• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

06.07.2026

Hakenkreuze in der Prinzenstraße entfernt

In der Prinzenstraße/Gitschiner Straße, wurden mehrere mit Kreide auf den Boden geschmierte Hakenkreuze entfernt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuze in der Prinzenstraße entfernt

01.07.2026

LGBTIQ*-feindliche und rassistische Schmierereien auf Werbeplakaten am Frankfurter Tor |

Auf einem Plakat vom einem Nachtclub an der M10 station frankfurter tor wurde der queerfeindliche Schriftzug „leckt euch doch die scheiße aus dem arschloch gays“ entfernt. Direkt unter dem entfernten Plakat befand sich noch ein weiterer rassistischer Schriftzug: „Sucht eure Weiber doch im Kongo, das ist niedrig genug für deutsches Niveau“. Der Schriftzug wurde ebenfalls entfernt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

LGBTIQ*-feindliche und rassistische Schmierereien auf Werbeplakaten am Frankfurter Tor |

01.07.2026

Rassistischer Angriff auf einen Essenslieferanten in der Palisadenstraße/Friedenstraße

Gegen 12:00 Uhr kam es an der Ecke Palisadenstraße/Friedenstraße in Friedrichshain zu einem rassistischen Angriff auf einen Essenslieferanten. Nach einer Verkehrsunstimmigkeit zwischen zwei Fahrradfahrern beschimpfte ein etwa mitte 30 jähriger, weißer Mann auf einem Fahrrad den betroffenen Kurier, der als Person of Color beschrieben wurde. Der Mann fuhr neben dem Betroffenen her, spuckte auf den Boden und trat ihm zweimal heftig gegen das Bein. Anschließend fuhr er weiter und beleidigte den Kurier lautstark rassistisch, unter anderem als „Kanacke“ und „Hund“. Etwa vier Zeug*innen sprachen den Betroffenen danach an, boten Unterstützung an und fragten, ob er die Polizei rufen wolle. Der Kurier verneinte dies und fragte, ob die Zeuginnen gesehen hätten, was passiert war.

Quelle: Berliner Register

Rassistischer Angriff auf einen Essenslieferanten in der Palisadenstraße/Friedenstraße