Chronik 2013    Visuelle Darstellung einer Auswahl der Vorfälle 2013 nach Ort und Art (GoogleMaps)

Stand: März 2014 / weitere Nachmeldungen sind möglich.

D E Z E M B E R

Dezember 13
Eine brasilianische 10 jährige Schülerin wurde in der Urbanstraße von einem Busfahrer der Linie M 41mit den Worten „Ich nehme keine Türken mit“ nicht befördert. Die Eltern haben von einer Anzeige zum Schutz des Kindes abstand genommen.
Quelle: Register

18.12.13
Die "Identitäre Bewegung Berlin" hat in der BVV Sitzung ein Banner mit der Aufschrift "Hände Weg vom Weihnachtsmarkt" enthüllt und dazu ein Weihnachtslied gesungen.
Quelle: Register

16.12.2013
In den Spiegel eines Aufzugs in Friedrichshain wurden u. a. zwei Hakenkreuze geritzt.
Quelle: Polizei

16.12.2013
Die Partei Pro Deutschland hat mit ca. 5 Vertretern von ca. 10:30-11.00 Uhr unter Polizeischutz vor dem Rathaus in der Frankfurter Allee eine Kundgebung für Asyl und gegen Asylmißbrauch abgehalten. Voraus ging ein Parteitreffen am 11.12.13 im sog. Hauptstadtbüro, auf dem Manfred Rouhs Einzelheiten für eine geplante Aktionswoche vom 11.-18.12.13 im Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg vorstellen wollte. Weitere Aktionen wurden bisher nicht bekannt.
Quelle: Register

15.12.2013
In Kreuzberg hob ein Mann gegenüber einer Gruppe PoC (People of colour) seinen rechten Arm zum „Deutschen Gruß“.
Quelle: Polizei

13.12.2013
Eine Frau entwendete ein Transparent mit der Aufschrift: „Ein menschenwürdiges Leben für alle", welches am Refugee-Camp in Kreuzberg befestigt war.
Quelle: Polizei

09.12.2013
In Kreuzberg trug ein Mann öffentlich sichtbar eine tattoowierte Doppelsigrune.
Quelle: Polizei

08.12.2013
In der S75 Warschauer Straße wurde gegen 19:50 Uhr eine People of Color – Familie von zwei Rassisten bepöbelt und der Vater angegriffen. Eine Zeugin ging sofort dazwischen und versuchte den Vater von den beiden Rassisten zu trennen. Erst als die Bahnangestellten vom Ostkreuz dazu kamen, ließen die Rassisten ab. Personen wurden nicht verletzt.
Quelle: Antifa

06.12.2013
Wegen ihres Standpunktes für die Flüchtlinge beim Streit um das Flüchtlingscamp am Oranienplatz erhält Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann per Brief, Fax oder Facebooknachricht vermehrt hetzerische, rassistische und persönlich beleidigende Post. U. a. beschimpft eine Schreiberin Monika Herrmann und fordert sie auf, sie solle mit "samt ihrem schwarzen Pack nach Afrika gehen" - Deutschland werde kaputtgemacht und Ähnliches mehr, geschrieben in haarsträubender Rechtschreibung und Grammatik. Auch homophobe Beleidigungen haben zugenommen.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-fluechtlinge-kreuzbergs-buergermeisterin-bekommt-hassmails/9176996.html

06.12.2013
Auf der Facebookseite "Nein zum Camp am Oranienplatz" und verschiedenen an-deren rechten Seiten, auch von Einzelpersonen wurde zur heutigen Kundgebung um 18 Uhr am Frankfurter Tor unter dem Motto "Kein Verzicht auf Weihnachten zugunsten von Muslimen" aufgerufen. Anmelder der Kundgebung ist ein bekannter Neonazi. Die Veranstaltung wurde jedoch kurzfristig abgesagt.
Quelle: Register

N O V E M B E R

30.11.2013
Auf einer Kundgebung am Kottbusser Tor gegen den „Prawer-Plan“ der israelischen Regierung zur Bewirtschaftung der Negev-Wüste wird ein Flugblatt der Organisation „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nah-Ost“ verteilt. Dieses enthält eine Formulierung, welche die israelische Politik mit den Verbrechen des Nationalsozialismus gleichsetzt. Die Textpassage lautet: „Als Juden sind wir angewidert durch eine Wiederbelebung rassistischer Politik im Namen des „jüdischen Staates“, eine Politik, wie sie gegen Juden in den dunkelsten Zeiten unserer Geschichte angewandt wurden.“ Israel solle seine „ethnischen Säuberungen“ beenden. An der Kundgebung der Kampagne „Boycott, Divestment, Sanctions (BDS)“ nahmen ca. 60 Teilnehmende, mehrheitlich Palästinenser/innen teil.
Quelle: MBR-Info

28.11.2013
In Kreuzberg wurde ein Mann von einem anderen Mann fremdenfeindlich beleidigt.
Quelle: Polizei

27.11.2013
In einer Besuchertoilette in Kreuzberg wurden mehrere Hakenkreuze und SS-Runen geschmiert.
Quelle: Polizei

22.11.2013
In einem Friedrichshainer Online-Spiel stellte ein User als Profilbild ein Hakenkreuz ein.
Quelle: Polizei

21.11.2013
Die Schriftzüge „Heil Hitler" und „A.C.A.B." sowie ein Hakenkreuz wurden an eine fried-richshainer Hauswand geschmiert.
Quelle: Polizei

20.11.2013
Im Vorfeld eines antifaschistischen Kiezspaziergangs zum Gedenken an Silvio Meier erreichte das Register eine Mail, in der "Überraschungen" angedroht wurden. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Register

18.11.2013
In Kreuzberg soll ein Mann soll den „Deutschen Gruß“ gezeigt haben.
Quelle: Polizei

18.11.2013
Zwei Hakenkreuze wurden an die Wand eines Treppenhauses in Kreuzberg geschmiert.
Quelle: Polizei

11.11.2013
Das rechtsoffene Youtube-Portal "Kiezgeflüster", plakatiert seine Werbung in Friedrichshain-Kreuzberg, u.a. im Petersburger Kiez.
Quelle: Register

08.11.2013
Gegen 1.10 Uhr griff ein bislang unbekannter Mann die beiden Männer im Alter von 25 und 27 Jahren, die sich kurz zuvor in der Reichenberger Straße geküsst hatten, an und sprühte ihnen Pfefferspray ins Gesicht. Anschließend flüchtete der Unbekannte in Richtung Adalbertstraße, wo er sich anschließend in einem dunklen Fahrzeug entfernte. Die beiden Männer mussten mit Augenreizungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.
Quelle: Polizei

