Liebe Projektpartern*innen, Aktive und Interessierte, ein ereignisreicher Monat liegt hinter uns und vor uns steht der April. Wie immer schauen wir ein bischen zurück und in die Zukunft. Die Pressekonferenz der Berliner Registerstellen wird am 12.05.26 stattfinden. Einen Tag später, am 13.05.26 informieren wir gerne auch Anlaufstellen, Melder*innen, die Zivilgesellschaft und alle die informiert werden wollen, in einer gemeinsamen Infoveranstaltung über die Auswertung des Jahres 2025. Diese findet von 16-17:30 Uhr online statt. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, Infos werden Euch rechtzeitig erreichen. Haltet Euch gerne jetzt schon den Termin frei. Wir haben Euch ein paar interessante thematische Infos und Termine zusammengestellt, wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Immer wichtiger in dieser Zeit, in der Rechte und Rassisten sich immer mehr in die Mitte der Gesellschaft zecken, wird die gemeinsame Solidarität, die Verteidigung der Demokratie und unserer Werte und nicht müde zu werden, tagtäglich den Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung auszutragen und dabei auch noch um unsere zivilgesellschaftlichen Strukturen zu kämpfen, die immer öfter angegriffen werden, immer öfter auch heraus aus einem konservativem Lager. In diesem Sinne wünschen wir einen schönen Mai und viel Erflog bei all dem, was Ihr in die Hände nehmt. Euer Register-Team TKA-Tresen: Stickerkämpfe2. April 2026, 20 Uhr im ZGK, Scharnweberstr. 38 in Friedrichshain “Anhand der Sticker eines Ortes gewinnt man Einblicke in die dort vorherrschenden Verhältnisse.” Diese Vorstellung von Aufklebern als gesellschaftlichen Spuren teilen viele Aktivist*innen und Street Artists. Und sie liegen nicht falsch: Als Krisenphänomene geben Sticker Einblicke in aktuelle Diskurse und als Reviermarkierungen kann man an ihnen hegemoniale politische Räume ausmachen lernen. Sticker stehen unabsichtlich, über die politische Ebene hinaus, sogar mit den ökonomischen Gentrifizierungsprozessen Berliner Kieze in Verbindung. Klebezettel als kleine Spuren großer sozialer Umwälzungen zu begreifen, hilft deshalb bei der politisch-ökonomischen Orientierung im Alltag. Als politischer Bildner, leidenschaftlicher Spaziergänger und Doktorand zum Thema führt Kevin Grünstein in die Stickerkämpfe Berlins ein. Infos MACHETEN-ANGRIFF AUF ANTIFASCHISTISCHE JUGENDLICHE IN FRIEDRICHSHAIN! In der Nacht vom 24. auf den 25.03. wurde eine Genossin der Internationalen Jugend Berlin zusammen mit einer Freund:in auf ihrem Heimweg von Faschisten in Friedrichshain angegriffen. Die beiden Angreifer kamen vermutlich aus einer bekannten Fascho-Kneipe. Zuerst pöbelten sie rum, dann nahmen sie die Machete raus und schlugen der Freund:in mit der flachen Seite ins Gesicht. Anschließend schlugen sie unserer Genossin, die an die Wand gedrängt wurde, mit der scharfen Seite der Machete auf den Kopf. Als sie noch einmal ausholten und mit der Machete auf den Kopf der Genossin zielten, riss sie ihre Arme hoch und erhielt dadurch einen Schnitt über die Unterarme. Danach konnte sie schließlich wegrennen, dabei riefen ihr die Faschos „Scheiß Punker“ und dreimal „Sieg, Heil“ hinterher. Aus einer linken Kneipe kamen Leute zu Hilfe und die Faschisten suchten das Weite. Die Verletzungen konnten alle im Krankenhaus versorgt werden. Der Schnitt am Unterarm ging bis in den Knochen. Wir lassen uns nicht einschüchtern! Dieser Angriff ist kein Einzelfall und kein isoliertes Ereignis. Er ist klar einzuordnen in das Erstarken der faschistischen Bewegung und den Anstieg rechter Gewalt in den letzten Jahren. Angriffe auf Jugendzentren und linke Räume, offenes Kampfsporttraining in unseren Parks, ständig neue Fascho-Demos – und jetzt werden Jugendliche in unseren Vierteln mit Waffen angegriffen, weil sie links aussehen und sich faschistische Pöbeleien nicht gefallen lassen. Vor allem als Frauen und LGBTI+ werden wir zur Zielscheibe faschistischer Gewalt, wie auch unsere Genossin. Faschistische Ideologien sind ein Nährboden für Transfeindlichkeit und Frauenhass. Gewalt soll uns dabei einschüchtern und klein halten. Angriffe wie dieser sollen dazu führen, dass wir uns nicht mehr trauen, uns offen antifaschistisch zu positionieren. