10.01.2026
Propagandavideo in der Rigaer Straße aufgenommen und Anwohner*innen eingeschüchtert und bedrängt
Gegen 14 Uhr filmten vier, teilweise vermummte Neonazis aus Deutschland und den Niederlanden in der Rigaerstraße. Im direkt auf Instagram veröffentlichten Video wurden Falschmeldungen verbreitet (z. B. über ein angeblich von der Antifa besetztes Haus in dem keine Miete gezahlt wird, Anwohner*innen werden als Junkies bezeichnet). Das Video sollte Angst schüren, der man sich weiß, kämpferisch entgegen zu stellen. Zu dem geäußerten Spruch „Deutschland zuerst“ z. B. wurde eine geballte Faust gezeigt. Einem, in einem Erdgeschoss wohnenen Anwohner, der sich durch Aufnahmen durch das Schließen seines Fensters schützen wollte, wurde das Fenster gewaltvoll aufgedrückt, bis er es schaffte zu schließen.
Bereits am Vorabend wurde eine Scheibe im Erdgeschoss eingeschlagen, eine Bank neben einer Tür umgeworfen und Müll auf dem Gehweg verteilt. Ob es zwischen den Vorfällen einen Zusammenhang gibt, ist unklar.
Propagandavideo in der Rigaer Straße aufgenommen und Anwohner*innen eingeschüchtert und bedrängt
07.01.26
Antisemitische NS-Runen-Schmiererei am Südstern
Am WC-Häuschen am Südstern wurde mit schwarzem Edding „STOP ISSRL TERROR“ geschmiert. Das Doppel S in ISSRL war als SS-Rune dargestellt.
Antisemitische NS-Runen-Schmiererei am Südstern
05.01.2026
Rassistische Sprühereien und Sticker am Mehringdamm
In einem Post auf Instagram zeigen sich zwei vermummte junge Frauen, die mit einer Schablone am Mehringdamm das Wort „Remigration“ sprühen. Auf ihrem Weg stickern sie auch.















