• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

01.07.2026

LGBTIQ*-feindliche Beleidigung im Fahrstuhl am S-Warschauer Straße

Eine Transfrau wurde gegen 9:30h im Fahrstuhl am S-Bahnhof Warschauer Straße mit Beleidigungen wie „scheiß tunten ihr seid so eklig“ und „ihr scheiß tunten gehört alle umgebracht“ attackiert. Weil die Betroffene als Punk auch als politische Gegnerin gelesen wurde sagte der Täter beim gehen auch, dass er stolz sei „rechts“ zu sein und nannte sie eine „linke fotze“.

Quelle: Berliner Register

LGBTIQ*-feindliche Beleidigung im Fahrstuhl am S-Warschauer Straße

30.06.26

Rassistische Sticker in der Lindenstraße

In der Lindenstraße wurden an einem Kasten fünf Sticker angebracht auf denen stand: „Mehr Mauern, weniger Migranten“.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistische Sticker in der Lindenstraße

29.06.26

Rassistischer Sticker in der Lenbachstraße entfernt

In der Lenbachstraße wurde ein Sticker entfernt. Darauf abgebildet war ein Reh und darunter stand Migration. Dabei handelt es sich um eine Umwegkommunikation (Re-h – Migration) bzw. ein Bild-Wort-Spiel für das Wort Remigration.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistischer Sticker in der Lenbachstraße entfernt