• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

19.10.26

NS-verharmlosende, antisemitische Schmiererei in der Skalitzer Straße

In der Ecke Skalitzer Straße / Mariannenstraße wurde die NS-verharmlosende und antisemitische Parole „FCK ZIO NZS“ entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Zudem war daneben angebracht „AK 47“. Hierbei handelt es sich um das weltweit verbreitetste halbautomatische Sturmgewehr, erfunden von Michail Kalaschnikow. Mit diesem Zusatz kann die Schmiererei auch als Aufforderung zur Gewalt gegen Menschen verstanden werden.

Quelle: Bürger*innenmeldung

NS-verharmlosende, antisemitische Schmiererei in der Skalitzer Straße

19.10.26

LGBTIQ*-feindliches Schimpfwort in der Ebertystraße angebracht

An einem, an einer Hauswand hängendem, alten Automaten wurde das Wort „Transe“ unkenntlich gemacht. „Transe“ ist eine Form der Abwertung und Diskriminierung gegenüber transgeschlechtlichen Personen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

LGBTIQ*-feindliches Schimpfwort in der Ebertystraße angebracht

18.10.26

Rassistischer Sticker in der Hasenheide entfernt

Ein Sticker mit der Aufschrift „SAVE EUROP“ und einer Internetseite wurde vom Zaun im Kleintiergehege zum Minigolfplatz an der Hasenheide entfernt. Der Sticker warb für eine rassistische „Bürgerinitiative“ die unter Mithilfe eines österreichischen extrem rechten Aktivisten gestartet wurde. Die Person propagiert rassistische, völkische und antisemitische Positionen und ist als Akteur der Neuen Rechten bekannt. Von 2015 bis 2023 war er zudem Sprecher der „Identitären Bewegung“ in Österreich.
Am 22.07.2026 entschied die EU-Kommission, die Initiative „Bürgerinitiative“ wegen Verstoßes gegen EU-Grundwerte nicht zuzulassen. Seitdem tauchen Sticker der Initiative immer öfter im öffentlichen Raum auf.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistischer Sticker in der Hasenheide entfernt