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir das nicht schweigend hinnehmen, sondern der faschistischen Gewalt Solidarität und Zusammenhalt entgegensetzen. Wir überlassen unsere Viertel keinen faschistischen Schlägertrupps, sondern wehren Uns dagegen. Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf uns alle! Organisiert gegen faschistische Gewalt! https://www.instagram.com/p/DWYV_uciDYO/ Wer hat Burak ermordet – Schluss mit der Straflosigkeit Gedenkkundgebung zum 14. Todestag am 12.04.2026 14.00 Uhr Gedenkort Burak Bektaş Rudower Straße / Möwenweg – Berlin-Neukölln Burak Bektaş wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 in Berlin vor dem Krankenhaus Neukölln erschossen. Er war 22 Jahre alt. 4 seiner Freunde haben den Mordversuch überlebt, 2 von ihnen wurden lebensgefährlich verletzt. Die Tat ähnelt den Morden des Neonazi-Netzwerks NSU. War das Motiv auch bei diesem Mord Rassismus? Der Mord an Burak und die vier Mordversuche sind bis heute nicht aufgeklärt. Der Mörder wurde nicht ermittelt. Seit Jahrzehnten werden migrantisierte, linke und antifaschistische Menschen in Neukölln nicht nur ungehindert angegriffen, sondern die Täter können sich offenbar auch auf Schutz, Duldung oder zumindest auf Wegsehen verlassen. Es wurde ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss erkämpft, der untersuchen sollte, weshalb die Ermittlungsbehörden die Terrorserie des Neukölln-Komplexes nicht aufgeklärt haben. Der Mord an Burak geschah ein halbes Jahr nach der Selbstenttarnung des NSU. Die Ermittlungsbehörden haben an ihrer Arbeitsweise dennoch nichts geändert und leugnen die Existenz und Wirkung von Rassismus. Fehlende Ermittlung bedeutet Straflosigkeit. Rechte Gewalttäter, Nazis können weiterhin ungehindert Terror verbreiten. „Ich will Gerechtigkeit. Mein Sohn ist gestorben und der Täter soll seine Strafe bekommen.“ Melek Bektaş Kein Vergessen! Kein Vergeben! Kein Schlussstrich! https://burak.site36.net/2026/03/wer-hat-burak-ermordet-schluss-mit-der-straflosigkeit-gedenkkundgebung-zum-14-todestag-am-12-04-2026-1400-uhr/ Schutzfonds der Amadeu Antonio Stiftung für von Hassgewalt betroffene Einrichtung und Personen in Berlin Der Fonds unterstützt dort, wo Sicherheit gefährdet ist. Er richtet sich an Organisationen, Initiativen sowie Einzelpersonen in Berlin, die aufgrund von Hassgewalt oder konkreten Bedrohungen Schutzmaßnahmen für ihre Räumlichkeiten umsetzen müssen. Was wird gefördert? Gefördert werden investive Maßnahmen zur Sicherung dauerhaft genutzter Räume (z. B. Büros von Vereinen, Beratungsstellen oder Privatwohnungen). Dazu zählen unter anderem:Sicherheitstechnik: Installation von Alarmanlagen, Videoüberwachung oder Gegensprechanlagen.Baulicher Schutz: Einbau von Sicherheitstüren, Schutzfolien für Fenster, Beleuchtung oder Umzäunungen.Sichtschutz: Maßnahmen gegen Ausspähung oder Markierung. Die Eckpunkte der Förderung: Förderhöhe: Bis zu 20.000 € pro Antrag. Antragsfrist: Anträge können laufend gestellt werden. Da die Mittel im aktuellen Haushaltsjahr verausgabt werden müssen, ist die Einreichung bis spätestens 15. September 2026 erforderlich. Nachweis der Gefährdung: Für eine Förderung ist eine nachvollziehbare Dokumentation der Bedrohungslage notwendig. Dies kann ganz unterschiedlich aussehen – zum Beispiel durch Screenshots von digitalen Nachrichten, Dokumentationen