09.05.2026
Versuchte Störungen, Beleidigung und Angriff durch rechte Streamer auf dem „Straßenfest der Vielfalt“ am Ostkreuz
Ein extrem rechter Streamer versuchte gegen 16:00 Uhr das „Straßenfest der Vielfalt“ am Annemirl-Bauer-Platz am Ostkreuz zu stören. Ihm wurde durch die Veranstaltenden ein Hausverbot ausgesprochen, worauf hin er einen Mitarbeiter der Security beleidigte. Im Livestream verbreitete er zudem die Lüge, dass Holzpenisse an Kinder verteilt worden wären und versuchte Polizisten zu provozieren. Da er den Platzverweis auch durch die Polizei nicht zur Kenntnis nehmen wollte, wurde er in Haft genommen. Mit der Festnahme brach der Livestream ab.
Um seinen Gesinnungskameraden zu unterstützen, tauchte ein weiterer extrem rechter Streamer gegen 17:30 Uhr auf dem Fest auf. Als ihm durch die Veranstaltenden das Hausverbot ausgesprochen wurde, schubste er eine Mitabeiterin, die dies zur Anzeige brachte. Kurz darauf wurde er von der Polizei festgenommen, da er damit drohte, sich gegen das Hausverbot zu wehren und sich den Weg mit einer mitgebrachten Schreckschusspistole frei zu schießen.
Versuchte Störungen, Beleidigung und Angriff durch rechte Streamer auf dem „Straßenfest der Vielfalt“ am Ostkreuz
06.05.26
LGBTIQ*-feindliche Sticker im Kiez Weberwiese
Heute wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Sicker in der Hildegard-Jadamowitz-Straße Ecke Gubener Straße entfernt. Wie der Melder mitteilte, wurden diese in der letzten Zeit mehrfach im Gebiet angebracht und entfernt. Abgebildet war der Text „Feminists unite! Rapefugees not welcome!“ (Feministinnen vereinigt euch! Vergewaltigungsflüchtlinge sind nicht willkommen!) und eine geballte Faust in den Regenbogenfarben. Da sich die Wortwahl „Rapefugees“ nicht explizit auf Vergewaltiger bezieht, sondern alle Flüchtlinge (Refugees) als Vergewaltiger angesprochen werden, ist der Sticker rassistisch motiviert.
LGBTIQ*-feindliche Sticker im Kiez Weberwiese
05.05.2026
Angriff in der Rigaer Straße
In der Nacht gegen 1.45 Uhr wurde ein Mann zwischen Schleidenplatz und Voigtstraße von vier Neonazis durch die Rigaer Straße gejagt. Er rannte und schrie, worauf ein Anwohner aufmerksam wurde. Als einer der Täter den Betroffenen fast eingeholt hatte, zog er einen Teleskopsschlagstock. Der Anwohner versuchte durch entsprechende Ausrufe aus dem Fenster die Neonazis zu stoppen, was auch gelang. Sie drehten ab und liefen zurück Richtung S-Frankfurter Allee.















