• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

11.03.26

Sicherheitsmitarbeiter am Schlesischen Tor rassistisch und antisemtisch beleidigt

Eine 44-jährige Frau beleidigte gegen 23:45 Uhr vor dem Zugang zum U-Bhf. Schlesisches Tor zwei Sicherheitsmitarbeiter, die im Auftrag der BVG unterwegs waren, rassistisch und antisemitisch. Ermittlungen wurden eingeleitet.

Quelle: Polizeimeldung Nr. 0277 vom 12.03.2026

Sicherheitsmitarbeiter am Schlesischen Tor rassistisch und antisemtisch beleidigt

09.03.26

Hakenkreuz am Südstern

An das WC-Häuschen am Südstern wurde ein in türkiser Farbe angebrachtes Hakenkreuz überklebt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuz am Südstern

07.03.26

Rechte Jugendgruppe pöbelt am Annemirl-Bauer-Platz gegen politische Gegner*innen

In der Sonntagsstraße am Annemirl-Bauer-Platz betrank sich eine 15-20-köpfige Gruppe rechter Jugendlicher und pöbelte lautstark gegen politisch Gegner*innen. Eine unbeteiligte Person fühlte sich unter anderem durch Aussagen wie „Bei den ganzen Zecken hier geht mir ja das Messer in der Tasche auf“ bedroht und verließ den Ort.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rechte Jugendgruppe pöbelt am Annemirl-Bauer-Platz gegen politische Gegner*innen