• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

24.08.26

Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Kreutzigerstraße

An einem linken Projekthaus in der Kreutzigerstraße wurde am Fallrohr ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle entfernt, der sich gegen die poltische Gegnerschaft der extremen Rechten richtete. Der runde Sticker trug die Aufschrift „WER DEUTSCHLAND NICHT LIEBT SOLL DEUTSCHLAND VERLASSEN“ und in der Mitte war ein Stiefel agebildet, der auf ein Antifa-Logo tritt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Kreutzigerstraße

22.08.26

Sticker und Schmiererei gegen politische Gegnerschaft der extremen rechten in der Libauer Straße

An einem Wohnhaus in der Libauer Straße wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt, mit der Aufschrift „Gegen Antifa“ und einer Faust, die eine Antifa-Logo zerschmettert. An der Hauswand wurde zudem der Zahlencode 1161 geschmiert und ein Sticker von Aufstehen gegen Rassismus zerstört, der sich gegen die AfD richtete.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sticker und Schmiererei gegen politische Gegnerschaft der extremen rechten in der Libauer Straße

22.08.26

Antisemitischer Angriff am Kottbusser Tor

Gegen 8:30 Uhr kamen zwei Männer am U-Bhf. Kottbusser Tor auf dem Bahnsteig der U8 ins Gespräch. Der 37-Jährige äußerte sich im Gespräch pro-israelisch eingestellt zu sein, worauf der 39-Jährige ihn mit einem Cuttermesser am Arm verletzte. Alarmierte Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen vorläufig festnehmen, Rettungskräfte behandelten den Verletzten am Ort. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.

Quelle: Polizeimeldung Nr. 1044 vom 22.08.2026

Antisemitischer Angriff am Kottbusser Tor