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Infos vom Register XHain für den Monat Juni

Infos vom Register XHain für den Monat Juni

Infos vom Register XHain für den Monat Juni



Liebe Projektpartner*innen, Aktive und Interressierte,

heute übersenden wir den aktuellen Newsletter für den Monat Juni. Wie immer enthält er einige Infos und Termine ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Knapp 150 Vorfälle wurden bereits in der Chronik erfasst. Es scheint sich abzuzeichnen, dass es ca. 10-15 weniger Vorfälle im 1. Halbjahr werden könnten, als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Angriffe ist mit derzeit 15 gleich zum Vorjahr, allerdings hat die Brutalität zugenommen, wie z. B. am 25.03.26 der Machetenangriff in der Jessnerstraße oder die Menschenjagt am 05.05.26 in der Rigaer Straße, wo nachts vier Neonazis mit Teleskopstock auf einen Punk los gingen.
Zudem sind rechte Streamer auch bei uns im Bezirk ein zunehmendes Problem. So versuchten gleich zwei von ihnen das Fest der Vielfalt am Ostkreuz am 09.05.26 massiv zu stören.
Bisher 36 gemeldete Vorfälle wurden nicht in die Chronik aufgenommen, da sich nicht konkret den Kriterien zuzuordnen sind. In sieben Fällen waren Nazigruppen in Kiezen unterwegs, die persé als Bedrohung wahrgenommen wurden.

Das in Kreuzberg ansässige und hoch verschuldete rechte Hetzportal NIUS“ versucht derzeit mit einer groß angelegten Werbekampagne seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen. Vielleicht sogar mit Erfolg. Dem widmen wir heute einen Schwerpunkt am Ende des Newsletters.

Wenn Ihr ein thematisch zum Register passendes Projekt habt oder eine Inititative oder ein Verein seid, meldet Euch gerne. Stellt Euch vor, berichtet über Eure Arbeit und wie Euer Projekt, Eure Initiative oder Euer Verein das tägliche Leben im Stadtbezirk bereichert. Wir treffen uns gerne mit Euch und produzieren eine einstündige Radiosendung im Freien Radio Berlin-Brandenburg. Das hilft Euch bekannter zu werden und reflektiert die Vielfalt im Bezirk. Traut Euch!

Schickt uns gerne noch Eure noch nicht übermittelten Vorfälle für die Chronik, damit sie in die bevorstehende Halbjahresauswertung einfließen können.
Danke an alle Meldenden und an die vielen Menschen, die täglich extrem rechte, diskrimnierende Propaganda im öffentlichen Raum entfernen!
 
Mit solidarischen Grüßen
das Team vom Register Friedrichshain-Kreuzberg






umbenennen?! 
Geschichten der Straßennamen in Friedrichshain-Kreuzberg 
Eröffnung der neuen Ausstellung am Do, 11. Juni | 18:00 Uhr | 2. und 3. OG
Friedrichshain-Kreuzberg ist in der Geschichte und Gegenwart von Arbeiter*innen, Migration, sozialen Bewegungen, kolonialen Verstrickungen sowie von der Teilung und Wiedervereinigung geprägt. In der Straßenlandschaft des Bezirks sind aber insbesondere Herrschaftsstrukturen und Netzwerke der vergangenen 150 Jahre bis heute sichtbar.
In der Ausstellung „umbenennen?!“ im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum werden anhand der Straßennamen Schlaglichter in die Vergangenheit und Gegenwart des Doppelbezirks geworfen. Dabei stehen erinnerungspolitische Zäsuren und die Frage im Vordergrund, wie ein kritischer, multiperspektivischer Umgang mit diesem historischen Erbe für alle – jenseits von Herkunftszuschreibungen – funktionieren kann.

