• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

08.08.26

Morddrohung an einem Wahlkreisbüro von Berliner Abgeordneten in der Kreutzigerstraße

An einem Wahlkreisbüro von zwei Abgeordneten in der Kreutzigerstraße wurde der Schriftzug „Tod den Grünen“ angebracht. Zudem wurde ein abgenommes Wahlplakat vor die Tür gestellt. Dem darauf abgebildeten Kandidaten für die BVV Friedrichshain-Kreuzberg wurden die Augen ausgeixt und eine durchschnittene Kehle angedeutet.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Morddrohung an einem Wahlkreisbüro von Berliner Abgeordneten in der Kreutzigerstraße

07.08.2026

Rassistischer Angriff am Schlesischen Tor

Eine Schwarze Person wurde vor einem Imbiss/ Kiosk zwischem Schlesischen Tor und Falckensteiner Straße von einem Mann unvermittelt attakiert. Der Mann sprühte dem Betroffenen Gas ins Gesicht, brachte ihn zu Boden und schlug/ trat auf ihn ein, u. a. in den Nacken. Zwei Zeug*innen benachrichtigten die Polizei. Der Täter konnte ermittelt werden.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistischer Angriff am Schlesischen Tor

31.12.2023

Stolperstein aus Gehweg in der Marchlewskistraße gelöst

Anwohnende beobachteten, wie ein Mann einen Stolperstein an der Marchlewskistraße 100 aus dem Geheweg löste. Er rannte mit  dem Stein davon und warf ihn fort. Anwohnende verständigten die Polizei und sicherten den Stolperstein. Die Polizei nahm die Personalien des Täters auf.

Quelle: FHXB Museum

Stolperstein aus Gehweg in der Marchlewskistraße gelöst