• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

20.09.24

Familie in der Marchlewskistraße rassistich beleidigt

Gegen 15:15 Uhr wurde eine Familie rassistisch verbal angegriffen. Eine augenscheinlich aggressiver Mann, der in der Marchlewskistraße schräg hinter der dreiköpfigen Familie lief, schrie misogyne und rassistische Beschimpfungen (N-Wort). Die Familie ging weiter, ohne zu reagieren. Der Mann schimpfte ihnen weiter hinterher und rief einem ebenfalls dort laufenden mutmaßlichen Hetero-Päärchen „Scheiß Schwuchtel“ hinterher.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Familie in der Marchlewskistraße rassistich beleidigt

20.09.24

NS-Verharmlosende Schmierereien in der Kleinbeerenstraße

An der kleinen Grünanlage zwischen Kleinbeeren- und Hallescher Straße wurde auf einem am Zaun angebrachten Blumenschild mit schwarzem Edding ein Hakenkreuz geschmiert. Dieses wurde unkenntlich gemacht und daneben Fuck Nazis geschrieben. Mit einem blauen Edding wurde dieser Schrifzug durchgestrichen und auf dem Schild weitere NS-verherrlichende verbotene Symbole angebracht: „SS“, ein Hakenkreuz, „HH“, „88“ und „18“.

Quelle: Bürger*innenmeldung

NS-Verharmlosende Schmierereien in der Kleinbeerenstraße

19.09.24

Hakenkreuz in Dixiklo in der Warschauer Straße

In einem Dixiklo zwischen Kopernikus- und Grünberger Straße wurde gegen 19 Uhr ein ca. 40×40 cm großes Hakenkreuz unkenntlich gemacht. Darunter fanden sich der Schriftzug „Fuck Islam Russland Juden“.

Quelle: Berliner Register

Hakenkreuz in Dixiklo in der Warschauer Straße