• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

18.08.25

Angriff im Volkspark Friedrichshain

Im Volkspark Friedrichshain ereignete sich ein Angriff gegen eine queere Person. Die Person erlitt Verletzungen. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

Quelle: Meldestelle Antifeminismus 

Angriff im Volkspark Friedrichshain

18.08.25

Rassistische Beleidigung und Bedrohung in der U3 am Halleschen Tor

Zwei Frauen wurden gegen 22:30 Uhr in der U3 am Halleschen Tor rassistisch beleidigt. Als sie sich in der U- Bahn setzten, begann ein neben ihnen sitzender, verwahrlost wirkender Mann erst merkwürdige Geräusche zu machen und äußerte dann „Scheiß Afrikaner“, wobei er der einen Frau immer näher rückte. Als die bedrängte Frau aufstand, zeigte der Mann auf sie und rief mehrfach „Hure“. Ein Fahrgast versuchte den Frauen beizustehen, wählte aber eine ungeignete Massnahme, beleidigte den Mann und trat ihn mit dem Fuß. Um sich der Situation zu entziehen, wechselten die beiden Frauen an der nächsten Station den Waggon.

Quelle: Berliner Register

Rassistische Beleidigung und Bedrohung in der U3 am Halleschen Tor