• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

28.06.26

Antimuslimischer Rassismus am RAW-Gelände

Auf einem Werbeplakat von Claim an der Mauer zum RAW-Gelände wurde der Slogan „Muslime: Ein Teil von Dir! Ein zweiter Blick lohnt sich“ insofern verändert, das das T durchgestrichen und darüber ein K geschrieben wurde.
Die Organisation CLAIM setzt sich bundesweit gegen antimuslimischen Rassismus sowie gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit ein

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antimuslimischer Rassismus am RAW-Gelände

27.06.26

Stolpersteine in der Samariterstraße beschmiert

In der Samariterstraße 1 wurden zwei Stolpersteine mit Davidsternen beschmiert. Die Stolpersteine wurden von Anwohner*innen gereinigt.

Quelle: Stolperstein-Initiative Friedrichshain-Kreuzberg

Stolpersteine in der Samariterstraße beschmiert

27.06.26

LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Mehringdamm

Eine nicht-binäre Person und eine Transfrau waren gegen 4:30 Uhr an der Kreutzung Mehringdamm/ Gneisenaustraße unterwegs, als sie von zwei Männern bleidigt wurden. Als sie darauf nicht reagierten, wurde die nicht-binäre Person unvermittelt mit Fäustschlägen angegriffen und stürzte zu Boden. Die Freundin eilte zu Hilfe und wurde ebenfalls zu Boden geschlagen. Auf beide am Boden liegenden Opfer traten und schlugen die Täter weiter ein.
Erst als mehrere Zeug*innen eingriffen, flüchteten die Täter in Richtung Großbeerenstraße.
Die Opfer erlitten Kopfplatz- und Schürfwunden und wurden von alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: Polizeimeldung Nr. 0767 vom 27.06.2026

LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Mehringdamm