
http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1924611/Frauen-beleidigt-und-gegen-Kopf-getreten.html

07.03.2012

Ein Mann zeigte am Ostbahnhof den Hitlergruß)
Quelle: Polizei

06.03.2012

Die Türkische Gemeinde zeigte am 14.03. über die Internetwache der Polizei Berlin an, dass dort am 6.03. ein Brief mit volksverhetzendem Inhalt eingegangen war. Bereits im Februar erhielten die türkisch-islamische Gemeinde in Tegel sowie der Vorstand einer Neuköllner Moschee ein Schreiben mit gleichlautendem Inhalt. In allen Fällen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen wegen Volksverhetzung übernommen.
Quelle: Polizei Berlin

06.03.2012

Unbekannte beschmierten das Denkmal des gemeinsamen Kampfes polnischer Soldaten und deutscher Antifaschisten im Volkspark Friedrichshain mit einem Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

F E B R U A R

28.02.2012

Unbekannte schmieren in den Flur eines Hauses in der Lichtenberger Straße ein Hakenkreuz. Vor dem Haus liegt ein Stolperstein zur Erinnerung an Konrad Brzezek, einen Zeugen Jehovas, der von den Nazis im Zuchthaus Brandenburg ermordet wurde.
Quelle: Polizei

26.02.2012

In verschiedenen Briefkästen, u. a. in der Voigtstraße, hat die rechtspopulistische Partei Infoflyer gegen den politischen Gegner verteilt.
Quelle: Register

26.02.2012

Unbekannte schmieren in den Flur eines Hauses in der Koppenstraße sechs Hakenkreuze.
Quelle: Polizei

25.02.2012

Unbekannte sprühten auf ein Haus am Schleusenufer drei Hakenkreuze.
Qielle: Polizei

20.02.2012

Auf dem Weg zu einem Faschingsausflug wurde am Ostbahnhof eine multikulturelle Schulklasse einer Kreuzberger Grundschule von einem Mann mit den Worten "Türkenpack, ab nach Auschwitz" beschimpft. Die dicht an dicht stehenden Mitreisenden reagierten nicht. In ihrer Verzweiflung wandten sich die Klassenlehrer an den Zugführer, der allerdings auch nicht aktiv werden wollte, sondern auf die zuständige Bundespolizei verwies.
Quelle: Register
http://www.tagesspiegel.de/berlin/fremdenfeindliche-beleidigung-grundschulklasse-in-s-bahn-rassistisch-beschimpft-/6237276.html

19.02.2012

Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" verteilt in Briefkästen den Flyer "Jetzt aufräumen mit den Häuserkämpfern!". Darin werden linke Hausprojekte diffamiert und dazu aufgerufen öfter die Polizei zu rufen.
Quelle: Antifa Friedrichshain

16.02.2012

Mitarbeiter eines Lebensmittelgeschäftes in Kreuzberg alarmierten gestern Abend die Polizei, nachdem ein Kunde in dem Geschäft in der Skalitzer Straße lautstark ausländerfeindliche Parolen gerufen hatte. Beim Bezahlen der Ware an der Kasse versuchte der 58-Jährige gegen 18 Uhr 40, um den Preis von zwei Packungen Weintrauben zu feilschen. Als der 36-jährige Kassierer nicht auf den Handel einging, schrie der Mann lautstark die Beleidigungen. Der Filialleiter erteilte dem 58-Jährigen Hausverbot. Beamte der Polizeidirektion 5 haben ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.
Quelle: Polizei Berlin

14.02.2012

Unbekannte beschmierten in Friedrichshain und Prenzlauer Berg zwei Denkmäler mit „rechten“ Symbolen. Passanten entdeckten die Hakenkreuze und Runen gestern gegen 07:45 Uhr an der Gedenkstätte Deutscher Interbrigadisten im Volkspark Friedrichshain sowie gegen 10 Uhr an einem Mahnmal für Widerstandskämpfer an der Kreuzung Danziger Ecke Diesterwegstraße. In beiden Fällen wurden die Beseitigung der Schmierereien veranlasst und Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.
Quelle: Polizei Berlin
http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1906172/Denkmaeler-mit-rechten-Parolen-beschmiert.html

04.02.2012

Ein Rentner entfernt an verschiedenen Projektehäusern in der Kreutzigerstraße mehrere Plakate und Aufkleber gegen Rechts. Darauf angesprochen regt er sich darüber auf, dass hier gegen Rechts publiziert wird und ihn der Staat als Vertriebenen verarscht (O-Ton).
Quelle: Register

03.02.2012

Rechtsextreme haben in mehreren Bezirken und S-Bahnen menschengroße Puppen abgelegt. Diese trugen Pappschilder mit Aufschriften wie "Dresden 1945" und "Bombenterror", teilte der Berliner Verfassungsschutz mit. Mit der Aktion sollte für den Neonaziaufzug in Dresden am 13.02.12 geworben werden. Die rechte Szene will dann den Jahrestag der Bombardierung der Stadt im Februar 1945 für sich nutzen. Der Verfassungsschutz nannte die Aktion "geschmacklos". Die Puppen lagen auch in S-Bahnen, die durch Friedrichshain gefahren sind und wurden u. a. am Ostbahnhof entdeckt.
Quelle: Verfassungsschutz Berlin Meldung vom 03.02.2012
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2012/02/04/a0231&cHash=4d9516ba10

