• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

19.03.26

LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in der Friedenstraße

Am Leihpunkt in der Friedenstraße wurde auf einem Infomationsschild ein Regenbogenherz zugeklebt. Das Regenbogenherz ist ein fester Bestandteil des Logos vom Träger des Leihpunkts. Nur unter großen Mühen konnte beim Entfernen eine Beschädigung des Schildes verhindert werden.

Quelle: Stadtteilzentrum Friedrichshain

LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in der Friedenstraße

17.03.26

Rassistische Schmiererei in der Petersburger Straße

An einer Fassade in der Petersburger Straße wurden rassistische Schmierereien angebracht: „Fack Islam“ (Schreibweise übernommen) und „Remigration“. Die Schmierereien wurden entfernt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistische Schmiererei in der Petersburger Straße

13.03.26

Neonazis beleidigen in der Gürtelstraße politische Gegener*innen

Gegen 18:15 Uhr laufen drei Neonazis (zwei Männer, eine Frau, ca. 20 Jahre alt) die Gürtelstraße Richtung Ostkreuz entlang. Sie sind alkoholisiert und sehr aggressiv. Sie schreien mehrer Personen, die sie dem linken Spektrum zuordnen, mit „Ihr scheiß Zecken“ an.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Neonazis beleidigen in der Gürtelstraße politische Gegener*innen