Stolpersteinverlegungen in Friedrichshain-KreuzbergAm 22. Juni 2026 werden an sieben Stellen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 17 Stolpersteine verlegt. Mit den Stolpersteinen wird am letzten freiwillig gewählten Wohnort an Menschen erinnert, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Im Bezirk sind mehr als 1.100 Stolpersteine verlegt. Regina-Jonas-Straße 11
Für Kurt Jacobsohn wird um 10:00 Uhr ein Stolperstein verlegt und damit an ihn erinnert.Wrangelstraße 57
Zur Erinnerung an Reinhold, Herta und Marion Zell werden um 11:10 Uhr Stolpersteine verlegt.Frankfurter Allee 27
Mit der Verlegung eines Stolpersteines um 11:50 Uhr wird Dr. Richard Rosenthal gedacht.Richard-Sorge-Straße 16
An Bruno Schilter wird um 12:15 Uhr mit der Verlegung eines Stolpersteines erinnert.Karl-Marx-Allee 85
Mit der Verlegung von vier Stolpersteinen um 12:45 Uhr wird die Erinnerung an Irene und Marion Flanzreich sowie Albert und Bertie Stillmann sichtbar.Karl-Marx-Allee 70 G-H
Zwei Stolpersteine werden um 13:20 Uhr zur Erinnerung an Max und Meta Rosendorf verlegt.Strausberger Straße 47
Für die Familie Schwersenz werden um 13:50 Uhr Stolpersteine verlegt und damit Reinhold, Charlotte, Heinz, Gittel und Zilla Schwersenz gedacht.

Dauerausstellung:
Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe – ein offenes Archiv
Zusammen mit vielen Menschen aus Ost-, West- und dem wiedervereinigten Deutschland arbeiten wir seit einiger Zeit daran, die Geschichten der Kämpfe gegen Rassismus und Antisemitismus zu erzählen. Gemeinsam suchen wir nach neuen Wegen des Sammelns, Aufarbeitens und Darstellens.
Im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum ist ein offenes Archiv mit ersten Ergebnissen dieses gemeinsamen Forschens entstanden. Es handelt sich um eine Sammlung an Bruch- und Fundstücken, die bei Workshops und durch Unterstützung der Besucher*innen weiter wachsen wird. Das offene Archiv soll zu einem Debattenraum werden, der vergangene Erfahrungen mit heutigen Debatten und Kämpfen gegen Antisemitismus, Rassismus und allen Diskriminierungen zusammenbringt.
https://www.fhxb-museum.de/news-detail/ver-sammeln-antirassistischer-kaempfe-ein-offenes-archiv




Die Geschäftsstelle des VIA Regionalverbandes Berlin/Brandenburg e.V. sowie seine Projekte Service-Akademie für MO im KompNetz MO, Kompetenznetzwerk Vietnam, Fachaustausch – Expert*innenrunde Vietnamesische Asylbewerberinnen, Externe Koordinierungs- und Fachstellen der Partnerschaften für Demokratie Friedrichshain & Kreuzberg und Netzwerk Sexuelle Gesundheit & Migration sind übergangsweise bis voraussichtlich 31.10.2027 an einen neuen Standort gezogen. Sie finden uns künftig in der Neuköllnischen Allee 10 in 12057 Berlin-Neukölln. Die bisherigen Telefonnummern bleiben bestehen.




Die Union für Obdachlosenrechte (UfO Berlin), setzen seit Mai 2025 gemeinsam mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. das Projekt „Unabhängige Beschwerdestelle für wohnungslose Berliner*innen“ um. Ziel des Projekts ist es, durch das strukturierte Erfassen von Beschwerden Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen von obdach- und wohnungslosen Menschen sichtbar zu machen und dadurch langfristige Verbesserungen anzustoßen. Da sich das Projekt nun seinem Abschluss nähert, findet am 15.06.26 in der Zeit 10-13 Uhr eine Abschlussveranstaltung im Nachbarschaftshaus Urbanstraße (Urbanstraße 21, 10961 Berlin) statt.
Teilnehmende Akteur*innen:
• Bürger- und Polizeibeauftragter des Landes Berlin
• LADG-Ombudsstelle
• Berliner Unabhängige Beschwerdestelle (BUBS)
• Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.
• Interessengemeinschaft Habersaathstraße
• Vertretung unserer Interessenvertretung
Um besser planen zu können, bitten wir um eine Anmeldung über folgenden Einladungslink: https://eveeno.com/277823981





