• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

06.08.24

LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Wohnort

Eine Person wurde am Wohnort LGBTIQ*-feindlich und rassistisch diskriminiert. Zusätzlich kam es zu körperlicher Gewalt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

Quelle: Fair mieten – Fair wohnen

LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Wohnort

05.08.24

Antisemitische Schmiererei an der Zossener Straße

Auf dem Fahrplan einer Bushaltestelle in der Zossener Straße wurde gegen 9:00 Uhr die Schmiererei „Hamas=Mossad“ entdeckt.

Quelle: RIAS Berlin

Antisemitische Schmiererei an der Zossener Straße

04.08.24

Keltenkreuze im Görlitzer Park

An einer Steinwand im Open-Air-Theater am Görlitzer Park war in großen Buchstaben das Wort „Korona“ angebracht. Die beiden Buchstaben „O“ waren in Form eines verbotenen Keltenkreuzes dargestellt. Diese wurden von der Polizei dokumentiert und übersprüht. Die Polizei war anwesend, weil hier die Endkundgebung der antisemtischen Demonstration der „Momo-Bewegung“ stattfand. Wann die Schmiererei angebracht wurde, ist nicht bekannt.

Quelle: Antiverschwurbelte Aktion

Keltenkreuze im Görlitzer Park