02.11.2013
Gegen 16.30 Uhr werden ein 26-jähriger Mann und eine weitere Person von einem 59-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Der 26-Jährige wird von dem Täter an der Kapuze gepackt und versucht zu Boden zu ziehen.
Quelle: ReachOut

02.11.2013
Neben einem Klingeltableu in Friedrichshain wurde ein Hakenkreuz und der Schritzug „Nazis voraus" geschmiert.
Quelle: Polizei

O K T O B E R

29.10.2013
Ein offenbar Verwirrter hat heute früh vier Passanten in Friedrichshain verletzt. Der 44-Jährige hatte gegen 7.45 Uhr in einer Tramhaltestelle in der Holteistraße drei Frauen und einen Mann unvermittelt angegriffen. Zunächst hatte er einer 19-Jährigen ins Gesicht geschlagen und anschließend einer 26-jährigen Frau gegen den Oberschenkel getreten. Wenig später sprühte er einem 25-jährigen Wartenden Pfefferspray ins Gesicht und verletzte mit einem Schraubendreher eine Mutter, die gerade mit ihrem Kleinkind vorbeikam, am Arm. Der Mann wurde anschließend von alarmierten Polizisten festgenommen. Der 44-Jährige, der keinen festen Wohnsitz in Berlin hat, stellte sich mit dem Namen Rudolf Hess vor und gab an, im "Namen des Führers" zu handeln. Da er sich offensichtlich nicht im Besitz all seiner geistigen Kräfte befand, wurde er in eine Klinik gebracht, wo er nun stationär behandelt wird. Die 26-jährige Mutter und der mit Pfefferspray verletzte Mann wurden ambulant behandelt.
Quelle: Polizei

29.10.2013
Ein Hakenkreuz wurde in einen Briefkasten in Friedrichshain geritzt.
Quelle: Polizei

27.10.2013
„Kauf nicht bei Juden" und darunter ein Hakenkreuz wurde an die Türrahmen von zwei Woh-nungstüren in Kreuzberg geschmiert.
Quelle: Polizei

25.10.2013
Mit einem blauen Stift wurden ein Hakenkreuz und das Wort „Schwuchtel" auf einen Hin-weiszettel in Kreuzberg geschmiert.
Quelle: Polizei

25.10.2013
Mehrere SS-Runen wurden auf eine Fahrbahn in Friedrichshain gesprüht.
Quelle: Polizei

21.10.2013
In einen Fahrstuhl in Kreuzberg wurden mehrere fremdenfeindliche Schriftzüge geschmiert.
Quelle: Polizei

21.10.2013
Ein Fadenkreuz, ein Davidstern und die Worte „NO-ISLAM" wurden an den Briefkasten eines Mannes jüdischen Glaubens in Friedrichshain geschmiert.
Quelle: Polizei

17.10.2013
An einem Hauseingang in der Karl-Marx-Allee wurde die Schmiererei "H. Wessel unvergessen" entdeckt.
Quelle: Antifa Fh

14.10.2013
Ein Hakenkreuz wurde an eine Hausfassade in Kreuzberg geschmiert.
Quelle: Polizei

13.10.2013
Ein Mann äußerte in Kreuzberg „Heil Hitler".
Quelle: Polizei

13.10.2013
Zwei Männer schlugen und traten am Morgen auf dem Bahnhof Frankfurter Allee einen 21-Jährigen aufgrund seiner sexuellen Orientierung. Gegen 06:40 Uhr machten sich die beiden 22 Jahre alten Täter über die Transsexualität des jungen Mannes lustig. Dieser wollte die beiden zur Rede stellen. Dabei trat der in Russland geborene Täter ihn. Als zwei Zeugen ei-ne weitere Eskalation des Streits unterbinden wollten, schlug der zweite Täter dem Opfer mit der Faust auf die Nase. Die Täter fuhren mit der S-Bahn davon, erschienen aber kurz darauf zurück am Tatort. Dort konnte eine Streife der Bundespolizei sie vorläufig festnehmen. Das Opfer wurde auf-grund der Nasenverletzung ins Krankenhaus gebracht. Die Täter konnten nach der Anzeigenaufnahme ihren Weg fortsetzen. Die beiden wegen Rohheitsdelikten polizeibekannten Männer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.
Quelle: Polizei

04.10.2013
Eine Frau wurde am Abend in Friedrichshain von einem Unbekannten homophob beleidigt und geschlagen. Die 30-Jährige hatte gemeinsam mit einer 29 Jahre alten Bekannten am Franz-Mehring-Platz eine Veranstaltung besucht. Als sich die beiden Frauen kurz nach 18 Uhr im Eingangsbereich unterhielten, sollen sie von zwei Männern auf die Veranstaltung an-gesprochen worden sein. Nachdem sie das Motto der Veranstaltung nannten, seien sie von den Unbekannten unvermittelt auf sexueller Grundlage beleidigt worden und einer der Täter habe der 30-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Anschließend flüchteten die An-greifer.
Quelle: Polizei

S E P T E M B E R

Sept. 2013
Kurz nach den Wahlen haben vier betrunkene Personen versucht sich Zugang zu einem Hausprojekt in der Schreinerstraße zu verschaffen. Sie brachten NPD-Aufkleber an. Die Bewohner konnten den Zugang verhindern und entfernten die Aufkleber.
Quelle: Register

21.09.2013
Zum Ende ihrer Deutschlandtour machte Pro Deutschland erneut Station in Berlin. Bereits am Freitag waren sie mit mehreren Kundgebungen in Mitte unterwegs. Am Samstag zogen sie dann erneut durch Friedrichshain und Kreuzberg. Ihre Stationen waren das Café Ehrenburg in der Karl-Marx-Allee, an der Kreuzung in der Mähe der Köpi, das Rathaus Kreuzberg in der Yorkstraße, das Tommy-Weisbecker-Haus und zuletzt erneut der Oranienplatz. Ein massives Polizeiaufgebot sperrte den Tag über für die 5 Teilnehmer von Pro Deutschland die diversen Plätze weiträumig ab. Von den Redebeiträgen war aufgrund der lauten und vielfältigen Proteste der Gegendemonstrant_Innen nichts zu verstehen. Frühmorgens um 9.30 Uhr bei der ersten Station vor dem Café Ehrenburg waren rund 30 Demonstrant_Innen bei der Gegenkundgebung dabei. Später wurden es deutlich mehr. Am Oranienplatz beteiligten sich rund 300 Menschen an dem Protest.
Quelle: Register

