• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

05.26.25

LGBTIQ*-feindliche Bedrohung am S-Bhf. Frankfurter Allee

Eine trans Frau wurde auf dem Bahnsteig Frankfurter Allee von sechs Neonazis im Alter zwischen 16-20 Jahren LGBTIQ*-feindlich beleidigt und bedroht. Die Frau konnte sich durch Flucht in eine abfahrende Bahn der Situation entziehen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

LGBTIQ*-feindliche Bedrohung am S-Bhf. Frankfurter Allee

04.06.25

Schmiererei gegen politische Gegnerschaft auf der Stralauer Halbinsel

An einer Hauswand in der Palmkernzeile auf der Halbinsel Stralau wurde der Tag „1161“ (Anti-Antifa) entdeckt. Die extrem rechte Gruppe „Einheit Lichtenberg“, hat ihr Kürzel „EHL“ daneben hinterlassen, und die vorher angebrachte Botschaft „FCK AfD“ durchgestrichen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Schmiererei gegen politische Gegnerschaft auf der Stralauer Halbinsel

04.06.25

Rassistischer Sticker in der Solmsstraße

An einem Abfallrohr in der Solmsstraße wurde ein rassistischer Sticker der extrem rechten „Identitären Bewegung“ mit einer Gewaltandrohung entfernt („Islamists not welcome / Stay back or we´ll kick you back“). Zudem wurde damit ein Sticker, der zu mehr Toleranz aufforderte, überklebt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistischer Sticker in der Solmsstraße