• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

25.08.2026

Extrem rechte Schmiererei in der Revaler Straße entfernt

An einem Supermarkt in der Revaler Straße wurde in kyrillischen Buchstaben das Wort „ASOW“ angebracht, das S wurde dabei als Rune (Wolfsangel) geschrieben. Darunter war ein Hakenkreuz angebracht. Die Wolfsangel ist ein vielfach verwendetes Symbol der extremen Rechten. Im Nationalsozialismus wurde diese u.a. von der Hitlerjugend, der „SA-Standarte Feldherrenhalle“ sowie dem „Nationalsozialistischen Schülerbund“ verwendet. Das Symbol soll Wehrhaftigkeit ausdrücken.
Die Schmiererei steht für eine ukrainische, dem Nationalsozialismus nahe stehende „ASOW-Bewegung“, die als Symbol die Wolfsangel verwendet und Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland pflegt.
Die „ASOW – Bewegung“ ist nicht zu verwechseln mit der neonazistischen „ASOW-Spezialbrigade“, die in den letzten Jahren einen politischen Wandel weg vom Nationalsozialismus vollzogen haben soll.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Extrem rechte Schmiererei in der Revaler Straße entfernt

25.08.2026

Rassistischer Sticker am Dora-Benjamin-Park entfernt

Am Dora-Benjamin-Park auf der Halbinsel Stralau wurde ein Sticker mit der Aufschrift „Eure Vielfalt tötet“ entfernt.
Der Sticker stammt aus einem extrem rechten Onlinehandel und ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistischer Sticker am Dora-Benjamin-Park entfernt

24.08.26

Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Kreutzigerstraße

An einem linken Projekthaus in der Kreutzigerstraße wurde am Fallrohr ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle entfernt, der sich gegen die poltische Gegnerschaft der extremen Rechten richtete. Der runde Sticker trug die Aufschrift „WER DEUTSCHLAND NICHT LIEBT SOLL DEUTSCHLAND VERLASSEN“ und in der Mitte war ein Stiefel agebildet, der auf ein Antifa-Logo tritt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Kreutzigerstraße