| Liebe Wegbegleiter*innen, Unterstützer*innen und Interessierte, wir möchten Euch wieder kurz informieren und ein paar Infos und Termine für den kommenden Monat übersenden, wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit und mit einer kleinen Rückschau. Ein großer Dank gilt nach wie vor den Meldepersonen, die in den letzten Wochen und Monaten gerade in Friedrichshain kaum zur Ruhe kommen. Die Serienschmierereien von Wolfsangeln, Hakenkreuzen, ASOW-Z´s und ähnlich aussehenden Symbole in Friedrichshain und Lichtenberg halten an. Auch auf der Lohmühleninsel ist Ende Oktober, in Farbe und Stil gleichaussehend, am Spielplatz auf der Lohmühleninsel eine Wolfsangel aufgetaucht. Danke an alle, die von dem Mist Fotos übersenden und das übermalen oder anderweitig verschönern!! Ihr seid Klasse!! Um das Ausmaß des Ganzen darzustellen, wird derzeit von Meldenden eine Karte erstellt. Diese wird nicht veröffentlicht, um der oder den Personen die das anbringen, nicht mehr Aufmerksamkeit zu geben, als sie ohnehin nicht verdienen. @ Meldestellen, Vereine, Multiplikator*innen: Die gesamt Berliner Auswertung 2025 liegt seit Mitte Oktober als Broschüre vor und ist als PDF online verfügbar. Die Broschüre ist nicht zur allgemeinen Verteilung gedacht, sondern in erster Linie als Information und Arbeitsmaterial für Projektpartner*innen, Meldestellen, Multiplikator*innen etc. Daher teilt uns bitte mit, ob und wie viele Exemplare (so lange der Vorrat reicht) Ihr haben möchtet. Dann werden die in den nächsten Tagen zugeschickt. An die Mitglieder der BVV und z. T. angegliederte Arbeitsgruppen wurde die Broschüre bereits verteilt. In unserer Sendung am 21.10.26 aus dem Studio Ansage im Freien Radio Berlin-Brandenburg waren wir beim antifa jour fixe des VVN/BdA am 19.10.26 im Café Sibylle zu Gast. Die Autorin Susanne Heim war über ihr neues Buch „Die Abschottung der Welt, als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933 – 1945“ im Gespräch mit Journalist Stefan Reinecke. Erstmals historisch aufgearbeitet skizziert Susanne Heim, wie die Strategie der Nazis ihr Pendant in der Abschottungspolitik der Staatengemeinschaft fand. Sie dokumentiert auf 350 Seiten sehr eindrücklich das absolute Scheitern der internationalen Flüchtlingspolitik- noch bevor die Vernichtungspolitik begann. Info: https://berlin.vvn-bda.de/2026/10/die-abschottung-der-welt-als-juden-vor-verschlossenen-grenzen-standen-1933-1945/ Musik: https://www.barenboimsaid.de/de/akademie/geschichte/west-eastern-divan-orchestra Sendung im Archiv nachhören: https://www.mixcloud.com/WhudKz/211026-antifa-jour-fixe-stefan-reinecke-im-gespr%C3%A4ch-mit-susanne-heim/ Save the Date: Im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders gibt es bei UBI KLiZ e. V. / Register FK am 15.12.26 / 12-18 Uhr einen Tag der offenen Tür. Wir geben Einblicke in unserer inhaltliche Arbeit und die Struktur des soziokulturellen Zentrums. Eröffnung der Ausstellung „Hass vernichtet“ und Workshop „Mit bunten Farben gegen braune Parolen“ (ab Klassenstufe 4 nach oben offen) mit Irmela Mensah-Schramm. Besichtigung des Studio Ansage, aus dem wir live und als Vorproduktion über das Freie Radio Berlin-Brandenburg senden. Wer möchte kann mit uns gemeinsam mit dem vorhandenen Material nach eigenen Ideen den Veranstaltungsraum weihnachtlich gestalten. Es gibt kleine Snacks und Getränke. Für den Workshop und den Studiorundgang melden Sie sich bitte bis zum 10.12.26 per E-Mail unter mieterladen@gmx.de an. Wir wünschen uns folgende Angaben von Ihnen für – die Studiobesichtigung (16-17 Uhr / 10 Personen): Name, ggf. Grund des Interesses – den Workshop (13-14:30 Uhr oder 16-17:30 Uhr / je 15 Personen): Name, Alter, ggf. Institution Teilen Sie bitte mit, für welches Angebot Sie sich konkret anmelden möchten. Sollten Sie keine Anmeldebestätigung