20.09.2013
Im Büro der Bezirksbürgermeisterin ging ein Schreiben ein, welches u.a. einen PoC (people of colour) am Asylcamp des Oranienplatzes darstellt und die Beschriftung „Die Ratten kommen" enthielt.
Quelle: Polizei

19.09.2013
Ein 51-jähriger obdachloser Mann, der auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Straße der Pariser Kommune übernachten will, wird gegen 23.45 Uhr von drei unbekannten Männern, geschlagen, getreten und beraubt.
Quelle: ReachOut

19.09.2013
Auf mehreren Wahlplakaten am Mehringdamm wurde den Kandidatinen ein Davidstern auf die Stirn geschmiert.
Quelle: Register

17.09.2013
Ein Hakenkreuz wurde in Friedrichshain auf ein Wahlplakat der SPD geschmiert.
Quelle: Polizei

15.09.2013
Gegen 6:30 Uhr hängte die NPD mit ca. 20 Leuten Wahlplakate am Frankfurter Tor auf.
Quelle: Antifa

14.09.2013
Auf dem Weltfest am Boxhagener Platz hat sich ein Stand der sog. "Anti Mobilfunkwellen Ini" als Tarn-organisation von einer rechten Verschwörungsideolog_Innengruppe über die sog. "Chemtrails" eingeschlichen (u. a. bekannt als: "Bürgerinitiative - Sauberer Himmel" oder "NAUM e.V. - Verein für eine natürliche Umwelt"). Der Veranstalter hat sich zwar nach Bekanntwerden für ein sofortiges Entfernen des Standes ausgesprochen, konnte dies aufgrund der Unterbesetzung jedoch nicht umgehend umsetzen.
Quelle: Register

13.09.2013
Ein Wahlplakat der CDU wurde in Kreuzberg mit den Schriftzug „Heil Hitler" beschmiert.
Quelle: Polizei

12.09.2013
Ein unbekannt gebliebener Mann schmierte ein Hakenkreuz auf dem Bahnhofsgelände in Kreuzberg.
Quelle: Polizei

11.09.2013
Eine friedrichshainer Familie wurde von einem schon mehrmals aufgefallenen Rechten be-schimpft und bedroht. Der Angreifer versuchter die Wohnungstür einzutreten. Als die Polizei gerufen wurde, entfernte er sich, mit der Drohung wiederzukommen.
Quelle: Register

08.09.2013
In der Lichtenberger Straße wurden zwei Wahlplakate, eines der CDU und eines der SPD, mit einem Davidsstern beschmiert.
Quelle: Register

07.09.2013
Aufgrund massiver Interventionen aus der Zivilbevölkerung wurde vom Veranstalter des "Urban Spree" auf dem RAW-Gelände das Konzert der rechten "Military Pop"-Band "Der-nière Volonté" ("Der letzte Wille") für diesen Tag abgesagt.
Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/95178

07.09.2013
In der Böckhstraße wurden zwei Wahlplakate von Ströbele mit einem Davidsstern beschmiert.
Quelle: Register

03.09.2013
An der Tramhaltestelle Platz der Vereinten Nationen wurden zwei Aufkleber der JN gegen Asylbewerber_Innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register

02.09.2013
Am Morgen haben zwei Zivilpolizisten an Ohlauer Straße Ecke Wiener Straße auf einen Men of colour eingeschlagen und eingetreten. Nach Augenzeugenberichten, gingen die alkoholi-sierten Beamten grundlos und ohne sich auszuweisen auf den Mann los und traten sogar noch auf ein als er bereits am Boden lag. Einer der beiden soll den jungen Mann dabei mit unartikulierten Lauten angebrüllt haben. Bis die Ermittlungen zu dem Vorfall abgeschlossen sind dürfen die Beamten ihrem Dienst weiterhin nachgehen.
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/pruegelvorwuerfe-gegen-polizisten-angriff-vor-kita-in-kreuzberg-a-923935.html

A U G U S T

30.08.2013
Hakenkreuze wurden auf einen Gehweg in Kreuzberg geschmiert.
Quelle: Polizei

30.08.2013
Ein Mann trug in Kreuzberg öffentlich sichtbar ein tattoowiertes Hakenkreuzsymbol mit ei-nem darüber tattoowierten Totenkopf.
Quelle: Polizei

30.08.2013
Drei Wahlplakate der Partei „Die Linke“ wurden in Friedrichshain angezündet.
Quelle: Polizei

28.08.2013
Ein Wahlplakat der SPD wurde in Kreuzberg mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizei

25.08.2013
Zwei Frauen wurden am Abend in Friedrichshain von Unbekannten rassistisch beschimpft. Die 33- und 29-Jährigen befanden sich mit ihren Kindern gegen 18.15 Uhr auf einem Spiel-platz in der Jessnerstraße, als eine etwa fünfköpfige Gruppe vorbei kam. Nach Zeugenangaben beleidigte eine Frau aus dieser Gruppe die beiden Mütter. Anschließend flüchtete die Gruppe.
Quelle: Polizei

22.08.2013
Von 11.30 bis 13.30 hat die Partei Pro Deutschland am zweiten Tag ihrer Deutschlandtour eine Kundgebung vor dem Gebäude der Zeitung Neues Deutschland am Franz Mehringplatz 1 abgehalten.
Quelle: Register

21.08.2013
Pro Deutschland machte heute auf ihrer Deutschlandtour auch Station in Friedrichshain. Zu-nächst hielten sie von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr eine Kundgebung mit etwa 5 Leuten an der Warschauer Brücke ab. Rund 200 Menschen hatten sich spontan versammelt um gegen diese Kundgebung zu protestieren. Obwohl Pro Deutschland eine mobile Anlage mit Lautsprecher-boxen dabei hatte, wurden sie vom Protest lautstark übertönt. Von 15.30 bis 17.30 Uhr war eine Kundgebung in der Liebigstraße Ecke Rigaerstraße von Pro Deutschland. Um 17.30 Uhr fand die letzte Kundgebung von Pro Deutschland für den heutigen Tag am Görlitzer Park statt. Beide wurden ebenfalls von starken Protesten begleitet.
Quelle: Register

20.08.2013
Eine aus Vietnam stammende Frau zeigte am Nachmittag an, dass sie in Kreuzberg fremdenfeindlich beleidigt wurde. Gegen 15.25 Uhr war die 51-Jährige in der Yorckstraße unterwegs, als sie von einem unbekannten Mann lautstark mit ausländerfeindlichen Parolen angeschrien wurde.
Quelle: Polizei