BERLIN – LET´s PRÜF! erst wieder am 11. Juli 2026.Im Juni fällt die Demo aus. 
Aufstehen. Raus gehen. Haltung zeigen. Für unsere Demokratie!
Lasst uns gemeinsam ein großes, buntes, schönes Fest feiern für unsere Demokratie! Wir haben tolle Musikacts, zauberhafte Gäste und ein „geprüftes Programm“!Unsere Forderung: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“
Seid dabei, bringt FreundInnen, KollegInnen, Bekannte und Familienmitglieder mit und setzt mit Eurer Anwesenheit ein Statement! Nutzt Eure Stimme!
PRÜF Demos, immer am zweiten Samstag des Monats:
11. 07. | 08.08. | 12.09. | 10.10. | 14.11. | 12.12.2026



Die Landeszentrale für politische Bildung in der Revaler Straße führt in diesem Jahr eine ganze Veranstaltungsreihe durch, unter dem Titel: »Auch Deutsche unter den Opfern«: Eine Reihe zum Thema Rechtsextremismus
17.06.2026 Schau hin! »Das deutsche Volk«
01.07.2026 Pride, nicht Stolz! Pride-Paraden im Visier rechter Mobilisierungen
02.09.2026 Schau hin! »Möllner Briefe«
16.09.2026 Angriff von Rechtsaußen: Rechte Vereinnahmungsversuche im Amateur:innensport
15.10.2026 »Von Dumme-Jungen-Streichen«, Bagatellen und Einzeltätern: Zur Wechselwirkung von Strafverfolgung und öffentlicher Einordnung rechter Straftaten
04.11.2026 Schau hin! »Spuren – Die Opfer des NSU«





Privates, rechtes, rassistisches „Medienunternehmen“ ballert seit 21.05.26 Berlin mit Werbung zu. Begonnen hat es in der BVG, worauf sich Hunderte Menschen empört an das Unternehmen wendeten.
Ein Campact!-Beitrag dazu: https://bsky.app/profile/campact.de/post/3mmgw45ubas2z

Petition „Keine rechte Angsmache in der BVG“ unterzeichnen: https://weact.campact.de/petitions/keine-rechte-angstmache-in-der-bvg

Dass das öffentliche Auftreten von „NIUS“ wenig mit Journalismus zu tun hat, zeigen folgende Bespiele exemplarisch:
Bsp. vom 18.07.2023 (für langjährige Fake-Info-Verbreitung):
https://taz.de/Rechtes-Medienportal-Nius/!5945019/
Bsp. vom 03.07.2025: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/achtung-reichelt-nius-und-die-ngo-verschwoerungslegende-143327/
Bsp. vom 28.01.2026: https://www.campact.de/presse/mitteilung/20260128-pm-nius_falschbehauptungen/
Bsp. vom 24.04.2026: https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-koeln-14o10026-nius-reichelt-buergergeld-essen-buefett-kantine
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_101227970/kantinen-paechterin-siegt-gegen-nius-vor-gericht-luegen-um-fastenbrechen.html
Bsp. vom 28.04.2026: https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-nius-portal-gericht-100.html
Bsp. Ricarda Lang auf Tiktok: https://www.tiktok.com/@langricarda/video/7624112362399845664

21.05.26 Wegen rechter Bücher aus dem „Nius“-Umfeld verlassen 32 Autor*innen den Westend Verlag
In einem offenen Brief erklären u. a. Gregor Gysi, Ulrike Herrmann und Andrea Ypsilanti, dass sie ihre Bücher nicht mehr beim Frankfurter Westend Verlag veröffentlichen wollen.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/wegen-rechter-bucher-aus-nius-umfeld-32-autorinnen-und-autoren-verlassen-westend-verlag-15627668.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

28.05.26 Großflächige Werbeschaltung in Berlin (bei Firma Stroer)Mindestens in Friedrichshain-Kreuzberg (Frankfurter Tor, Landsberger/Petersburger Str., Wassertor/Prinzenstr.,  und Mitte (LP12 Mall im Durchgang vor dem Bundesrat) sind heute die ersten Großwerbungen aufgetaucht. 

