• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

23.02.24

Stromkasten an der Warschauer Brücke mit Farben der Reichsfahne besprüht

Ein Stromkasten in der Tamara-Danz-Straße, neben der East-Side-Mall, wurde mit den Farben der Reichskriegsflagge besprüht.
In der Vorzeit wurden wiederholt rechte Sticker von diesem Stromkasten entfernt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Stromkasten an der Warschauer Brücke mit Farben der Reichsfahne besprüht

21.02.24

Antisemitischer Film im Wismarplatz-Kiez gezeigt

Am Abend wurde in einem kollektiv betriebenen Café ein palästinensischer Propagandafilm gezeigt, der u. a. Vergleiche zur Shoa in der NS-Zeit zieht und dies in Verbindung zu einem deutschen Schuldkult setzt.

Darüber hinaus wurde bekannt, dass in der Vergangeheit für palästinensische Organisationen vor Ort Geld gesammelt wurde, die teils dem radikalen Spektrum zugeordnet werden können. Jüdische Personen meiden daher mittlerweile den Besuch des Cafés, weil sie sich dort nicht mehr sicher fühlen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitischer Film im Wismarplatz-Kiez gezeigt