• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

09.04.26

Sticker gegen poltitische Gegnerschaft am Engelbecken

Zwischen Köpenicker und Melchiorstraße wurden am Egelbecken zwei Sticker mit der Aufschrift „Dumm, Dümmer, Antifa“ entfernt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sticker gegen poltitische Gegnerschaft am Engelbecken

09.04.26

Rassistischer Spruch auf Plakat an der Skalitzer Straße

Auf einem Willkommens-Plakat des Reallabor Radbahn, das auf mehreren Sprachen einlud, wurde mit Edding der rassistische Spruch „Die sollen erstmal die Verkehrsregeln lernen!“ angebracht.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistischer Spruch auf Plakat an der Skalitzer Straße

09.04.26

LGBTIQ*-feindlicher Spruch in der Rigaer Straße

An einer Hausfassade wurde der Spruch „BE QUEER DO CRIME“ von einer Person unkenntlich gemacht und daneben geschrieben „Es geht um Kinderschutz“. Damit werden extrem rechte Narrative vertreten, wonach Kinder vor queeren Personen geschützt werden müssten.

Quelle: Bürger*innenmeldung

LGBTIQ*-feindlicher Spruch in der Rigaer Straße