• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

14.08.26

Antisemitischer Sticker am Moritzplatz entfernt

Am Moritzplatz wurde ein Sticker entfernt, auf dem stand auf der linken Seite „Vergewaltiger, Nazis, Mörder, Verbrecher“, auf der rechten Seite „Als Touristen getarnt unterwegs“ und unten darunter „Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE“.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitischer Sticker am Moritzplatz entfernt

10.08.26

Neonazi-Schmiereien am Lobecksportplatz

An den Tischtennisplatten beim Lobecksportplatz und an Laternenmasten im Park zwischen Lobeck- und Alexandrinenstraße wurden extrem rechte Parolen wie „Antifa töten“, „Nazi Hood“ und Schmiereien wie „1161“, „Zecken Boxen“ und „Fuck Antifa“ entdeckt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Neonazi-Schmiereien am Lobecksportplatz

10.08.2026

Antisemitischer Code auf einer Gedenktafel in der Lindenstraße

An einer Gedenktafel in der Lindenstraße, gegenüber dem jüdischen Museum, die an den SPD-Parteivorstand und Vorwärts-Verlag in der NS-Zeit erinnert, wurde der Tag „(((ZOG)))“ angebracht. „ZOG“ ist die Abkürzung für „Zionist Occupied Government“ (Zionistisch besetzte Regierung). Hinter diesem Slogan versteckt sich das extrem rechte, antisemitische verschwörungsideologische Narrativ, dass Juden bekämpft werden müssten, da sie die Welt beherrschen würden.
Zudem dienen die drei Klammern davor und danach als antisemitisches Chiffre. Damit markieren Neonazis jüdische Menschen. Sie werden überwiegend im Social Media Bereich verwendet.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitischer Code auf einer Gedenktafel in der Lindenstraße