von Hassrede, schriftliche Zeugenberichte, Medienartikel oder auch (falls vorhanden) polizeiliche Meldungen. Der Weg zum Antrag: Die Antragstellung erfolgt unkompliziert. In einem ersten Schritt nutzen Sie bitte das Online-Formular, damit wir gemeinsam die Förderfähigkeit prüfen können. Der Schutzfonds wird von der Amadeu Antonio Stiftung umgesetzt und durch die Landeskommission Berlin gegen Gewalt gefördert. Weitere Details finden Sie auf https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/schutzfonds-schutzraeume-ermoeglichen-und-bewahren/. Wir kommen zu Ihnen: Gern stellen wir den Schutzfonds auch persönlich in Ihren Netzwerken, Arbeitsgruppen oder im Rahmen von Veranstaltungen vor. Wir beraten Sie und Ihre Partner*innen individuell zu den Fördermöglichkeiten. Die Website https://howtoorga.de ist seit März online. HowToOrga ist eine Bibliothek voll mit Aktivismus-Wissen. Die Seite ermöglicht es Euch, einfacher an für euch wichtige Infos zu kommen. Sie ist breit gefächert und umfasst viele Themenfelder. Selbstverständlich kann die Website nicht auf alles eine Antwort geben, aber von „Wie organisiere ich eine Demo“ über „Wie komme ich an Geld“ bis „Was kann ich bei Konflikten machen“ ist vieles dabei. Aufgeteilt ist das mit den drei Begriffen organisieren‚ informieren und aktivieren, unter welchen sich dann viele weitere Unterthemen finden lassen. Es gibt auch Plakate und Aufkleber von How to orga. Diese liegen in dem selbstverwalteten Jugendzentrum Potse, sowie in den Buchläden Schwarze Risse, bei OH21 und in der Schwankenden Weltkugel aus. Ihr findet HowToOrga auch auf Social Media, z. B. hier: https://www.instagram.com/how_to_orga/ Teilt gerne die Website, schaut rein und die ASP freut sich über Euer feedback. ASP – Agentur für soziale Perspektiven e.V. Lausitzer Str. 7, 10999 Berlin aspberlin.de dasversteckspiel.de queere-jugend-berlin.de queerspace.de neukoelln-komplex-audio.com blick-zurück-nach-vorne.de Die Medizin-Software der CompuGroup finanziert den Rechtsruck Medizin-Software der CompuGroup Medical (CGM) ist weit verbreitet und findet in zahllosen Arztpraxen, Kliniken und Apotheken Anwendung. Vielleicht auch bei Ihnen. Es handelt sich z.B. um Praxis-Software wie CGM MEDISTAR, CGM One oder um CGM STELLA für Apotheken. Was die meisten nicht wissen ist, dass der Gründer und Vorsitzende des Verwaltungsrats der Firma Frank Gotthardt mit den Profiten aus dem Software-Unternehmen nicht nur immensen Reichtum angehäuft hat, sondern diesen auch für politische Ziele einsetzt. So wäre das rechte Online-Portal Nius nicht denkbar, würden nicht der Multimillionär Gotthardt und sein Vermögen dahinter stehen. Über Nius und deren Praktiken zwischen Boulevard und Faschisierung wurde medial schon berichtet, z.B. hier: https://taz.de/Rechtes-Medienportal-Nius/!5945019/ Frank Gotthardt und dessen Verflechtung in Medien und Politik werden u. a. hier ausführlich beleuchtet:https://correctiv.org/aktuelles/das-spahn-netzwerk/2025/07/25/medien-und-medizinsoftware-der-profiteur-von-spahns-politik-nius-gotthardt/ Frank Gotthard steht finanziell und inhaltlich hinter der stattfindenden Diskursverrohung und gesellschaftlicher Spaltung. Das sollte nicht folgenlos für das Geschäft seiner CGM bleiben. Werden Sie aktiv! Sprechen Sie mit ihren Kolleg*innen über den Sachverhalt und klären über die Machenschaften von Nius und Gotthardt auf. Informieren Sie auch Patient*innen und Ihr soziales Umfeld. Schreiben Sie als Nutzer*innen an die CGM. Stellen Sie kritische Fragen oder zeigen Sie Ihre Empörung. Drohen Sie mit Vertragskündigung. https://www.cgm.com/deu_de/ueber-uns/kundensupport.html Wechseln Sie ihre Software, sofern es möglich ist. (Es gibt bekanntlich kein richtiges Leben im falschen. Von anderen Anbietern ist aber zumindest nicht bekannt, dass ihre Profite direkt den Rechtsruck finanzieren.) „Nein zu Nius“ – Eine linke Kampagne gegen rechte Hetze im Netz und gegen das rechte Hetzportal „Nius“ in Berlin-Kreuzberg https://neinzunius.noblogs.org/ Kontakt: rechte-hetze-stoppen [at] systemli.org Monitoringbericht 2026 „Von Natur aus fleißiger?