• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

27.01.26

Rassistische Pöbelei in Kreuzberg

Vor einer Sprachschule in Kreuzberg unterhielten sich ein Vater und seine Tochter auf spanisch. Eine Frau kam auf die beiden zu und forderte sie auf, deutsch zu sprechen, denn in Deutschland werde deutsch gesprochen. Wenn sie dies nicht tun würden, sollten sie das Land verlassen.

Quelle: Radio Vampiro

Rassistische Pöbelei in Kreuzberg

26.01.26

Antisemitische Schmiererei in der Neuen Bahnhofstraße entdeckt

In der Neuen Bahnhofstraße, nahe Ostkreuz, wurde das Schaufenster eines leerstehenden Ladengeschäfts mit dem Slogan „You.DE (ein Herz) GAS.A ?“ in der Farbe rosa besprüht, Lesart in Bezug auf den Nahostkonflikt: Juden lieben es Gaza zu vergasen, zugleich mit Bezug zu Gaskammern im NS-Regime.
„You.de“ wird im deutschsprachigen digitalen Raum, vornehmlich in Kommentaren, für das Wort „Jude“ verwendet, um zu verhindern, dass antisemitische Botschaften schnell erkannt und gelöscht werden.

Im November 2025 wurde augenscheinlich von der gleichen Person bereits eine Toreinfahrt in der Boxhagener Straße mit dem Slogan beschmiert.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitische Schmiererei in der Neuen Bahnhofstraße entdeckt

25.05.26

Antisemitischer Angriff am Schlesischen Tor

Laut Polizeimeldung kam es in der letzten Nacht zu einem mutmaßlich antisemitischen Angriff auf einen israelischen Staatsbürger und seine Begleiterin. Fünf junge Männer im Alter von circa 18 bis 23 Jahren sollen den 40-Jährigen und die 45-Jährige kurz nach Mitternacht auf dem Gehweg vor der Schlesischen Straße unvermittelt mit Schlägen und Tritten angegriffen haben. Dabei soll der Mann antisemitisch beleidigt worden sein. Die Tatverdächtigen sollen anschließend in Richtung Schlesisches Tor geflüchtet sein. Drei der jungen Täter wurden als weiße Mitteleuropäer beschrieben

Quelle: Polizeimeldung Nr. 0616 vom 26.05.2026

Antisemitischer Angriff am Schlesischen Tor