• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

14.09.24

Antisemitische Demo durch Kreuzberg

Gegen 15 Uhr begann am Südstern eine eine pro-palestinensische Demo „Solidarität mit Palästina. Stoppt den Gaza Genozid. Keine Waffen für Israel“ mit ca. 700 Teilnehmer*innen, die durch Kreuzberg führte. Während der Demo kam es mehrfach zu verboten Rufen (From the river to the sea) und es wurden Kunststoffflaschen auf Polizeikräfte geworfen, die einen Beamten am Kopf verletzten. Aufgrund der während der Demonstration begangenen Straftaten beendete der Versammlungsleiter gegen 17:45 Uhr die Demonstration.

Quelle: Polizei Nr. 1892

Antisemitische Demo durch Kreuzberg

13.09.24

Hakenkreuz an Litfaßsäule in der Warschauer Straße

Auf einer Litfaßsäule, nahe der City-Toilette S-Bahn Warschauer Straße, wurde ein ca. 40×40 cm großes Hakenkreuz angebracht. Die Firma Wall wurde informiert und hatte umgehende Beseitigung zugesagt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuz an Litfaßsäule in der Warschauer Straße

13.09.24

Sozialchauvinistischer Vorfall in Kreuzberg

Gegen 15:00 Uhr wird ein obdachloser Mann, der in einem Gebüsch am Park am Urbanhafen / Planufer schlief, von einem Mann aggressiv angeschrien und weggedrängt. Als der Obdachlose seine Sachen aus dem Gebüsch holen wollte, wurde wurde er durch den Mann mit schubsen daran gehindert und weiter bedroht. Der Obdachlose entfernte sich. Der Mann nahm die Sachen aus dem Gebüsch und stellte sie an die Straße. Der Vorfall wurde von einer Anwohnerin vom Fenster aus beobachtet.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sozialchauvinistischer Vorfall in Kreuzberg