“ Knapp die Hälfte der Bevölkerung glaubt an Unterschiede zwischen ethnischen Gruppen Der NaDiRa-Monitoringbericht geht drei zentralen Fragen nach:Wie verbreitet sind rassistische Einstellungen in Deutschland?Welche subtilen und offenkundigen Diskriminierungserfahrungen machen Menschen im Alltag?Wie zeigt sich indirekte Betroffenheit von Rassismus?Und welche Folgen hat das für das Vertrauen in staatliche Institutionen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Der Monitoringbericht 2026 gibt auf Basis aktueller Daten des NaDiRa.panels differenzierte Antworten. Er zeigt das Zusammenspiel von offen und verdeckten rassistischen Einstellungen sowie die Verbreitung von direkten und indirekten Rassismuserfahrungen. Der Bericht macht sichtbar, wen sie besonders betreffen und welche Folgen sie für das Vertrauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Er basiert vorrangig auf der sechsten Erhebungswelle des NaDiRa.panels, die zwischen Oktober 2025 und Januar 2026 mit 8.171 Teilnehmer*innen (5. / 6. Welle) durchgeführt wurde. Grundlage ist eine repräsentative Online-Befragung von in Deutschland lebenden Erwachsenen im Alter von 18 bis 74 Jahren. https://www.dezim-institut.de/presse/von-natur-aus-fleissiger-knapp-die-haelfte-der-bevoelkerung-glaubt-an-unterschiede-zwischen-ethnischen-gruppen/ Hier den Bericht direkt runterladen. Zusammen für Demokratie – Neuer Aktionsleitfaden veröffentlicht Das Bündnis Zusammen für Demokratie plant bundesweite Aktionstage, die am 23. Mai (Tag des Grundgesetzes) starten sollen. Hierzu wurde ein neuer Leitfaden veröffentlicht, der Hinweise zur Planung von Aktionen und dazu gibt, was bei der Organisation öffentlicher Veranstaltung zu beachten ist. Ein hilfreiches Nachschlagewerk für alle Engagierten, ob auf der Straße oder anderswo! Leitfaden hier runterladen. Film: Generation Antifa Der selbstorganisiert entstandene Film porträtiert junge Antifaschist*innen in Deutschland. Über ein halbes Jahr lang wurde mit der Kamera festgehalten, wie Hoffnung entsteht, wenn man in Bewegung kommt. Daraus entstanden ist ein Film über Solidarität, über Sorgen und Mut. Zwischen Schule und Ausbildung, Flyern gehen, Aktionstrainings und Straßenblockaden wird das Bild einer Generation gezeichnet, die sich dem Rechtsruck widersetzt. Film auf Youtube schauen. Handreichung: Jung und militant. Rechtsextreme Jugendgruppen in Deutschland. Am 25. März erschien eine neue Analyse von democ über Gruppen wie Jung & Stark, Deutsche Jugend Voran und anderen. Von Anti-CSD-Mobilisierung bis Gewalt und Parteianbindung. Als Journalist*innen, Wissenschaftler*innen und Medienschaffende beobachten und analysiert democ demokratiefeindliche Bewegungen – und denkt über Gegenstrategien nach. Für eine Gesellschaft, in der man ohne Angst verschieden sein kann. https://democ.de/artikel/jung-militant-rechtsextreme-jugendgruppen-in-deutschland-in-deutschland/ Neues und umfassendes Handbuch zur Transformativen Gerechtigkeit und Gemeinsamer Verantwortungsübernahme Zum Buch: Transformative Gerechtigkeit und gemeinschaftliche Verantwortungsübernahme bieten Antworten auf die Frage, wie wir mit zwischenmenschlicher Gewalt kollektiv und solidarisch umgehen können, jenseits von Polizei und Justiz. … und Du kannst es Dir vorlesen lassen! Bücher sind nicht immer sehr zugänglich, sie kosten Geld, sie brauchen Platz und für manche Menschen ist hören einfacher, oder lesen gar keine Option. Darum gibt es eine Signal Gruppe, wo versch. Menschen