• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

28.02.2025

Strukturelle Benachteiligung in Friedrichshain

Es fand ein Vorfall struktureller Benachteiligung in Friedrichshain statt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht, zudem wurde das Datum geändert.

Quelle:   QueerHome*

Strukturelle Benachteiligung in Friedrichshain

28.02.26

Hitlergrüße am Bhf. Ostkreuz gezeigt

Gegen 19:50 Uhr wurde am Gleis 11 aus einer sieben- bis achtköpfigen Gruppe heraus von zwei Personen der Hitlergruß gezeigt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hitlergrüße am Bhf. Ostkreuz gezeigt

27.02.26

Sticker gegen LGBTIQ*, Feminismus und politische Gegnerschaft entfernt

Auf einem Plakat zum Hanau-Gedenktag wurde ein queerfeindlicher Sticker entfernt. Der Sticker zeigt eine Familie, die einem Regenschirm mit der Aufschrift „Islam“ trägt und dadurch einen Regenbogen abwehrt, der mit Symbolen für Kommunismus, Feminismus, und LGBTIQ*, sowie westlichen Nationalflaggen versehen ist. Die Botschaft soll wohl lauten, dass der Islam Familien vor westlicher Indoktrination schütze. Ähnliche Sticker sind aus der extremen Rechten bekannt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sticker gegen LGBTIQ*, Feminismus und politische Gegnerschaft entfernt