18.08.13
Gegen 04:30 Uhr wurde eine nach eigenen Angaben wohnungslose Frau im U-Bahnhof Mehringdamm auf dem Bahnsteig Richtung Spandau/Tegel von einem Mann geschlagen, der daraufhin den U-Bahnhof unerkannt verließ. Die Frau gab auf Nachfrage an, dass sie auf Grund ihrer Situation als Wohnungslose geschlagen wurde.
Quelle: Register

18.08.2013
Im Durchgang am Frankfurter Tor Rigaer/ Ecke Liebigstr. werden rechte Schmierereien entdeckt.
Quelle: Antifa

12.08.2013
In Kreuzberg wurden mindestens 14 Wahlplakate der Partei „Die Linke“ jeweils mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizei

12.08.2013
In einem Projekt-Café in der Straßmannstraße wird eine Frau von einem Gast als "Jude" beleidigt. Bereits zuvor wurde eine andere Frau von diesem Gast sexistisch beleidigt, worauf dieser Hausverbot erhielt. . Der Gast hält sich oft vor einem Laden in der Nähe auf und beginnt dort gegen die als "Jude" beleidigte Person gegenüber Anwohnern zu hetzen.
Quelle: Register

11.08.2013
Das Treppenhaus eines Wohnhauses in Kreuzberg wurde mit rechtsgerichteten Schriftzügen beschmiert.
Quelle: Polizei

11.08.2013
Eine Skateranlage in Friedrichshain wurde erneut u. a. mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizei

10.08.2013
Fünf Wahlplakate der Partei „Die Linke“ wurden in Kreuzberg mit je zwei Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Polizei

10.08.2013
Die aktuelle "Miss Christopher Street Day", ist am Sonnabend vor der Bar "Rauschgold" am Mehringdamm in Kreuzberg bespuckt und geschlagen worden. Als er gegen 22 Uhr mit Freunden vor der Bar am Mehringdamm stand, fühlten sich einige junge Männer durch die Frauenkleidung, die der Travestiekünstler trug, provoziert. Sie sollen ihn zunächst bespuckt und beleidigt haben. Dann schlug einer aus der Gruppe dem 28-Jährigen mit der Faust gegen den Oberkörper.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-kreuzberg-homophober-angriff-auf-travestie-groesse/8640388.html

09.08.2013
Ein Mann wurde in Kreuzberg fremdenfeindlich beleidigt.
Quelle: Polizei

09.08.2013
Drei Wahlplakate der Partei „Die Linke“ wurden in Kreuzberg mit mehreren Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Polizei

06.08.2013
Mehrere Wahlplakate der Partei „Die Linke“ wurden in Kreuzberg mit Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Polizei

05.08.2013
In der Oranienstraße wurden Wahlplakate der Partei "Die Linke" mit Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Register

04.08.2013
In der Frankfurter Allee hängen Wahlplakate der "Partei Alternative für Deutschland".
Quelle: Register

03.08.2013
Wir waren wie in den Jahren davor am Samstag von 10 Uhr bis 15 Uhr auf der Biermeile mit einem Infostand. Insgesamt verlief die Biermeile in diesem Jahr wesentlich entspannter als in den Jahren zuvor. Wir hatten einige interessante Gespräche am Stand und haben viel positives Feedback bekommen. Sehr vereinzelt wurden Leute mit Naziklamotten wir Thor Steinar oder Bandshirts von Categorie C gesehen, aber es waren eher Einzelpersonen, oder kleine Grüpp-chen und nicht mehr so große Gruppen. Am Stand haben wir in der Zeit etwa 6 Vorfälle registriert. In erster Linie das Zeigen/ Tragen von Nazisymbolen und 2 Pöbeleien/Beleidigungen. Die Festivalordnung hing an den meisten Ständen aus, oft auch gut sichtbar, beispielsweise direkt auf der Theke wo sich alle das Bier geholt haben. Auch war sie in der Festivalbroschüre abgedruckt. Darüber hinaus wurden während des gesamten Wochenendes 36 weitere Vorfälle registriert, auch hier überwiegend das Tragen von Bekleidung mit einem rechten Bezug oder das zeigen von entsprechenden Tattoowierungen.
Quelle: Register

02.08.2013
Im Durchgang Weidenweg/Pariser Kommune ist mit schwarzer Farbe "Horst Wessel unvergessen" geschmiert.
Quelle: Antifa

02.08.2013
Die Skaterbahn in Friedrichshain wurde mit einem Hakenkreuz und SS Runen beschmiert.
Quelle: Polizei

01.08.2013
In einem Wohnhaus in Friedrichshain wird eine junge Familie, speziell die kleine Tochter, von einem Mann massiv sexistisch, homophob und rassistisch beleidigt und bedroht. Nachbarn kommen zu Hilfe. Die herbeigerufene Polizei erscheint erst 20 Minuten später und verfolgt den Mann nicht, der sich gerade entfernt hatte. (Die kleine Tochter hat zwischenzeitlich ein ausgeprägtes Angstpotential, wenn sie den Täter sieht.)? Der hochagressive Mann, der regelmäßig zwei Hausbewohner besucht, ist bereits mehrmals auffällig geworden durch "White Power" Schreie, NSU-Kritzeleien und beleidigte ein dunkelhäutiges Kind als "Negerkind".
Quelle: Register

J U L I

28.07.2013
In Friedrichshain rief ein Mann „Sieg Heil" und hob den rechten Arm zum Deutschen Gruß.
Quelle: Polizei

27.07.2013
Ein 42-jähriger Mann wird gegen 23.20 Uhr in einem Imbiss in der Karl-Marx-Allee von einer unbekannten Frau, die sich selbst als "Nazi" bezeichnet, rassistisch beleidigt und am Hals gewürgt.
Quelle: ReachOut

24.07.2013
In Kreuzberg wurde ein Hakenkreuz an eine Stahltür im Zwischendeck des U-Bahnhofs geschmiert.
Quelle: Polizei

24.07.2013
In Kreuzberg wurden in Fahrstuhlwände insgesamt sieben Hakenkreuze und eine SS-Rune geritzt.
Quelle: Polizei

22.07.2013
Am Nachmittag wurden mehrere Kinder in Kreuzberg von einem ca. 45-jährigen Mann fremdenfeindlich beleidigt Passanten alarmierten gegen 14.30 Uhr die Polizei zu einem Spielplatz in der Reichenberger Straße und gaben an, dass ein 45-Jähriger spielende Kinder mit volksverhetzenden Äußerungen angesprochen hatte. Während die Beamten den Verdächtigen noch antreffen konnten, waren die Kinder bereits nicht mehr am Ort.
Quelle: Polizei