erhalten, waren leider keine freien Plätze mehr vorhanden. Jetzt folgen wie immer Infos und Termine ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Mit solidarischen Herbstgrüßen das Team vom Register Friedrichshain-Kreuzberg ![]() Es wird kalt in Berlin. Für die knapp 60.000 obdach- und wohnungslosen Menschen in der Stadt beginnt ein Überlebenskampf. Aus Unterkünften werden sie trotzdem immer wieder hinausgeworfen – eine Grundrechtsverletzung, gegen die sie bisher machtlos sind. Die Union für Obdachlosenrechte (UfO) fordert deshalb von der nächsten Berliner Landesregierung: Richtet eine unabhängige Beschwerdestelle für die Betroffenen ein! Damit die Forderung es in den Koalitionsvertrag schafft, braucht die UfO jetzt den Rückhalt vieler Berliner*innen. Unterstütze ihre Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact. Hier der Link zur Petition: https://weact.campact.de/petitions/berlin-unabhangige-beschwerdestelle-fur-obdach-und-wohnungslose-menschen? Gerne erinnern wir auch an unsere Radiosendung zum Thema vom 19.08.26, Link ins Archiv: https://www.mixcloud.com/WhudKz/berlin-braucht-eine-unabh%C3%A4nige-beschwerdestelle-f%C3%BCr-wohnungslose/ ![]() Einladung von langjährigen Wegbegleitern und Freunden zum neuen Theaterstück. Ein Abend, der nicht unterhält, sondern aufrüttelt. Von Straßen, die mehr Wahrheit erzählen, als jede Schlagzeile. Wie klingt Hoffnung, wenn die Welt in Beton und Profit erstickt? Wir spielen nicht – wir erinnern. Wir klagen an! Dieser Abend ist kein Programm. Es ist eine Konfrontation. En Versuch, das Unsagbare hörbar zu machen. Für alle, die ausgegrenzt werden. Für all das, was still untergeht. ![]() Fast and Free: Kostenlosen Webinare in 55 Minuten im November Hier geht es zur Anmeldung: https://www.aktivistinnen-agentur.de/webinare/ Aber Achtung: Pro Webinar können maximal 300 Teilnehmende mitmachen. Wer zuerst im Zoomraum ist, ist dabei!Die Landeszentrale für politische Bildung in der Revaler Straße startete in diesem Jahr eine ganze Veranstaltungsreihe unter dem Titel: »Auch Deutsche unter den Opfern«: Eine Reihe zum Thema Rechtsextremismus. Hier kommt die letzte Veranstaltung aus der Reihe: 04.11.2026 Schau hin! »Spuren – Die Opfer des NSU« 18.00 Uhr Ort: Kino b-ware!, Gärtnerstraße 19 Tickets 8 €/ 6 € ermäßigt Vorverkauf/ Reservierung: ladenkino.de oder Telefon 2007 8888 Link zur Veranstaltung: https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/filmvorfuehrung-spuren-die-opfer-des-nsu-1633203.php ![]() Ausgewählte Veranstaltungen vom Museum Friedrichshain Kreuzberg 05.11.26 | 18–20 Uhr | FHXB Museum 2. OG WERKSTADTGESPRÄCH über Ernst Moritz Arndt mit Hannah Lotte Lund Wie problematisch ist die Arndtstraße? Die 1879 benannte Straße ehrt Ernst Moritz Arndt (1769–1860), Professor für Philosophie und Geschichte in Greifswald und Bonn und Vertreter der nationalen Einheitsbewegung. Heute ist er auch für seinen antifranzösischen und aggressiven Nationalismus und antisemitische Äußerungen in Werken und Briefen bekannt. Hannah Lotte Lund hat sich intensiv mit der Biografie und insbesondere der Rezeption des Schriftstellers im Nationalsozialismus auseinandergesetzt und spricht mit Clara Westendorff über ihre Forschung. https://www.fhxb-museum.de/news-detail/werkstadtgespraech-ueber-ernst-moritz-arndt-mit-hannah-lotte-lund 8. und 22.11.26 | 14–16 Uhr | Treffpunkt: Heeresbäckerei / Spindler & Klatt, Köpenicker Straße Koloniale Spuren in Kreuzberg: Militär, Mission und eigene Erzählungen – Ein Stadtrundgang mit Justice Mvemba Kreuzberg ist voller Geschichte. Doch nicht alle Geschichten sind im Stadtraum gleich sichtbar. Auf diesem Rundgang folgen wir Spuren des preußischen Militärs, des Kolonialismus und der Kämpfe um Erinnerung. https://www.fhxb-museum.de/news-detail/default-a6d833979de603fce517b352d013c180 09.11.26 | 14:30 