13.12.25
Antisemitische Demonstration in Friedrichshain
In den Aufruf-Veröffentlichungen wurde dem Motto der Zusatz „From the river to the sea – Intifada bis zum Sieg!“ beigefügt und Israel wurde durchweg in Anführungszeichen geschrieben. Diese Schreibweise suggeriert, Israel sei kein echtes Land und habe kein Existenzrecht. Bezogen auf die Parole „All Colonizers are Targets“ bedeutet dies, dass alle jüdischen Israelis grundsätzlich legitime Ziele für den „Widerstand“ seien. Dies impliziert möglicher Weise auch Anschläge gegen israelische Jüd*innen, bis das Land Palästina „from the River to the Sea“ judenfrei ist. Die Aussage „Glory to the Fighters“ oder „Intifada bis zum Sieg“ meint die Terrororganisation Hamas und ihre Anhänger*innen, dieses Ziel umzusetzen. Die Parolen wurden auch von Teilnehmer*innen der Demo skandiert.
Die Demo startete kurz vor 20.00 Uhr am Helsingforser Platz und zog u. a. durch die Marchlewskistraße, Grünbergerstraße und Rigaer Straße. Zur hören waren u. a. Sprechchöre: „Israhell“, was eine Dämonisierung Israels darstellt.
Enden sollte der Aufzug in der Warschauer Straße. Ein Großteil der Aggressionen richteten sich gegen die Polizei, die die Demonstration gegen 22:30 Uhr auflöste.
Antisemitische Demonstration in Friedrichshain
13.12.25
Hakenkreuz auf Briefkasten in der Colbestraße geschmiert
In der Nacht wurde in der Colbestraße, bei einem Träger der sich gegen Rassismus engagiert, ein Hakenkreuz auf den Briefkasten geschmiert.
Hakenkreuz auf Briefkasten in der Colbestraße geschmiert
12.12.25
Homofeindliche Schmiererei an der Warschauer Straße















