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Hass-Mails aufgrund eines queer-feministischen Krippenspiels in der Galiläa-Kirche

Am Heiligabend wurde auf Einladung des Evangelischen Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte in der Galiläa-Kirche in der Rigaer Straße das 1. queer-feministisches Krippenspiel Berlins aufgeführt. Im Anschluss gab es ein Fest mit Drag-Show und gemeinsamen Essen. Angesprochen werden sollten Menschen, die den Abend oft alleine verbringen. Aufgeführt wurde das Krippenspiel vom feministischen Berliner Chor-Kollektiv. Der Kirchenkreis wollte damit ein Zeichen für Vielfalt und vielfältige Lebensformen setzen.
Wie erst später bekannt wurde, erhielt die Pfarrerin nach der Ankündigung des Krippenspiels und in der Folgezeit über 2000 Hass-Mails.