• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

15.06.26

Antisemitische Schmierereien in der Markgrafenstraße

In der Markgrafenstraße wurden die Schmierereien „FCK KIKES“ an einem Laternenpfal und „KILL ALL KIKES!“ nahe eines Einkaufsladens in der Rudi-Dutschke-Straße unkenntlich gemacht.
„Kike“ ist eine ethnische Beleidigung, die sich gegen Jüdinnen*Juden richtet.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitische Schmierereien in der Markgrafenstraße

14.06.26

Hakenkreuz in der Friedrichstraße

An einer Hauswand in der Friedrichstraße Ecke Hedemannstraße wurde der Spruch „BIG UP HAMAS“ (Respekt für die Hamas) angebracht. Das S war als Hakenkreuz dargestellt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuz in der Friedrichstraße

13.06.26

Propaganda gegen politische Gegenerschaft

Ein extrem rechter Youtuber streamte live die Demonstration „Gegen die digitale Aufrüstung der Polizei! Keine biometrische Massenüberwachung und KI-Fahndung durch Palantir & Co“, die um 14 Uhr an der Warschauer Straße zum Oranienplatz startete. Immer wieder wurde vom Streamer die friedliche Demo potentiell gewaltvoll dargestellt und Eskalationen heraufbeschworen. Zudem wurde ebenfalls nicht wahrheitsgemäß behauptet, dass nur unter Polizeischutz gefilmt werden konnte. Scheinbar als Reaktion auf eine Unterhaltung von Viewern im Chat, wurde der Stolzmonat kurz positiv thematisiert. Dabei handelt sich um eine bundesweite LGBTIQ*-feindliche extrem rechte Kampagne.

Quelle: Youtube

Propaganda gegen politische Gegenerschaft