• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

26.04.25

Antisemitische Propaganda im Bezirk

Es ereignete sich ein antisemitischer Propaganda-Vorfall im Bezirk. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.

Quelle: RIAS Berlin

Antisemitische Propaganda im Bezirk

26.04.2025

Queerfeindliche Gewalt durch BVG-Kontrolleure und Polizei am U-Bhf. Schönleinstraße

Einem Zeugenbericht auf Instagram, inklusive Videoaufzeichnung, war folgendes zu entnehmen: Zwei queere PoC bemerkten beim Betreten des U-Bahnhofs Schönleinstraße Kontrolleure auf dem Bahnsteig und drehten daher wieder um. Kein Ticket zu haben, wurde zur „Rechtfertigung“ für körperliche Gewalt. Die Kontrolleure sind den beiden hinterhergelaufen, haben sie verfolgt, bedroht und schließlich angegriffen. Einer der Kontrolleure sagte sinngemäß: „Ich sorge dafür, dass ihr in Kreuzberg nicht sicher seid.“ Eine der betroffenen Personen wurde bei dem Angriff schwer verletzt und lag am Boden. Beide Betroffene sprachen kein Deutsch. Eine von Ihnen rief ihre Partnerin um Hilfe. Als diese eintraf, fand sie die beiden verletzt und eingeschüchtert, umringt von ca. 20 Polizist*innen vor. Als sie vor Sorge zu ihrer Partnerin wollte, wurde auch sie von einem Polizisten angegriffen.
Die Polizei wurde ursprünglich gerufen, um den Angriff durch den BVG Kontrolleur zur Anzeige zu bringen. Stattdessen schützte sie die Täter und übte selbst Gewalt gegen die Betroffenen aus.
Neben offensichtlicher Queerfeindlichkeit ist nicht auszuschließen, dass auch Rassismus und / oder Racial Profiling Tatmotive gewesen sein könnten.

Quelle: Meldestelle L-Support

Queerfeindliche Gewalt durch BVG-Kontrolleure und Polizei am U-Bhf. Schönleinstraße

25.04.25

Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Pillauer Straße

An der Bushaltestelle Pillauer Straße wurde gegen 16:30 Uhr ein Sticker entfernt, der sich gegen die politische Gegnerschaft richtete. Auf ihm stand „FCK Antifa“. Er wurde dirket neben einem großen Infoplakat von Gesicht zeigen! plaziert, das sich gegen Rassismus und rechte Ideologien positionierte.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Pillauer Straße