• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

17.03.25

Mehrfache Sachbeschädigung in Kreuzberg

Nach einem BVV-Beschluss wurde durch eine Kreuzberger Organisation gegen partnerschaftliche/häusliche Gewalt eine öffentliche Bank in direkter Umgebung des Büros der Gewaltschutz-Organisation gestrichen und mit dem Slogan „Hier ist kein Platz für Gewalt an Mädchen und Frauen!“ versehen. Die Bank wurde im März mehrfach beschädigt, indem die Worte „Frauen“ und „Mädchen“ durchgestrichen bzw. zerkratzt wurden. Auf die Fensterbank der Büroräumlichkeiten wurde „Feminismus ruiniert Frauen“ geschrieben. Die Organisation reagierte mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion, bei der die Bank gereinigt und neu bemalt wurde. Nachbar*innen verteilten Poster und setzten gemeinsam ein Zeichen für Soildarität und gegen Hass und Misogynie. Die Bank wurde kurz drauf wiederum beschmiert und beschädigt, ebenso das Namensschild der Organisation neben dem Straßeneingang in das Büro des Projekts.

Quelle: Meldestelle Antifeminismus

Mehrfache Sachbeschädigung in Kreuzberg

16.03.25

LGBTIQ*-feindlicher Sticker in der Silvio-Meier-Straße

In der Silvio-Meier-Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Sticker entfernt. Zudem war darauf eine durchgestrichene israelische Flagge abgebildet.

Quelle: Bürger*innenmeldung

LGBTIQ*-feindlicher Sticker in der Silvio-Meier-Straße