„NIUS“ hat die Pressecharta nicht unterzeichnet. 
In dieser verpflichten sich sich Jouranlist*innen auf freiwilliger Basis journalistische Grundregeln einzuhalten.

„NIUS“ hat eine Akkreditierung für den Bundestag erhalten.

Eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Robert Eschricht zu einer Infoveranstaltung über das Unternehmen „NIUS“ am 24.04.26 in Kreuzberg:
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-25926.pdf

Damit Ihr die Klickzahlen für „NIUS“ nicht erhöht, teilen wir hier den „NIUS“-Beitrag als Text zur Kenntnis:

Die Empörungswelle gegen die neue NIUS-Werbekampagne
(Bericht von der „NIUS“-Website vom 01.06.2026 /2:30 Uhr)

Die linke NGO Campact oder die Deutsche Journalistenunion machen gegen eine neue Werbekampagne von NIUS, unter anderem in den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), mobil. Die Betreiber der Werbeflächen sehen das Ganze dagegen entspannt. Und das Internet schlägt die linke Einfalt mit Humor.
„Morgens um 6 schon wissen, was einem abends um 8 verschwiegen wird“, lautet ein neuer Werbeslogan von NIUS. Er ist mittlerweile auch in den Fahrzeugen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) oder im Berliner Hauptbahnhof zu lesen.
So weit, so unproblematisch. Oder? Nicht ganz. Vielen Menschen scheint schon beim Anblick der NIUS-Werbung angst und bange zu werden. Die linke und grünennahe NGO Campact startete sofort eine Petition – eine „Initiative gegen Rechts“.
Entrüstet schreibt man: „Die Berliner U-Bahn ist für viele Berliner*innen alltäglich und unverzichtbar. Die BVG sollte sich dafür einsetzen, all diese Menschen sicher und diskriminierungsfrei an ihr Ziel zu bringen – stattdessen toleriert sie seit Kurzem Werbung für ein rechtes Hetzportal!“
(Quelle: https://weact.campact.de/petitions/keine-rechte-angstmache-in-der-bvg/)
   
Was hatte NIUS bloß falsch gemacht?
Aber was genau hatte NIUS falsch gemacht? Wen hatte man mit der Werbung diskriminiert? Warum dürfen andere Unternehmen werben, aber NIUS nicht? Campact erklärt sich…
„Morgens um 6 schon wissen, was einem abends um 8 verschwiegen wird“, greift man den neuen NIUS-Werbe-Slogan auf. Und ordnet für die linken Petitionsschreiber ein: „Gemeint ist die Tagesschau, die allabendlich um 8 Uhr im Ersten Deutschen Fernsehen präsentiert wird. Nius stellt damit implizit die Behauptung auf, dass öffentlich-rechtliche Medien wichtige Informationen bewusst zurückhalten würden – und zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der Bürger*innen von staatlicher Seite regelmäßig und in voller Absicht desinformiert bzw. belogen werden.“
So nämlich! Die NGO Campact beschwert sich darüber, dass NIUS suggeriere, der Staat würde die Menschen belügen. Wer käme bei „Es wird mit mir keine neuen Schulden geben“-Kanzler Friedrich Merz bloß auf so einen Gedanken? Wie kann man es wagen, so etwas zu behaupten?
   
