06.10.24
Antisemtischer Angriff von Demonstrationsteilnehmenden auf Touristen in der Kochstraße
Teilnehmer*innen einer pro-palästinensischen Demonstration mit dem Titel “Ein Jahr Genozid – und die Welt schaut zu! Gegen Polizeigewalt!” griffen eine israelische Touristin und ihren Vater in der Kochstraße an. Die beiden Touristen gerieten auf dem Rückweg in ihr Hotel in die antisemitische Demonstration. Demoteilnehmer*innen fiel der kleinen gelbe Schleifenanstecker, der an die Geiseln in der Hamas-Gefangenschaft erinnert, an der Jacke der jungen Israelin auf. Sie wurde geschubst und von ca. einem Duzend Personen umringt, die sie anschrien und an ihr zerrten. Als der Vater seiner Tochter zu Hilfe eilte, wurde er mit einem spitzen Gegenstand an der Hand und seiner hinteren Kniekehle verletzt. Einige Angreifende konnten identifiziert und vier von ihnen umgehend durch die Polizei festgenommen werden.
Antisemtischer Angriff von Demonstrationsteilnehmenden auf Touristen in der Kochstraße
06.10.24
Antisemitismus auf Demonstration in Kreuzberg
Einen Tag vor dem Jahrestag des Angriffs der Hamas auf Israel zog eine pro-palästinensische Demonstration mit rund 3.500 Teilnehmenden gegen 14:30 Uhr vom Kottbusser Tor bis zum Kottbusser Damm Ecke Lenaustraße. Dabei wurde in Reden, auf Transparenten und in Parolen wie „From the River to the Sea, Palestine will be free“ oder „Kindermörder Israel“ antisemitische Aussagen verbreitet. So betitelte ein Redner den 7. Oktober 2023 als „heldenhaften palästinensischen Widerstand“. Ein weiterer äußerte, man werde weiter demonstrieren, bis auch Jerusalem und Haifa „befreit“ seien. Haifa ist eine Stadt im Norden des israelischen Staatsgebietes fernab des Gazastreifens und des Westjordanlandes. Pressevertreter*innen wurden angepöbelt und als „Lügenpresse“ und „Zionisten“ bezeichnet.
Antisemitismus auf Demonstration in Kreuzberg
04.10.24
Sticker gegen politische Gegenerschaft in der Proskauer Straße
In der Proskauer Straße wurde ein Sticker entdeckt, auf dem stand „FCK GRN“ (Fuck Grüne). Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.















