• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

18.08.26

Sachbeschädigung in der Kreutzigerstraße

Am Vormittag wurden die Haustürschlösser von zwei linken Hausprojekte mit Sekundenkleber unbrauchbar gemacht. Im Verlauf des Tages wurde bekannt, dass ein weiteres linkes Hausprojekt in der Scharnweberstraße ebenfall betroffen war.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Sachbeschädigung in der Kreutzigerstraße

17.08.26

Rassistische Beleidigung in der S3

In der S3 zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz beleidigte gegen 17:35 Uhr ein alkoholisierter ca. 20 Jahre alter Mann einen migrantisch gelesenen Fahrgast (K-Wort, links-grün versifft, Idiot), Deutschland würde wegen ihm „untergehen“ und er solle sich „verpissen“. Der Betroffene sagte deutlich, dass er in Ruhe gelassen werden wollte, worauf der Mann ihm drohte ihn „fertig zu machen“. Er sprach sehr laut und ließ die Fahrgäste ungefragt wissen, dass er gedient habe, Veteran sei und die AfD wählen würde. Ihm weiteren Verlauf solidarisierte sich ein Fahrgast mit dem Betroffenen und wurde ebenfalls beleidigt. Eine weitere Fahrgästin sprach den Betroffenen beim Aussteigen in Karlshorst an und meinte, dass sie am liebsten die Polizei gerufen hätte. Der Vorfall wurde der S-Bahn gemeldet und Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Quelle: Berliner Register

Rassistische Beleidigung in der S3