04.08.24
Antisemitische Demonstration durch Kreuzberg
Um 14:00 Uhr startete an der Oberbaumbrücke eine antisemtische, verschwörungsideologische Demonstration der „Momo-Bewegung“ quer durch Kreuzberg mit Endpunkt Görlitzer Park. Das ursprüngliche Motto der Veranstaltung „Keine Macht für niemand!“ wurde in „Weltfrieden durch Humane Marktwirtschaft“ umbenannt. Vermutlich erhoffte sich der Veranstalter noch in Berlin anwesende Teilnehmer*innen der gestrigen rechten Querdenkendemo dazu holen zu können, denn angemeldet waren 1000 Personen. An der Demonstration beteiligten sich ca. 50 Personen.
Die Momobewegung bezieht sich positiv auf die verschwörungsideologischen „Mahnwachen“ von 2014 sowie die rechte „Querdenken“-Bewegung und gibt an, „das Zinswesen als Verschwörung“ entlarven zu wollen, da „unsere Welt vom Finanzkapital regiert wird“. Damit werden antisemitische Verschwörungsphantasien bedient.
Mitgelaufen sind u. a. Vertreter*innen der rechten Kleinpartei „Die Basis“, von „Friedlich Zusammen“ und Aktivist*innen der IAFF. Der Gründer der „Momo-Bewegung“ pflegt zudem Kontakte in rechte Gruppierungen.
Antisemitische Demonstration durch Kreuzberg
03.08.24
Rassistische Beleidigungen im Volkspark Friedrichshain
Gegen 20:00 Uhr „diskutierten“ zwei Jugendliche lauthals darüber, dass sie als Nazis ein Problem damit hätten, dass im Volkspark so viele „Schwarze“ unterwegs sind. Während Ihrer „Diskussion“ äußerten sie wiederholt lauthals abwertende und rassistische „Meinungen“, um andere Parkbesucher*innen zu bleidigen, auch wenn diese nicht konkret von den Pöblern angesprochen wurden.
Rassistische Beleidigungen im Volkspark Friedrichshain
03.08.24
Rassistiche Bedrohung im Volkspark Friedrichshain
Gegen 21 Uhr beobachteten Zeug*innen wie ein 43-Jähriger mehrere Personen, die an einem größeren privaten Grillfest teilnahmen, rassistisch beleidigte und bedrohte. Die Polizei nahm den Mann fest und erteilten einen Platzverweis. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt wegen rassistischer Beleidigung und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.















