• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

23.04.26

Rassismus und Sozialchauvinismus in der East-Side-Mal

In der Easte-Side-Mal kam zu einer rassistischen Beleidigung durch Securitypersonal. Eine asiatisch gelesene Frau wurde abwertend mit „China“ angesprochen, worauf ihr Begleiter die Polizei rief, um Anzeige wegen Beleidigung zu erstatten. Als Reaktion auf die Strafanzeige, sprach der Securitymann ein Hausverbot, u. a. wegen Containern, gegen das Päärchen aus, angeblich auf Anweisung der Centerleitung, was auf Nachfrage jedoch nicht bestätigt worden sein soll. Die Betroffenen haben zudem eine Beschwerde beim Centermanagement eingereicht.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassismus und Sozialchauvinismus in der East-Side-Mal

18.04.26

Hakenkreuz in der Wühlischstraße

An einem Papierkorb Wühlisch- / Ecke Gabriel-Max-Straße wurde ein Hakenkreuz in gelb/gründer Farbe angebracht. Es wurde überklebt. Mit der gleichen Farbe wurde bereits ein anderes Hakenkreuz in der Vorzeit entdeckt.
Zudem wurde unter einem Antifatag in der Warschauer Straße das angebrachte Wort „Scum“ (Abschaum) übermalt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuz in der Wühlischstraße