• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

25.03.26

Rassistischer Angiff und Beleidigung am U-Bhf. Warschauer Straße

Eine Schwarzer und ein weißer Mann sind lautstark miteinander in Streit geraten, dessen Ursache unklar war. Passant*innen gingen dazwischen, drei bis vier Personen versuchten den weißen Mann zurück zu halten, eine Person versuchte den Schwarzen Mann zu beruhigen. Die Männer näherten sich jedoch wieder und der weiße Mann schlug dem Schwarzen Mann in der Folgean den Kopf, worauf dieser sich leise verbal wehrte. Darauhin beleidgte der Mann ihn mit den Worten „Sch**ß N*****!“, bevor er zur Bahn ging.

Quelle: Berliner Register

Rassistischer Angiff und Beleidigung am U-Bhf. Warschauer Straße

25.03.26

Neonaziangriff mit Machete auf politische Gegnerschaft im Traveplatz-Kiez

Vier Jugendliche wurden in der Jessenerstraße von vier Männern beleidigt und verfolgt und dann an der Ecke Scharnweberstraße / Jessnerstraße angegriffen. Dabei riefen sie „Scheiß Punker“ und „Sieg Heil“. Zwei Jungendliche erlitten Schnittwunden am Arm, im Gesicht und am Kopf. Einer der Täter war in Besitz einer Machete und schlug sie, noch in der Schutzhülle steckend, auf den Kopf des einen jungen Mannes. Daraufhin zog der Täter die Waffe aus der Hülle, verletzte eine junge Frau im Gesicht und schnitt sie in die Unterarme, die sie zum Schutz über ihren Kopf hielt, während ein weiterer Täter auf die beiden einschlug. Die junge Frau wurde schwer verletzt. Ein Schnitt am Unterarm ging bis an den Knochen. Die Betroffenen konnten sich in eine linke Kneipe in der Jessenerstraße flüchten. Dort wurden sie erstversorgt und der Notruf alarmiert.

Quelle: Polizeimeldung Nr. 0334 vom 25.03.26; BZ, RBB24 und Tagesspiegel vom 25.03.26, ND vom 30.03.26

Neonaziangriff mit Machete auf politische Gegnerschaft im Traveplatz-Kiez

22.03.26

Extrem rechter Sticker am U-Bhf. Gneisenaustraße

Im U-Bahhof Gneisenaustraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt. Darauf stand „Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist dein Land“ mit Internetverweis.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Extrem rechter Sticker am U-Bhf. Gneisenaustraße