• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

29.12.25

Extrem rechte Sticker am Helsingforser Platz und in der Warschauer Straße entfernt

Gegen 16 Uhr wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppierung „Patriotische Aktion“ im Stil eines abgeänderten Antifa Symbols mit Deutschlandfahne an der Bushaltestelle Helsingforser Platz entfernt. Zudem wurde an der Tramhaltestelle Revaler Straße ein Sticker der sich gegen die angeblich nicht vorhandene Meinungsfreiheit richtete entfernt. Dieser stammte aus einem extrem rechten Onlinehandel. Auf dem Sticker war der Telegramkanal veröffentlicht.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Extrem rechte Sticker am Helsingforser Platz und in der Warschauer Straße entfernt

29.12.25

Antisemitische Schmiererei in der Rigaer Straße

An einer Fassade in der Rigaer Straße wurde mit schwarzem Edding der Spruch „If Jesus was born today, he´d be murdered by Israelis“ ( Wenn Jesus heute geboren würde, würde er von Israelis ermordet werden.) angebracht.
Hier werden antisemitische Vorurteile von Juden auf Israelis übertragen. Juden wurden in der Kirchengeschichte durchgehend als „Gottesmörder“, „Christusmörder“, „Mörder des Herrn“ oder „Heilandsmörder“ bezeichnet und dargestellt. Dadurch verankerte sich die Dämonisierung von Juden und Jüdinnen in der Volksfrömmigkeit und trug wesentlich dazu bei, dass in der Geschichte Europas Judenfeindlichkeit ein „kultureller Code“ wurde.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitische Schmiererei in der Rigaer Straße

28.12.2025

Antisemitischer Vorfall

Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht.

Quelle: RIAS

Antisemitischer Vorfall