• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

14.12.2025

Antisemitischer Vorfall

Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.

Quelle: RIAS

Antisemitischer Vorfall

14.12.25

Neonazigruppe verfolgt und bedroht politische Gegner*innen am Ostkreuz

Eine Gruppe von ca. 15 Leuten auf zwei Wagons verteilt verfolgte ein paar Menschen, die sie als politische Gegner*innen ausmachten in der S-Bahn vom Ostkreuz über mehrere Stationen hinweg und stieg aus als diese ausstiegen. Die Betroffenen konnten Sprüche wie „Wir kriegen die“ und andere Drohungen noch hören und brachten sich dann in Sicherheit.
Laut den Betroffenen wirkte das nach einer geplanten Aktion.
Der Vorfall ereignete sich gegen 3:00 Uhr am frühen Morgen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Neonazigruppe verfolgt und bedroht politische Gegner*innen am Ostkreuz

14.12.25

Mehrere extrem rechte Schmiereien gegen politische Gegnerschaft auf der Stralauer Halbinsel

Am Sportplatz in Alt-Stralau und bei einem Wohnheim für Menschen mit Beeinträchtigungen auf der Stralauer Halbinsel wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt. Zu sehen waren 1161 (Anti-Antifa) und das Kürzel der Gruppe „EHL- Einheit Lichtenberg“, der Schriftzug „ZCKN BXN“ (Zecken Boxen) und auch Deutschlandfahnen.

Anmerkung:
Wie aus dem Halbjahresbericht des Lichtenberger Registers für das erste Halbjahr 2025 hervorgeht, ist die Anzahl an Propagandavorfällen um fast ein Drittel gestiegen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Sprüher*innen, die unter dem Tag „EHL“ (Einheit Lichtenberg) gesprüht haben und es teilweise immer noch tun. Von Mai bis September waren diese sehr umtriebig in Lichtenberg und haben ihre Tags immer wieder an verschiedenen Orten (rund um den Herzberge Park, an der Rummelsburger Bucht, im Kaskelkiez, etc.) hinterlassen. 

Quelle: Bürger*innenmeldung

Mehrere extrem rechte Schmiereien gegen politische Gegnerschaft auf der Stralauer Halbinsel