Uhr | Neue Weberstraße 57 Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht vom 9. November 1938 an den Stolpersteinen für Elias und Martha Feuerstein Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und die Bezirksverordnetenversammlung erinnern an die Pogrome am 9. November 1938 in einer Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am Ort des ehemaligen Geschäfts und der Wohnung von Elias und Martha Feuerstein. Die Veranstaltung nimmt mit Musik und Redebeiträgen die Lebensgeschichte des Ehepaars Feuersteins in den Blick. Beide Eheleute wurden als Juden*Jüdinnen durch die Nationalsozialisten ausgegrenzt, entrechtet, verfolgt und ermordet. https://www.fhxb-museum.de/news-detail/gedenkveranstaltung-zur-pogromnacht-vom-9-november-1938-an-den-stolpersteinen-fuer-elias-und-martha-feuerstein 25.11.26 | 12 Uhr | Skalitzer Straße 32 Einweihung eines Gedenkzeichens am Ort Skalitzer Straße 32 In dem Haus Skalitzer Straße 32 waren während des Nationalsozialismus Menschen zwangsweise untergebracht, auch in einer sogenannten Judenwohnung. Darunter befand sich Margot Friedländer (1921-2025), geb. Bendheim sowie ihre Mutter und ihr Bruder. Mit dieser Gedenktafel informiert das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg über die Geschichte dieses Zwangsortes und erinnert an Margot Friedländer. https://www.fhxb-museum.de/news-detail/einweihung-eines-gedenkzeichens-am-ort-skalitzer-strasse-32 ![]() ![]() Am 12.11.26 / 19:30 Uhr ist das ISM Mitveranstalter einer Sonderaufführung des Spielfilms „Block 10“ im Delphi LUX am Bahnhof Zoo (Premiere am 05.11.26) mit anschließender Podiumsdiskussion. Der Film thematisiert die medizinischen Experimente an jüdischen Frauen im KZ Auschwitz. Link zum Film / Special Screening und zum Ticketverkauf: https://www.yorck.de/specials/special-screening-block-10 16.11.26 / 18:00 – 19:30 Radikalisiert, professionalisiert, melonisiert? Die AfD im autoritären Kapitalismus (Online-Veranstaltung) Die AfD bildet das organisatorische Zentrum einer rechtsradikalen Formierung. Bislang verfolgt sie jedoch kein eigenständiges Hegemonieprojekt. Vielmehr besitzt sie das Potenzial, zum rechten Flügel eines autoritären Kapitalismus zu werden. Teile des politischen Establishments und einzelne Vertreter*innen der Kapitalseite spekulieren auf eine entsprechende Anpassung der Partei. Jenseits der großen Schlagzeilen lassen sich innerhalb der AfD bereits Tendenzen einer solchen „Melonisierung“ beobachten. In der Veranstaltung fragen wir nach den Ursachen der gegenwärtigen autoritären Formierung, nach der Rolle der AfD und nach den Herausforderungen für jene Kräfte, die sich dem entgegenstellen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Progressive Politik in der Multikrise. Input: Sebastian Friedrich Moderation: Prof. Dr. Fabian Kessl Sebastian Friedrich beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der AfD und der Neuen Rechten. Er arbeitet als freier Journalist für verschiedene Medien und betreibt das Medienprojekt „Über Rechts“ (ueberrechts.de). Fabian Kessl ist Erziehungs- und Politikwissenschaftler und arbeitet als Professor für Sozialpädagogik an der Bergischen Universität Wuppertal. Zudem ist er Sprecher des Kuratoriums des ISM. Die Veranstaltung findet digital auf Zoom statt. Anmeldung hier: https://aktion.solidarische-moderne.de/civicrm/event/register/?id=22&reset=1 ![]() ![]() BERLIN – LET’s PRÜF! Aufstehen. Raus gehen. Haltung zeigen. Für unsere Demokratie! Lasst uns gemeinsam ein großes, buntes, schönes Fest feiern für unsere Demokratie! Wir haben tolle Musikacts, zauberhafte Gäste und ein „geprüftes Programm“! Unsere Forderung: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“ Seid dabei, bringt FreundInnen, KollegInnen, Bekannte und Familienmitglieder mit und setzt mit Eurer Anwesenheit ein Statement! Nutzt