• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

07.03.26

Rassistisch motivierter Brandanschlag auf eine Kultureinrichtung in Friedrichshain

In der letzten Nacht wurde ein Brandanschlag auf eine Kultureinrichtung in Friedrichshain verübt, die sich als Ort für African und Afro-Diasporic creatitvity versteht. Der Brandanschlag wurde am technischen Gebäude der Einrichtung verübt, wodurch ein Schaden an der Entlüftungsanlage entstand. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern. An der Hauswand und an der Lüftungsanlage waren u. a. Hakenkreuze und die Zahl „88“ gesprüht.

Quelle: Tagesspiegel und Polizei Berlin Nr. 0255 vom 07.03.25

Rassistisch motivierter Brandanschlag auf eine Kultureinrichtung in Friedrichshain

07.03.26

Antisemitische Pöbelei und Hiltergrüße am Ostbahnhof

Gegen 21:25 Uhr befanden sich sechs betrunkene Jugendliche hinter dem Ostbahnhof. Sie riefen „Scheiß Juden!“ und zeigten Hitlergrüße.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitische Pöbelei und Hiltergrüße am Ostbahnhof

06.03.26

Hakenkreuze am Halleschen Tor

An einem Technikschrank im U-Bhf. Hallesches Tor (U6) wurden mit blauem Edding geschmierte sechs Hakenkreuze und der Schriftzug „Heil Hitler“ überklebt.​​​​​​​

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuze am Halleschen Tor