• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

14.05.25

Antiziganistische Beleidigungen an einer Schule

An einer Schule erfolgten wiederholt antiziganistische Beleidigungen gegen ein Schülerin. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

Quelle: Amaro Foro / DOSTA

Antiziganistische Beleidigungen an einer Schule

14.05.25

Wiederholte Sachbeschädigung in Kreuzberg

Vor dem Büro eines Projekts gegen Partnergewalt steht tagsüber eine auffällig bunte Bank mit dem Slogan „Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen*!“. Gegen Mittag hat eine unbekannte Person die Bank vor dem Büro schreiend umgeworfen. Danach ist die Person aufgebracht weitergelaufen. Die Bank wurde von Mitarbeiterinnen wieder aufgestellt. Im Team wurde über die Erhöhung der Sicherheitsmaßnahmen gesprochen.
Der Vorfall reiht sich ein in diverse Angriffe auf die Bank sowie die Büroräumlichkeiten in den letzten drei Monaten (bisher: antifeministische Graffiti und Sachbeschädigung außerhalb der Bürozeiten).

Quelle: Meldestelle Antifeminismus

Wiederholte Sachbeschädigung in Kreuzberg

13.05.25

Sticker mit NS Bezug in der Zeughofstraße

Am Eingangstor eines Oberstufenzentrums wurden gegen 17 Uhr Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Darauf stand der Slogan „Grüne an die Ostfront“ und eine 18 (Code für Adolf Hitler).

Quelle: Berliner Register

Sticker mit NS Bezug in der Zeughofstraße