• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

11.04.2026

LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in der Kottbusser Straße

In einem Wohnhaus mit diverser Hausgemeinschaft in der Kottbusser Straße wurden im Hausflur in den vergangenen Wochen mehrmals trans*freundliche Sticker entfernt. Andere Sticker blieben hingen. In der Nacht vom 11.04.26 wurden zudem trans*-freundliche Sticker an einer Wohnungstür mit schwarzer Farbe übersprüht, so dass es zu einer Sachbeschädigung kam. Die Sachbeschädigung wurde gegen 23:00 Uhr von Anwohner*innen festgestellt.

Quelle: Berliner Register

LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in der Kottbusser Straße

10.04.26

Hakenkreuz-Schmierei am Leuschnerdamm

Auf einer Parkbank Höhe Leuschnerdamm 39 wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Zum Zeitpunkt der Meldung, war es bereits durchgestrichen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuz-Schmierei am Leuschnerdamm