das Buch Stück für Stück seit dem 08.03.26 (weil feministischer Kampftag) in Sprachnachrichten vorlesen. Hier in der Signalgruppe anmelden. Hier gibts mehr Infos zum Buch. Dieser Band bündelt bestehendes Wissen und macht die Erfahrungen einiger Jahre selbstorganisierter transformativer Gerechtigkeitspraxen im Umgang mit sexualisierter, rassistischer, antisemitischer und anderer Gewalt durch verschiedene Gruppen und Kollektive im deutschsprachigen Raum zugänglich. Theoretisch erklärt von zahlreichen Autor*innen, gibt dieser Band als eines der umfangreichsten Werke in deutscher Sprache eine Einführung in Theorien, sprachliche Werkzeuge sowie praktische Anleitungen und Übungen an die Hand. Die Erfahrungsberichte kollektiver Gerechtigkeitsprozesse berichten von erfolgreichen Beispielen und scheuen sich dabei nicht, Komplexitäten, Herausforderungen und Hürden in der Arbeit zu beleuchten. Das Handbuch steht solidarisch an der Seite gewaltbetroffener Personen, ihren Umfeldern und allen, die Verantwortung übernehmen. Neutralitätsgebot: Kommunale Bündnisse gegen die AfD sind möglich!! Das Bundesverwaltungsgericht hob nun die Münchener Entscheidung auf. Die bloße Mitgliedschaft in der Allianz gegen Rechtsextremismus führe noch nicht dazu, dass die Stadt Nürnberg ihre Neutralitätspflicht verletze. Das Bundesverwaltungsgericht definierte in seinem Grundsatzurteil einen neuen Maßstab. taz vom 27.03.26: https://taz.de/Erfolg-der-Stadt-Nuernberg/!6166215/ Wie arbeiten der III. Weg und die NRJ eigentlich daran die Jugend zu radikalisieren? Eine sehr lesenswerte Analyse zur neonazistischen Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ) vom 27.03.26: https://reprotest.substack.com/p/der-iii-weg-die-nationalrevolutionare ![]() Über 200 Projekte zum Schutz unserer Demokratie stehen vor dem Aus. Der geplante Kahlschlag des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch die CDU-Ministerin Karin Prien bedeutet massive Einschnitte für die Zivilgesellschaft – genau dort, wo Demokratie im Alltag verteidigt wird. Betroffen sind zentrale Strukturen und Vereine, die alles dafür tun, dass die Versprechen der Demokratie umgesetzt werden: Beratungsangebote für Engagierte und Betroffene von Hassgewalt und Initiativen, die Solidarität in Schulen und Jugendarbeit und im ländlichen Raum leben. In einer Zeit, in der rechtsextreme, rassistische und antisemitische Gewalt auf einem Hochstand ist, es nicht gelingt, Minderheiten zu schützen und autoritäre Kräfte an Einfluss gewinnen, sind die geplanten Kürzungen untragbar! Was hier zerstört wird, sind gewachsene und wirksame Netzwerke, lokale Expertise und Vertrauen. Diese Strukturen lassen sich nicht ersetzen – ihr Wegfall hinterlässt eine gefährliche Lücke, die von den Feinden der Demokratie genutzt werden wird. Daher fordern wir: Stoppen Sie die Kürzungen und sichern Sie Demokratiearbeit langfristig ab! Den ganzen Aufruf findet Ihr hier und unterzeichnen könnt Ihr hier auch: https://weact.campact.de/petitions/kein-kahlschlag-der-demokratiearbeit Ein kleines Schmankerl zum Schluss Rechte Streamer sind auf Demos, Kundgebungen und Veranstaltungen ein großes Probelm geworden. Oft macht ihnen in Berlin die Polizei auch noch den Weg frei, um Personen in aller Ruhe abfilmen zu können. Einer der bekanntestesten und penetrantesten ist Sebastian Weber alias Weichreite. Am 28.03.26 wurde er in Fulda von der Polizei aus einer antifaschistischen Veranstaltung entfernt. Später landete er noch in der GESA mit ID-Behandlung, da er jemanden angegriffen/ verletzt haben soll. Die Aufnahmen stammen z. T. von einem weiteren extrem rechten Streamer, Sebastian Schmidtke, ein wegen Volksverhetzung verurteilter Straftäter (Wikipedia). Video ansehen (6:34 min ![]() |

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