Eure Stimme! PRÜF Demos, immer am zweiten Samstag des Monats um 14 Uhr am Brandenburger Tor: 14.11. | 12.12.2026 ![]() 17.11.2026 / 16-19 Uhr Online-Workshop “Grundlagen der Buchhaltung im Verein” Wozu braucht ein Verein eine geordnete Buchhaltung? Wie hält man Einnahmen und Ausgaben so fest, dass sie später nachvollziehbar sind? Und welche Belege braucht es? Das erklärt der Online-Workshop. Er richtet sich an Mitglieder*innen aus Migrant*innenorganisationen, die neu in dem Thema sind oder ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Ein Projekt der Service-Akademie für MO in Kooperation mit House of Resources Berlin Link zur Anmeldung (über Podio): https://podio.com/webforms/24131225/1754318?fields[veranstaltung]=3375490702 Das Projekt VIA Service-Akademie wird seit 2020 zu einem Kompetenznetzwerk Migrant*innenorganisationen (KompNetz MO) ausgebaut. Kooperierende Gründungsmitglieder sind neben dem VIA-Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V. der Club Dialog e.V. und der Türkische Bund Berlin-Brandenburg e.V. Seit 2025 ist auch der Migrationsrat Berlin Teil des Netzwerks. https://www.via-in-berlin.de/projekt/via-servicestelle/ https://www.house-of-resources.berlin/ ![]() ![]() 21.11.26 / 16 Uhr Mahnwache in Gedenken an Silvio Meier und alle Opfer rechter Gewalt Silvio-Meier-Straße, U-Samariterstraße) Am 21.12.1992 wurde Silvio von Neonazis im U-Bhf. Samariterstraße ermordet. Die Veranstaltung findet in Gedenken an ihn und alle anderen Opfer rechter Gewalt statt. Infos über die Aktionstage ab 11.11.26 hier: https://www.kein-vergeben.org/2026-2/programm-2026/ -> Vorschau Dezember ![]() Filmpremiere am 04.12.26 / 19:00 UFAFabrik Varieté Salon, Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin „Schmetterlinge in Südberlin“ ist ein Dokumentarfilm über Diskriminierung, ihre emotionalen Folgen und den Umgang damit. Ausgehend von den Erkenntnissen des Registers Tempelhof-Schöneberg 2026 erzählen Betroffene von ihren Erfahrungen, ihren Gefühlen und ihrem Aktivismus. Der Film macht sichtbar, wie sich Diskriminierung im Alltag anfühlt – und wie aus kleinen Erfahrungen, Begegnungen und Handlungen Kraft für Veränderung entstehen kann. Im anschließenden Podiumsgespräch gibt es die Gelegenheit, darüber zu sprechen, was Diskriminierung im Stadtteil Tempelhof-Schöneberg ausmacht. ![]() ![]() Save the Date:Im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders gibt es bei UBI KLiZ e. V. / Register FK am 15.12.26 / 12-18 Uhr einen Tag der offenen Tür. Wir geben Einblicke in unserer inhaltliche Arbeit und die Struktur des soziokulturellen Zentrums. Eröffnung der Ausstellung „Hass vernichtet“ und Workshop „Mit bunten Farben gegen braune Parolen“ (ab Klassenstufe 4 nach oben offen) mit Irmela Mensah-Schramm. Besichtigung des Studio Ansage, aus dem wir live und als Vorproduktion über das Freie Radio Berlin-Brandenburg senden. Wer möchte kann mit uns gemeinsam mit dem vorhandenen Material nach eigenen Ideen den Veranstaltungsraum weihnachtlich gestalten. Es gibt kleine Snacks und Getränke. Für den Workshop und den Studiorundgang melden Sie sich bitte bis zum 10.12.26 per E-Mail unter mieterladen@gmx.de an. Wir wünschen uns folgende Angaben von Ihnen für – die Studiobesichtigung (16-17 Uhr / 10 Personen): Name, ggf. Grund des Interesses – den Workshop (13-14:30 Uhr oder 16-17:30 Uhr / je 15 Personen): Name, Alter, ggf. Institution Teilen Sie bitte mit, für welches Angebot Sie sich konkret anmelden möchten. Sollten Sie keine Anmeldebestätigung erhalten, waren leider keine freien Plätze mehr vorhanden. Das Register Friedrichshain-Kreuzberg bleibt an seinem Standort, wechselt aber 2027 den Träger. Mehr erfahrt Ihr im Dezember oder zu Beginn des neuen Jahres. ![]() |

Infos für den Monat November 2026 vom Register Fhain






