20.07.2013
Über das Kontaktformular des Axel-Springer-Verlages ging eine Nachricht mit antisemitischem Inhalt ein.
Quelle: Polizei

20.07.2013
In Kreuzberg bemerkte ein 53-Jähriger am Morgen, dass sein "Jaguar" komplett mit dem Inhalt eines Feuerlöschers eingesprüht war. Der Mann hatte das Auto in der Ritterstraße geparkt und den Schaden gegen 9 Uhr bemerkt. An die Heckscheibe schmierten die bisher unbekannt gebliebenen Täter außerdem einen Schriftzug und ein Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

18.07.2013
Ein 24-jähriger und ein 31-jähriger Mann werden gegen 17.45 Uhr in der Urbanstraße von zwei unbekannten Männern aus homophober Motivation geschlagen.
Quelle: ReachOut

13.07.2013
Gegen 19.30 Uhr wird in der Skalitzer Straße die Demonstration "One struggle - one fight" aus einer Gruppe von 20 Personen heraus, die teilweise das "Graue Wölfe"-Zeichen zeigen, angegriffen und mit Flaschen beworfen.
Quelle: ReachOut
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article118042234/Berliner-Polizei-setzt-Pfefferspray-deutlich-seltener-ein.html

13.07.2013
Die NPD hatte für diesen Tag ihre Stadttour gegen die Flüchtlingsunterkünfte in Berlin geplant. Starten wollten sie morgens gegen 9.30 Uhr vom Moritzplatz, in unmittelbarer Nähe des Flüchtlingscamps am Oranienplatz. Knapp 500 Gegendemonstrant_innen kamen um gegen die Kundgebung der NPD zu demonstrieren. Diese hat daraufhin ihre Kundgebung in Kreuzberg kurzfristig abgesagt. Auch die anderen Kundgebungen der NPD in den anderen Bezirken standen einem massiven Protest gegenüber.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/kreuzberger-verhindern-npd-demo/8493296.html

02.07.2013
Zwischen 18-19 Uhr hat ein Mann von der Partei "Alternative für Deutschland" Unterschriften und Kontaktdaten von Passant_Innen in der Liebigstraße vor einem Reisebüro gesammelt.
Quelle: Antifa

J U N I

30.06.2013
In Friedrichshain trug ein Mann öffentlich sichtbar ein Tattoo mit Aufschrift „HASS", wobei die Buchstaben SS als Sigrunen dargestellt waren.
Quelle: Polizei

27.06.2013
An einem Kuchenstand auf einem Anwohnerfest in der Frankfurter Allee wurde eine kurdische Anwohnerin von einem ca. 50jährigen Mann rechtspopulistisch als "Rumänen-Bettelantin" u. ä. beschimpft, als sie bei dem Versuch sich ein Stück Kuchen zu erwerben missverstanden wurde. Das Missverständnis konnte aufgrund der Beschimpfungen nicht aufgelöst werden. Die Frau verließ den Stand.
Quelle: Register

23.06.2013
Ein 33-jähriger Mann, der gegen 00.45 Uhr mit seinem Freund das RAW-Gelände an der Revaler Straße betreten will, wird aus einer Gruppe männlicher Jugendlicher heraus homophob beleidigt und mehrfach auf den Rücken geschlagen.
Quelle: ReachOut

23.06.2013
Um 1:30 Uhr singen drei Männer, die einen Junggesellenabschied feiern, ein NS verherrlichendes Lied am Ostkreuz.
Quelle: Register

22.06.2013
Eine 29-jährige Frau wird im Anschluss an den CSD (Christopher Street Day) gegen 23.20 Uhr am Kottbuser Tor von drei Jugendlichen homophob beleidigt und von einem Jugendlichen ins Gesicht geschlagen.
Quelle: ReachOut

22.06.2013
Gegen 1:30 wird eine trasphobe Beleidigung unter drei Männern Böckhstraße / Ecke Kottbusser Damm wahrgenommen.
Quelle: Register

22.06.2013
Um 4:00 Uhr äußert sich eine Person am S-Bhf. Warschauer Straße verächtlich über Homosexulle „Alles Schwule in Deutschland“.
Quelle: Register

22.06.2013
Um 4:15 Uhr grüßt ein Angetrunkener am S-Bahnhof Warschauer Straße zwei zufällig vorbeikommenden Personen mit dem verbotenen deutschen Gruß.
Quelle: Register

21.06.2013
Ein unbekannt gebliebener Mann äußerte auf einer aufgebauten Bühne in Kreuzberg über ein Mikrofon die Worte „Sieg Heil" und „Heil Hitler".
Quelle: Polizei

20.06.2013
Erneut wurde der Schriftzug „ISLAM RAUS" an die Begrenzungsmauer eines Polizeigebäu-des in Kreuzberg gesprüht.
Quelle: Polizei

19.06.2013
Bundespolizisten nahmen am Nachmittag einen 31-Jährigen aus Niedersachsen im Berliner Ostbahnhof fest. Der Mann wurde mit Haftbefehl gesucht. Ein Reisender war zuvor in einem Regionalexpress aufgrund einer auffälligen Tätowierung aufmerksam geworden. Über die Hotline der Bundespolizei hatte der Reisende gegen 16 Uhr bekannt gegeben, dass im Zug von Cottbus nach Berlin ein Mann mit einer sichtbar tätowierten SS-Rune sitzt. Am Ostbahnhof kontrollierten Beamte den 31-Jährigen. Dabei fielen den Polizeibeamten weitere, der rechten Szene zuzuordnende, Tätowierungen auf. Eine anschließende Überprüfung der Personalien offenbarte schließlich einen offenen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover wegen Betruges.
Quelle: http://www.xhain.net/polizeiticker/2013/gesuchter-neonazi-am-ostbahnhof-festgenommen

