• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

03.08.2026

Extrem rechter Sticker an der Samariterstraße

An einem Laternenpfahl Samariter / Ecke Dolziger Straße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt. Abgebildet war eine stilisierte weiße, blonde Frau und der Schriftzug „Lächeln für die Heimat“.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Extrem rechter Sticker an der Samariterstraße

02.08.2026

Extrem rechte Schmiererei in der Grimmstraße und antisemitische Propaganda an der Synagoge Fraenkelufer

In der Grimmstraße wurde an einer Tür der Zahlencode „1161“ geschmiert. Dieser, sich gegen die Antifa richtende, Code wird von extremen Rechten auch zur Gebietsmarkierung genutzt.
An der Zufahrt zur Synagoge am Fraenkelufer, in der Admiralstraße und auf der Admiralbrücke wurden zudem mehrere Sticker entfernt. Darauf stand „EAT ZIONISTS, NOT ANIMALS, FREE PALASTINE“ (Esst Zionisten, keine Tiere – Freiheit für Palästina) und abgebildet war eine Comicfigur und eine Waffe.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Extrem rechte Schmiererei in der Grimmstraße und antisemitische Propaganda an der Synagoge Fraenkelufer

01.08.2026

Wahlplakat an der Modersohnbrücke beschädigt

Auf einer Werbefläche an einem Stromkasten an der Modersonbrücke wurde auf einem Wahlplakat der Partei Die Linke dem Kandidaten ein Hitlerbart aufgemalt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Wahlplakat an der Modersohnbrücke beschädigt