• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

30.04.2026

Rassistische Beleidigung an der Warschauer Straße

Eine Person sprach in der S-Bahn am Telefon türkisch und wurde dabei von einer ca. 60 Jahre alten Frau angestarrt. Sie verließ die Bahn an der Warschauer Straße und richtete dabei in abfälliger Weise die Worte „Tschüß, du kleiner Migrant“ an die Person. Die betroffene Person lief der Frau hinterher und machte sie auf die beleidigende Diskriminierung aufmerksam. Daraufhin fühlte sich die Frau „diskriminiert“, da die betroffene Person die ganze Zeit am Telefon in einer fremden Sprache gesprochen hatte. Die betroffene Person erstattete Anzeige. Der Vorfall ereignete sich gegen 18:10 Uhr in der S 3 Richtung Erkner.

Quelle: Berliner Register

Rassistische Beleidigung an der Warschauer Straße

27.04.26

Extrem rechte Schmiererei in der Frankfurter Allee

An einer Mauer, rechts neben der Pablo-Neruda-Bibliothek in der Frankfurter Allee, wurde das Logo der „Identitären Bewegung“ angebracht.
Die Biblothek wurde darüber informiert.

Quelle: Stadtbibliothek

Extrem rechte Schmiererei in der Frankfurter Allee