17.06.2013
Auf dem Oranienplatz kam es am Montagabend zu einem Angriff auf einen 27-jährigen sudanesischen Bewohner des Refugee Protestcamps. Ein 24-jähriger Türke soll mit den Worten „Scheiß Neger“ ein Messer in Richtung der Brust des Flüchtlings gestochen haben. Der Flüchtling erlitt dabei oberflächliche Verletzungen und kam ins Krankenhaus. Im Anschluss kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der hinzukommenden Polizei und den Bewohnern des Camps wobei weitere Flüchtlinge verletzt und in Gewahrsam genommen wurden.
Quelle: Polizei
http://taz.de/Fluechtlingscamp/!118369/
http://asylstrikeberlin.wordpress.com/2013/06/17/rassistische-attacke-auf-bewohner-des-refugee-protest-camps-am-oranienplatzkreuzberg/ http://www.berliner-zeitung.de/polizei/protestcamp-messerstich-im-fluechtlingscamp,10809296,23409190.html

16.06.2013
Ein „Chemtrails Nein Danke“ – Aufkleber wurde im Görlitzer Park entdeckt. Sie finden sich aber auch an anderen Orten im Stadtbezirk, sogar in der ganzen Stadt.
Quelle: Register
Infos zu Chemtrails

14.06.2013
Am Morgen wurden mehrere Aufkleber von Pro Deutschland gegen den Moscheenbau in der Mainzer und Gärtnerstraße entfernt.
Quelle: Register

07.06.2013
Bei der Deutschlandstiftung „Integration" in Kreuzberg ging ein Schreiben mit volksverhetzendem Inhalt ein.
Quelle: Polizei

05.06.2013
In einem Kreuzberger Hausflur wurden u. a. eine Sigrune und ein Keltenkreuz an die Wand geschmiert.
Quelle: Polizei

03.06.2013
Ein Hakenkreuz wurde auf die Fahrbahn in Friedrichshain aufgebracht.
Quelle: Polizei

03.06.2013
Um 09.14 Uhr klebte ein Mann an der Bushaltestelle Wismarplatz einen Aufkleber von Pro Deutschland gegen den Moscheenbau an ein Straßenschild.
Quelle: Register

01.06.2013
Eine 30- und eine 37-jährige Frau werden gegen 1.00 Uhr von mehreren männlichen Jugend-lichen homophob beleidigt. Als die beiden Frauen eine Bar am Spreewaldplatz erreichen, werden sie aus der Gruppe heraus mit Steinen beworfen.
Quelle: ReachOut

01.06.2013
Gegen 21.25 Uhr wird ein 38-jähriger Mann, der seinen Freund umarmt, am Segitzdamm von drei unbekannten Männern homophob beleidigt, bedroht und mit Gegenständen beworfen.
Quelle: Register

01.06.2013
Ein Mann wurde durch von mehreren Anderen mit Wein übergossen und bespuckt. Weiterhin zeichneten sie ihm Hakenkreuze in das Gesicht.
Quelle: Polizei

M A I

31.05.2013
In einen Friedrichsheiner Hausflur wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Polizei

30.05.2013
An der Geländeaußenmauer eines Polizeigebäudes in Kreuzberg wurde mehrfach der Schrift-zug „Islam raus" angebracht.
Quelle: Polizei

30.05.2013
Ein Postverteilerkasten in Kreuzberg wurde mit dem Schriftzug „ISLAM RAUS" und einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizei

29.05.2013
Ein Mann brachte den Schriftzug „Islam Raus" an einer Gebäudewand in Kreuzberg an.
Quelle: Polizei

27.05.2013
In die Fensterscheibe eines S-Bahn-Zuges wurde ein Hakenkreuz geritzt.
Quelle: Polizei

23.05.2013
In die Wand eines Kreuzberger Treppenhauses wurden die Schriftzüge „Ausländer raus" und „Sieg Heil" sowie ein Hakenkreuz geritzt.
Quelle: Polizei

23.05.13
Zehn israelische Tourist/innen wurden vor dem Besuch eines Beyonce-Konzerts in der O2-World am Ostbahnhof von einer Gruppe 50 deutscher Besucher/innen beschimpft und bedroht. Die Geschädigten standen draußen in der Warteschlange als andere hinter ihnen wartende Frauen und Männer sie auf deutsch begannen zu beschimpfen. Einer Der Geschädigten schilderte der Jewish Telegraphic Agency die genauen Wortlaute: „Ihr stinkt, ihr solltet nach Israel zurückgehen!“, eine Frau äußerte, „Ihr Typen riecht so schlecht. warum starb er nicht im Holocaust?“, andere sagten „Ihr seid jüdisch, geht zurück nach Israel, wir wünschten der Holocaust wär erfolgreich, so dass ihr alle sterbt“. Einer der Deutschen kam zu dem Geschädigten und bedrohte ihn, „Mach keine Faxen mit Meiner Freundin, ich werde dir wehtun!“. Die Geschädigten suchten Hilfe bei der Security, welche denen aber keinen Glauben schenkte, sondern damit drohte sie nicht rein zu lassen, wenn sie weiter schieben würden. Die Behauptung das die Israelis in der Warteschlange schieben würden, hatte eine Person aus der Gruppe der Deutschen dem Sicherheitspersonal vermittelt. Der Geschädigte berichtete, dass er während des gesamten Konzerts Angst hatte, dass seine Gruppe erneut angegriffen Werden könnte.
Quelle: Jewish Telegraphic Agency, 27.03.2013

18.05.2013
Ein Unbekannter bespuckte und bedrohte am Nachmittag eine Frau in der Straßenbahn in Friedrichshain. Die 36-Jährige saß gegen 17.30 Uhr in einem Waggon der Linie 10 und unterhielt sich am Telefon mit Verwandten auf hebräisch. Plötzlich sprach sie ein Mann an, bedrohte sie verbal mit fremdenfeindlichen Worten und bespuckte sie. An der Warschauer Brücke stieg der Unbekannte, der in Begleitung zweier Kinder gewesen sein soll, aus dem Zug. Die Frau erstattete Anzeige.
Quelle: Polizei
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-friedrichshain-frau-aus-israel-in-strassenbahn-rassistisch-bedroht/8227352.html

16.05.2013
In das Treppenhaus von zwei Wohnhäusern in Kreuzberg wurde der Schriftzug „Antifa Maul halten" und ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Polizei

15.05.2013
Das Wort „HASS“ und ein Keltenkreuz wurden an eine Wand in Kreuzberg geschmiert. Die Buchstaben SS wurden jeweils als Rune dargestellt.
Quelle: Polizei

14.05.2013
In eine Wand in Friedrichshain wurden zwei Hakenkreuze geritzt.
Quelle: Polizei

13.05.2013
Bei einer Islamischen Grundschule in Kreuzberg ist in der vergangenen Woche ein Brief mit volksverhetzendem Inhalt und Karikaturen eingegangen. Die Leiterin der Schule in der Boppstraße alarmierte heute Vormittag die Polizei und zeigte den Sachverhalt an. Die Ermittlungen wegen Volksverhetzung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.
Quelle: Polizei

