• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

22.10.26

Hakenkreuz am S-Bhf. Ostkreuz

Auf einem Hinweisschild am S-Bhf. Ostkreuz, Zugang Sonntagstraße, war ein Hakenkreuz geschmiert. Es wurde überklebt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuz am S-Bhf. Ostkreuz

20.10.26

Rassismus und Runensymbolik am Halleschen Tor

Am Toilettenhäuschen U-Hallesches Tor wurden angebrachte Neonazi-Schmierereien überklebt. Angebracht wurde „Scheiß K….“ (wir reproduzieren die rassistische Propaganda hier nicht), ein Hakenkreuz und der Code „88“.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassismus und Runensymbolik am Halleschen Tor

19.10.26

Extrem rechte Stickerserie in der Kadiner Straße

In der Kadiner Straße wurde eine ganze Serie extrem rechte Sticker mit drei verschiedenen Erscheinungsformen entfernt. Auf dem einen Sticker, in den Farben der Reichskriegsflagge, stand der Slogan „Die Deutsche Jugend“ und abgebildet war ein stilisierter Hitlerjunge. Ein weiteres Motiv enthielt in Frakturschrift den Schriftzug „Linker Lump! zur praktischen Arbeit!“ und das dritte Motiv trug den Slogan „Antifa verbieten!“ und enthielt einen Verwies auf eine extrem rechte Internetseite.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Extrem rechte Stickerserie in der Kadiner Straße