• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

13.10.24

Antisemitische Parolen am Südstern

Auf einer Versammlung ausgehend vom Südstern wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.

Quelle: RIAS Berlin

Antisemitische Parolen am Südstern

12.10.24

LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der Boxhagener Straße

Auf dem Weg zur Arbeit in einer queeren Bar in der Boxhagener Straße wurde ca. 30 m vor der Arbeitsstelle ein Mitarbeiter angegriffen. Die Täter konnten durch die gerufene Polizei festgenommen werden. Da die Täter eine baugleiche Waffe, wie sie von der Polizei genutzt wird, bei sich trugen, hat das LKA die Ermittlungen aufgenommen. Die queere Bar selbst und ihre Mitarbeiter waren bereits mehrfach Ziel von Anschlägen durch drei arabisch gelesene Personen, daher könnte es sich um einen gezielt geplanten Angriff gehandelt haben.

Quelle: Bürger*innenmeldung

LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der Boxhagener Straße

12.10.24

Antisemitischer Sticker in der Thaerstraße

In der Thaerstraße Ecke Bersarinplatz wurde gegen 22 Uhr ein Sticker entfernt, der mit seinem Apartheidvorwurf Israel als gesamten Staat delegitimiert. Der Sticker trug die Aufschrift „End Apartheid – Genozid – Okkupation“ und es war eine Grafik abgebildet, auf der Hände Ketten zerreißen, die über einer stilisierten Karte vom Gazastreifen liegen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitischer Sticker in der Thaerstraße