• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

16.01.2026

Rassistisch motivierter Angriff in der Frankfurter Allee

Gegen 21:45 Uhr schlug vor einem Lebensmittelgeschäft  in der Frankfurter Allee ein Mann einer Schwarzen Person unvermittelt von hinten heftig auf den Rücken und schubste. Der Betroffene begab sich aufgrund starker Rückenschmerzen in ärztliche Behandlung und erstatte Anzeige bei der Polizei.

Quelle: ITAP e. V. 

Rassistisch motivierter Angriff in der Frankfurter Allee

16.01.2026

Extrem rechter Sticker in der Langestraße

In der Langestraße am Ostbahnhof wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlineshop entfernt. Er machte Werbung für die Website und darauf stand in Fraktur-ähnlicher Schrift „Hier gilt rechts vor links!“. Der Stricker wird von Neonazis verwendet, um ein Gebiet als „linksbefreite Zone“ zu markieren. Der Shop vertreibt überwiegend rassistische, LGBTIQ-feindliche Sticker und solche, die sich gegen die politische Gegnerschaft richten.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Extrem rechter Sticker in der Langestraße

15.01.2026

Geplante rechte Störaktion einer Demonstration in Kreuzberg

Die Gruppen „Berliner Jugend Aktion“ und „Berliner Patrioten“ mobilisierten in extrem rechten Social Media Kanälen zu einer Versammlung um 18:00 Uhr gegen die antifaschistische „Free Maja“ Demonstration am Oranienplatz. Gegen 18:20 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung am Moritzplatz. Die Polizei griff ein.

Quelle: Bürger*innenmeldung, Tagesspiegel vom 16.01.26

Geplante rechte Störaktion einer Demonstration in Kreuzberg