• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

01.10.26

Antisemitische, NS-verharmlosende Schmierereien am Südstern und in der Fontanepromenade

Am U-Bhf. Südstern und in der nahe gelegenen Fontanepromenade wurden angebrachte Schriftzüge „FCK ZIO NZS“ unkenntlich gemacht.
Die Bezeichnung Zios / Zionisten wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet. Zudem wurde hier ein NS-verharmlosender Zusammenhang zwischen Juden*Jüdinnen und Nazis hergestellt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitische, NS-verharmlosende Schmierereien am Südstern und in der Fontanepromenade

01.10.26

Bedrohung gegen poltische Gegener*innen am Kottbusser Tor

Gegen 15:00 Uhr waren drei, ca. 30 Jahre alte, Neonazis am U-Bhf. Kottbusser Tor unterwegs. Sie haben vermeintlich linken Personen hinterher gepöbelt und Beleidigungen und Drohungen ausgesprochen, wie z. B. „Scheiß dreckige Zecke!“ oder „St. Pauli-Fxxxe, wir kriegen dich!“

Quelle: Berliner Register via Instagram

Bedrohung gegen poltische Gegener*innen am Kottbusser Tor