02.02.2012

Unbekannte trugen auf ein Plakat, welches in einem Zimmer der Polizeidirektion 5 an der Wand angebracht ist, ein 3 x 3 cm großes Hakenkreuz und fremdenfeindliche Äußerungen auf. Auf dem Plakat ist das Konterfei eines iranischen geistlichen Führers abgebildet. In den Räumlichkeiten in Kreuzberg, in denen die Schmiererei gestern gegen 14:15 Uhr entdeckt wurde, finden seit mehreren Monaten Bauarbeiten statt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet, dessen Bearbeitung der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen hat.
Quelle: Polizei Berlin

J A N U A R

31.01.2012

Um 11 Uhr führt die rechtspopulistische Partei  „pro Deutschland“ eine Kundgebung an der Landsberger Allee Ecke Petersburger Straße durch. Redner sind: Reinhard Haese, Lars Seidensticker und Manfred Rouhs.
Quelle: Eigenankündigung Website „pro Deutschland"

27.01.2012

Rund um den Werner-Düttmann-Platz wurden gleichlautende Flyer gesteckt wie in der Mariannenstraße.
Quelle: Polizei

26.01.2012

In der Mariannenstraße, einem Haus in dem den Namen nach viele türkische MitbürgerInnen wohnen, finden sich mind. 8 Flugzettel in der Größe 7,5 x 3,5 cm im Hauseingang mit der Aufschrift Vorderseite: „Lieber Adolf Hitler, bitte bitte komm wieder! Siehe nur was die „Obrigkeit der Regierung“ uns angetan hat.“ Aufschrift Rückseite: „DAS VATERLAND RUFT! Türken sind unser Unglück!“ Es wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Quelle: ReachOut Berlin

24.01.2012

Unbekannte schmierten zwei Hakenkreuze an die Wand eines Hausflurs in der Koppenstraße.
Quelle: Polizei

21.01.2012

Auf dem S-Bahnhof Ostkreuz wird gegen 6.00 Uhr eine Frau aus rassistischen Gründen von zwei ihrem äußeren Erscheinungsbild nach rechten Männern angegriffen und verletzt.
Quelle:Antifa Friedrichshain

21.01.2012

Unbekannte schmierten ein Hakenkreuz an die Wand eines Fahrstuhls in der Kottbuser Straße.
Quelle: Polizei

20.01.2012

Auf der Internet-Kontaktseite der SPD ging eine E-Mail ein. Darin hieß es: „Heute ist doch das Jubiläum der Wannsee-Konferenz. Jetzt könnte doch Gas-Gerd mit Sozen-Kollegen wieder mal eine durchführen. Und nach dem Fußball-Kram dann im Sommer wieder Auschwitz in Betrieb nehmen, damit das unwerte Leben endlich verschwindet und nicht länger der Herrenrasse im Weg ist.".
Quelle: Polizei

14.01.2012

Unbekannte beschmierten eine Wand des UCI-Kinos in der Landsberger Allee mit Hakenkreuzen.
Quelle: Polizei

11.01.2012

Ein Mann zeigte am Ostbahnhof den Hitlergruß.
Quelle: Polizei

05.01.2012

Beim Verlassen des Schwuz, einem schwul-lesbischen Club am Mehringdamm, wird gegen 4.35 Uhr ein 32-jähriger Mann von einem Unbekannten geschlagen, getreten und verletzt.
Quelle: ReachOut Berlin

05.01.2013

In der Nacht wurden wiederholt die Fensterscheiben im Büro der Wahlkreisabgeordneten der Linken am Mehringplatz eingeworfen.
Quelle: http://www.wawzyniak.de/nc/start/aktuelles/detail/zurueck/aktuell-72954074a4/artikel/-16a5ded583/

05.01.2013

Ebenfalls in der Nacht zum 6. Januar wurde wiederholt die Redaktion des "Querkopf" in der Blücherstraße von Neonazis angegriffen. Mit Pflastersteinen wurden Fenster- und Türscheiben zertrümmert. Infoplakate für drei aktuelle Veranstaltungen wurden entwendet. Das Büro des „Querkopf“ war in der Vergangenheit öfter Angriffsziel von Neonazis. Mit Sachschaden gingen auch wiederholt das Hinterlassen von Hakenkreuzschmierereien und rechtsradikalen Internetadressen einher.
Quelle: Register

04.01.2012

Beamte der Bundespolizei und der Polizei Berlin nahmen in der  vergangenen Nacht drei 34- und 36-jährige Männer fest, die in Friedrichshain drei Jugendliche angegriffen hatten. Das Trio im Alter von 15 und 16 Jahren war gegen 23:45 Uhr am S-Bahnhof Frankfurter Allee unterwegs, als es sich zunächst mehreren Steinwürfen ausgesetzt sah. Hierbei wurde jedoch niemand verletzt. Die drei Angreifer beleidigten ihre Opfer kurz darauf auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation mit antisemitischen Parolen und schlugen einem Jugendlichen ins Gesicht.
Alarmierte Polizisten nahmen die drei Erwachsenen fest. Sie mussten sich einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Anschließend wurden sie aus dem Gewahrsam entlassen und sehen nun Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung entgegen, deren Bearbeitung der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen hat.
Quelle: Polizei Berlin

03.01.2012

Am Ostbahnhof rief ein Mann “Sieg Heil“ und zeigte den Hitlergruß.
Quelle: Polizei

03.01.2012

Am S-Bahnhof Frankfurter Alle bemalten Unbekannte ein Streusandkiste mit einer Doppelsigrune und der Zahl 81.
Quelle: Polizei

01.01.2012

Ein Mann ruft auf der Warschauer Brücke mehrfach "Sieg Heil".
Quelle: Antifa Friedrichshain