• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

22.04.2025

LGBTIQ*-feindliche Beleidigung durch BVG-Sicherheitspersonal am Kottbusser Tor

Gegen Mittag wurde eine Person von drei Mitarbeitern des Sicherheitspersonal am Ausgang der U8 am Kottbusser Tor LGBTIQ*-feindlich beleidigt und gedemütigt. Die Person hatte das Sicherheitspersonal angesprochen, weil sich die Männer abwertend und lachend über eine Person mit Glatze geäußert hatten, was die Person als unangebracht empfand, sich über das Äußere eines anderen Menschen lustig zu machen. Daraufhin wandten sich die Männer der Person zu und beleidigten sie u.a. mit den Worten „Personen? Nein! ES! Kann ja sein, dass du gar kein Mann oder keine Frau bist!“ Es folgten weitere Beleidigungen und die Männer lachten hämisch die Person aus. Als sich die Person aus der Situation heraus zog, lachten ihr die Täter noch hinterher.
Die betroffene Person darüber hinaus mit, dass sie bereits seit Wochen unter dem „salonfähig“ gewordenen Hass gegen queere Personen leidet und fast täglich Angriffe dieser Art erfährt. Mit der Meldung wollte sie sicher gehen, dass solche Übergriffe nicht stillschweigend hingenommen werden.

Quelle: Meldestelle L-Support 

LGBTIQ*-feindliche Beleidigung durch BVG-Sicherheitspersonal am Kottbusser Tor

20.04.25

Rassistische und queerfeindliche Äußerungen in der Mainzer Straße

Vor einem Spätkauf in der Mainzer Straße verwickelten gegen 22:30 Uhr drei betrunkene Personen (eine Frau, zwei Männer) die betroffenen Person in ein politisches Gespräch. Dabei verwendeten sie rassistische und queerfeindliche Wörter und bezeichneten sich selbst als AfD-Wähler und drohten der betroffenen Person Prügel an. Bevor die Situation eskalierte, schritt der Besitzer des Spätkaufs ein.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistische und queerfeindliche Äußerungen in der Mainzer Straße

20.04.2025 

Strukturelle Benachteiligung in Kreuzberg

Zum Schutz der Betroffenen werden keine Informationen veröffentlicht, zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.

Quelle: QueerHome*

Strukturelle Benachteiligung in Kreuzberg