15.05.25
Antisemitismus auf Nakba-Kundgebung am Südstern
Die Kundgebung unter dem Titel „Nakba 77“ begann um 16:20 Uhr. Es wurden Parolen gerufen wie z. B. „Free Palestine from the River to the sea“, „Kindermörder Israel“ oder „Yallah, yallah Intifada“. Sie werden als antisemitisch bewertet, weil das Recht der Israelis auf einen eigenen Staat damit verneint wurde, an die antijudaistische Ritualmordlegende angeknüpft wurde und zu einem gewaltvollen Vorgehen gegen die jüdischen Bewohner*innen Israels aufgerufen wurde.
Im weiteren Verlauf kam es zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Demonstrationsteilnehmer*innen und der Polizei, in deren Folge es auch zu schweren Verletzungen kam.
Die Veranstaltung war als Demonstration vom Südstern nach Neukölln angemeldet worden und gerichtlich als örtliche Kundgebung begrenzt und beauflagt worden. Etwa 1100 Menschen nahmen teil.
Antisemitismus auf Nakba-Kundgebung am Südstern
14.05.25
Antiziganistische Beleidigungen an einer Schule
An einer Schule erfolgten wiederholt antiziganistische Beleidigungen gegen ein Schülerin. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Antiziganistische Beleidigungen an einer Schule
14.05.25
Wiederholte Sachbeschädigung in Kreuzberg
Vor dem Büro eines Projekts gegen Partnergewalt steht tagsüber eine auffällig bunte Bank mit dem Slogan „Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen*!“. Gegen Mittag hat eine unbekannte Person die Bank vor dem Büro schreiend umgeworfen. Danach ist die Person aufgebracht weitergelaufen. Die Bank wurde von Mitarbeiterinnen wieder aufgestellt. Im Team wurde über die Erhöhung der Sicherheitsmaßnahmen gesprochen.
Der Vorfall reiht sich ein in diverse Angriffe auf die Bank sowie die Büroräumlichkeiten in den letzten drei Monaten (bisher: antifeministische Graffiti und Sachbeschädigung außerhalb der Bürozeiten).















