• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

20.06.2026

Infostand mit rassistischen Inhalten in der Andreasstraße

Der Bezirksverband der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) veranstaltete vor einem Supermarkt in an der Andreas- /Ecke Singerstraße einen Infostand. Dort wurde die „AfD“-Zeitung „Blauer Bote“ in der Ausgabe „Sommer 2026“ verteilt.        
In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.

Quelle: Facebook

Infostand mit rassistischen Inhalten in der Andreasstraße

19.06.26

Rassistischer Angriff am Lausitzer Platz

Gegen 15:00 Uhr wurde eine 23-jährige Frau am Lausitzer Platz rassistisch angegriffen. Zwei Männer kamen auf sie zu, bleidigten sie rassistisch, zogen ihr an den Haaren und schlugen ihr gegen den Kopf, die Rippen und den Kiefer. Als die Frau zu Boden ging, traten sie weiter auf sie ein. Als ein Zeuge der Frau zu Hilfe kam, flohen die Täter. Die Frau flüchtete sich nach hause, wo sie zunächst ohnmächtig wurde und später die Polizei alarmierte. Ein Rettungswagen brachte sie zur amublanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Quelle: Polizeimeldung Nr. 0739 vom 20.06.2026

Rassistischer Angriff am Lausitzer Platz

18.06.26

Rassistische Schmiererei im Görlitzer Park

An einem Mülleimer im unteren Görlitzer Park waren die Worte „“FCK CRCK NGGR“ (Fuck Crack N-Wort) geschmiert.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistische Schmiererei im Görlitzer Park