11.05.2013
Zwei Unbekannte griffen in der Nacht einen aus Afrika stammenden Mann in Friedrichshain an. Der 36-Jährige begegnete den beiden gegen 23.30 Uhr in der Erich-Steinfurth-Straße am Ostbahnhof, als sie ihn zunächst aggressiv ansprachen. Plötzlich holte einer von ihnen aus und schlug dem Mann mit der Faust ins Gesicht. Dieser wehrte sich und konnte flüchten. Da ein fremdenfeindlicher Hintergrund zu vermuten ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizei
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/lka-ermittelt-fremdenfeindlicher-uebergriff-in-friedrichshain/8192532.html

10.05.2013
Gegen 5.00 Uhr wird ein 49-jähriger Mann aus einer Personengruppe heraus von einem unbekannten Mann aus homophober Motivation unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Quelle: ReachOut

10.05.2013
Ein rechtsgerichteter Schriftzug sowie ein Hakenkreuz wurden an den Toilettenpapierspender einer Herrentoilette in Kreuzberg geschmiert.
Quelle: Polizei

09.05.2013
Ein Mann zeigte in Friedrichshain den „Deutschen Gruß“ und ließ sich dabei fotografieren.
Quelle: Polizei

06.05.2013
In Kreuzberg wurde in die Motorhaube eines Pkw ein seitenverkehrtes Hakenkreuz geritzt.
Quelle: Polizei

01.05.2013
An einer Mauer Warschauer Ecke Helsingforser Str. findet sich sechs mal das "Lambda"-Symbol, das die sog. Identitären benutzen.
Quelle: Antifa Friedrichshain

A P R I L

23.04.2013
Unbekannte Täter schmierten an eine Wand in Friedrichshain ein Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

23.04.2013
Gegenüber Polizeibeamten zeigte ein Mann in Friedrichshain den Deutschen Gruß und rief „White Power".
Quelle: Polizei

22.04.2013
Ein Mann zeigte in Kreuzberg den „Deutschen Gruß“.
Quelle: Polizei

22.04.2013
In Friedrichshain entbot ein Mann in Richtung einer Frau den „Deutschen Gruß“ und rief „Sieg Heil" und weitere fremdenfeindliche Äußerungen.
Quelle: Polizei

21.04.2013
Auf einem Baustellengelände in Friedrichshain wurden ein rechtsgerichteter Schriftzug und ein Hakenkreuz angebracht.
Quelle: Polizei

19.04.2013
Ein Mann verwendete in seinem Internet-Profil als Begrüßungsformel die Worte "sieg heil meine hj-brüder!!!!!!!!!!".
Quelle: Polizei

18.04.2013
Ein 44-jähriger Mann wird gegen 12.00 Uhr, als er mit einem Bekannten aus dem Szenelokal „Möbel Olfe“ kommt, in der Adalbertstraße von fünf Männern homophob beleidigt und angegriffen.
Quelle: ReachOut

17.04.2013
An eine Wand in Kreuzberg wurden ein fremdenfeindlicher Schriftzug sowie mehrere Hakenkreuze geschmiert.
Quelle: Polizei

16.04.2013
Zwei bislang Unbekannte haben am Nachmittag einen Mann in Kreuzberg überfallen und homophob beleidigt. Kurz nach 17 Uhr attackierten die beiden Männer den 28-Jährigen im Hof eines Mehrfamilienhauses in der Prinzenstraße. Hierbei drückten sie den Mann gegen einen Müllverschlag, beleidigten ihn homophob und forderten Geld. Der 28-Jährige versuchte nun, die Räuber von sich zu halten, und schubste sie von sich weg, was zur Folge hatte, dass ihm einer der Räuber ins Gesicht schlug. Zudem fügte sein Komplize dem Opfer mit einem Messer Schnittverletzungen an Hals und Oberkörper zu. Nachdem der 28-Jährige dem Duo sein Portemonnaie ausgehändigt hatte, flüchtete es mit dem geraubten Geld in Richtung Bergfriedstraße.
Quelle: Polizei

15.04.2013
Gegen 9.30 Uhr wird eine Frau an der Prinzenstraße in der Nähe des U-Bahnhofs Prinzenstraße von einer ca. 45-jährigen, unbekannten Frau rassistisch beleidigt.
Quelle: ReachOut

14.04.2013
In Friedrichshain soll aus einer Gruppe heraus mehrmals die Parole „Sieg Heil" gerufen worden sein.
Quelle: Polizei

13.04.2013
Rechte Parolen und Hakenkreuze wurden auf eine Straße in Kreuzberg geschmiert.
Quelle: Polizei

12.04.2013
Eine Hauswand in Kreuzberg wurde mit Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Polizei

12.04.2013
Ein 15-Jähriger wird gegen 21.45 Uhr auf dem Platz der Vereinten Nationen von einem 19-Jährigen geschlagen, nachdem er diesem gesagt hat, dass er mit „Nazischeiß“ nichts zu tun haben will. Der 15-Jährige war von dem 19-Jährigen aufgefordert worden von dem Stein aufzustehen, auf dem er saß. Vorher zeigt der Täter den sogenannten „Deutschen Gruß“.
Quelle: ReachOut

11.04.2013
Ein Mann fand an seiner Wohnungstür in Kreuzberg einen Beutel mit Fäkalien. An dem Beu-tel befand sich ein Pappschild mit einer muslimfeindlichen Aufschrift.
Quelle: Polizei

11.04.2013
Ein Mann zeigte in Friedrichshain den Deutschen Gruß und rief „Heil Hitler".
Quelle: Polizei

07.04.2013
Eine Frau hob in Friedrichshain gegenüber Polizeibeamten den rechten Arm zum „Deutschen Gruß“ und äußerte: "Heil, mein Führer". Des Weiteren äußerte sie sich antisemitisch.
Quelle: Polizei

06.04.2013
In einem Briefkasten in Kreuzberg wurde ein Paketschein mit Hakenkreuzen aufgefunden.
Quelle: Polizei

03.04.2013
An eine Hauswand in Kreuzberg wurde ein spiegelverkehrtes Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Polizei

