• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

02.02.26

Sozialchauvinistischer und rassistischer Vorfall in Kreuzberg

Im Rahmen einer Nothilfe kam es in Kreuzberg zu einem Angriff auf eine Person. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht, zudem wurde das Vorfallsdatum verändert.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sozialchauvinistischer und rassistischer Vorfall in Kreuzberg

31.01.26

Sticker gegen politische Gegnerschaft am U-Bhf. Südstern

Am Fahrstuhl des U-Bhf. Südstern wurde ein Sticker der extrem rechten „Identitäten Bewegung“ entfernt, der sich gegen die politische Gegnerschaft richtete. Darauf stand „Still not loving Antifa“. Dabei handelt es sich um einen umgedeuteten Sticker der im Original die Botschaft „Still loving Antifa“ vermittelt. Es wurden für den umgedeuteten Sticker die gleichen Farben wie im Original verwendet (schwarz und rot).

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sticker gegen politische Gegnerschaft am U-Bhf. Südstern