Hat dieser Kanzler je gelogen?
Auch gegen „deutschen Journalismus und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ würde NIUS „hetzen“, so Campact weiter. Die Organisation fordert die BVG auf: „Positioniert euch klar gegen rechtspopulistische Angstmache in Berliner U-Bahnen!“ Aber wovor hat Campact nun eigentlich Angst?
Journalistenunion sagt: NIUS ist gar kein journalistisches Medium!
Etwas konkreter wird die Deutsche Journalistenunion in Verdi. Sie rühmt sich damit, die größte Arbeitnehmer-Interessenvertretung für Journalisten in Deutschland zu sein. Man würde meinen, so einer Organisation wäre daran gelegen, dass Medienunternehmen das Produkt ihrer Mitarbeiter bewerben können. Zu simpel gedacht.
Denn was ist, wenn man bloß nicht möchte, dass NIUS Werbung schaltet, und es gar nicht um Medienunternehmen allgemein geht? Die Lösung hierfür folgt prompt. Und erklärt so Einiges. Man schreibt: „Nius ist kein journalistisches Medium, sondern bestenfalls ein Journalismus-Simulant.“ So nämlich und nicht anders!
Ein Auszug aus dem Schreiben der Journalistenunion.
Deutschlandfunk führt Protokoll, taz explodiert
Etwas nüchterner, wenn auch deutlich im Tonfall eines Aktenvermerks, meldet der Deutschlandfunk: „Seit einigen Tagen hängen Werbeplakate von ‚Nius‘ in Waggons der Berliner U-Bahn. Sie suggerieren, dass andere Medien der Bevölkerung Informationen vorenthalten.“ Bleibt zu hoffen, der zuständige Politkommissar liest den Vermerk dann auch.
Vollends Harakiri dreht man übrigens bei der taz: „Und wenn ‚Nius‘ okay war, was folgt dann als Nächstes?“, fragt eine junge Autorin mit fast endzeitlichem Pathos, „Werbung für den Dritten Weg, für einschlägige rechtsradikale Onlineshops?“ Ja, warum macht die BVG eigentlich nicht gleich Werbung für den toten Hitler persönlich?
   
Der Tag beginnt mit NIUS.
BVG lässt linke Anfragen an sich abprallen
Es ist dagegen die BVG selbst, die vielleicht am entspanntesten bleibt. Vielleicht möchte sie sich aber auch einfach nicht nerven lassen. Sie antwortet auf die Presseanfrage: Die Werbetafeln würden von externen Partnern betrieben. Punkt. Und jetzt Mittagspause.
Bei der Deutschen Bahn ist so ein externer Partner übrigens die Ströer-Gruppe, die unter anderem das linke Portal t-online.de betreibt. Ströer schreibt auf seine Anfragen: Man könne keine Werbung ablehnen, die nicht gegen Gesetze oder freiwillige Selbstbeschränkungen verstößt – auch wenn der Inhalt im Gegensatz zu den eigenen politischen Ansichten des Unternehmens stehe.
Immerhin ein Unternehmen scheint daran zu denken, dass es vielleicht mal andersherum kommen könnte und man selbst das eigene Unternehmen woanders bewerben möchte und sich dann fairen Wettbewerb wünscht …
Das Internet erstellt als Reaktion KI-Fakes von NIUS-Werbung an besonderen Orten
Am entspanntesten reagiert wohl das Netz. Auf X kursieren wegen der ganzen linken Aufregung mittlerweile tausende KI-Fakes der NIUS-Werbung. Darin ist diese wahlweise riesengroß am ARD-Hauptstadtstudio platziert, mal in gigantomanischer Weise an der Hamburger Elbphilharmonie.
Oder, Ricarda Lang trägt die Werbung auf ihrem verschwitzten Jogging-Top. Die Linken-Politikerin Heidi Reichinnek hat sich das als Tattoo stechen lassen. „NIUS geht unter die Haut“, kommentierte NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt.
(Quelle: https://nius.de/medien/nius-werbekampagne-linker-meltdown-campact-journalistenunion)