02.04.2013
Ein Mann erhielt eine E-Mail mit fremdenfeindlichem Inhalt.
Quelle: Polizei

01.04.2013
Der Gesch. ist Aussteiger aus der rechten Szene Vom Besch. erhielt er im Internet eine Mitteilung mit bedrohlichem Inhalt.
Quelle: Polizei

01.04.2013
Unbekannte Täter ritzten ein Hakenkreuz in eine Wohnungstür in Kreuzberg.
Quelle: Polizei

M Ä R Z

28.03.13
Auf die Jalousie des „ThorSteinar“-Ladens in der Petersburgerstraße wird mit goldener Schrift ein Davidstern angebracht.
Quelle: MBR-Info

28.03.13
An der Eingangstür zum Türkischen Verein Berlin Brandenburg wurde die Glasscheibe zerkratzt. An einem Mülleimer im Hausflur war ein Aufkleber mit rechtsgerichtetem Inhalt angebracht.
Quelle: Polizei

28.03.13
In mehre Briefkästen in Kreuzberg wurden Hakenkreuze geritzt.
Quelle: Polizei

26.03.2013
In ein Treppenhaus in Kreuzberg wurden Hakenkreuze geschmiert.
Quelle: Polizei

21.03.2013
Beim Axel-Springer-Verlag ging ein anonymes Schreiben ein, in dem zwei Hakenkreuze ent-halten waren und verschiedene Politiker thematisiert wurden.
Quelle: Polizei

16.03.2013
Ein Mann zeigte auf einem Bahnhof in Friedrichshain den „Deutschen Gruß“.
Quelle: Polizei

16.03.2013
Unbekannte Täter zeigten in Friedrichshain den „Deutschen Gruß“.
Quelle: Polizei

14.03.2013
Eine Frau äußerte in Friedrichshain gegenüber Beamten der Bundespolizei „Sieg Heil".
Quelle: Polizei

03.03.2013
Mehrere Pfeiler des U-Bahnhof Moritzplatz wurden mit antisemitischen Schriftzügen beschmiert. Ein Aufruf zur Tötung und sowie die Gleichsetzung von Juden und Zionisten kommt darin vor. Die Parolen lauteten: „Scheiss Juden“, „Tötet Juden“, „Scheiss Zionisten-Juden“. Weitere Schriftzüge hatten keinen antisemitischen Bezug, sondern zur Auseinandersetzung zwischen türkischer PKK und der rechtsextremen Bewegung „Graue Wölfe“.
Quelle: Pressedienst der Polizei, Berliner Morgenpost, MBR-Info

F E B R U A R

28.02.2013
Eine Wand eines Treppenhauses in Kreuzberg wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizei

24.02.2013
Eine Frau fand in ihrem Briefkasten in Friedrichshain eine Postsendung, in der sich u. a. die Abbildung eines Hakenkreuzes befand.
Quelle: Polizei

23.02.2013
Eine „autonom agierende Gruppe“, die sich „Forces Identitaires à Berlin“ nennt (einer „Bewegung für Freiheit, Heimat und Tradition“) hat im Raum Warschauer Straße/ Oberbaumbrücke Plakate „gegen die Verwahrlosung der Stadt und antideutschen Rassismus“ angebracht und mit einer Schablone eine Straßensprühaktion mit dem griechischen Buchstaben „Lambda“ durchgeführt. Bei der Aktion wurden sie von aufmerksamen Passanten entdeckt und zogen sich zurück.
Quelle: Register
Info über Identitäre im RBB Klartext (Der Link funktioniert 1 Jahr ab Ausstrahlung)
Info über die Identitäre und ihre Inszenierung auf Netz gegen Nazis

21.02.2013
Im Streit um einen Parkplatz in Friedrichshain wurde eine Frau am Abend von einem Mann fremdenfeindlich beleidigt.
Quelle: Polizei

20.02.2013
Eine Frau zeigte in Friedrichshain öffentlich sichtbar auf dem Bildschirm ihres Laptops ein Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

12.02.2013
Ein Hakenkreuz und den Schriftzug „White Power" wurde in die Wand eines Hausflures in Friedrichshain geritzt.
Quelle: Polizei

10.02.2013
Ein Hakenkreuz wurde an die Wand eines Hausflures in Friedrichshain geschmiert.
Quelle: Polizei

03.02.2012
Ein Mann äußerte in Friedrichshain gegenüber Beamten der Bundespolizei „Sieg Heil" und hob den rechten Arm zum Deutsche Gruß.
Quelle: Polizei

J A N U A R

29.01.2013
An der Geschäftsstelle der Linken Friedrichshain-Kreuzberg wurde ein Naziaufkleber "Ein Volk. Eine Heimat" angebracht.
Quelle: Register

23.01.2013
Auf dem Schild der Beratungsstelle TIO e.V. in der Köpenicker Str. 9b werden Aufkleber der "Identitären" gefunden und entfernt. Sie sind mit dem Slogan "Identitäres Europa" sowie dem Lambda, das ihr Erkennungszeichen ist, versehen. In der Umgebung der Beratungsstelle werden weitere Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Anwohner_in, moskito

20.01.2013
Ein Mann wurde in Friedrichshain am frühen Nachmittag rassistisch beschimpft. Als er die Polizei rufen wollte, holten die Täter ein Messer hervor. Dann entfernten sie sich.
Quelle: Polizei

13.01.2013
Im Rahmen eines Streites wurde in Friedrichshain ein Mann in der Nacht von einem anderen Mann rassistisch beleidigt.
Quelle: Polizei

13.01.2013
Etwa 20 Mitglieder und Sympathisanten von Pro-Deutschland demonstrierten ab 10.00 Uhr in der Markgrafenstraße in Kreuzberg gegen eine Kundgebung der Salafisten. Sprecher waren Lars Seidensticker, Dr. Karl Schmitt, Christopher von Mengersen und Manfred Rouhs. Die NPD sagte ihr zuvor angekündigte Gegenkundgebung kurzfristig ab.
Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article112731522/Salafisten-aus-ganz-Deutschland-treffen-sich-nun-in-Neukoelln.html

06.01.2013
An eine Hauswand in Friedrichshain wurde mit roter Farbe die Parole „Sieg Heil" und ein Davidstern gesprüht.
Quelle: Polizei

01.01.2013
Gegen 7.00 Uhr werden eine 19-jährige Frau und ein gleichaltriger Mann auf dem S-Bahnhof Frankfurter Allee beim Einsteigen in die S-Bahn von zwei unbekannten Personen rassistisch beleidigt. Die 19-Jährige wird von der Frau getreten und der 19-Jährige wird von dem Mann geschlagen.
Quelle: ReachOut