• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

17.10.26

Immer mehr Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

Auch im Friedrichshainer Südkiez wurden wieder Wolfsangeln entdeckt und unkenntlich gemacht. Sie waren überwiegend in weißer Farbe, einige auch in schwarz. Betroffen war wieder massiv die Wühlischstraße und die Serie zog sich Richtung Frankfurter Allee durch. Teilweise ähnelten die angebrachten Symbole optisch einem Hakenkreuz.
Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegungm Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der „SA-Standarte Feldherrenhalle“ sowie dem „Nationalsozialistischen Schülerbund“ Verwendung.
Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

Quelle: Bürger*innenmeldungen

Immer mehr Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

17.10.26

Rassistischer Sticker am Schleidenplatz entfernt

Auf dem Spielplatz am Schleidenplatz, Rigaer Straße Ecke Pettenkoferstraße, wurde ein rassistischer Sticker entfernt. Darauf stand „FCK MSSRSTCHR KNCKN“ (Fuck messerstechende K-Wort). Dieser Slogan ist gleich in mehrfacher Hinsicht rassistisch. Das K-Wort ist ein abwertendes Schimpf-Wort der deutschen Umgangssprache für Menschen aus Südosteuropa, dem Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika. Zudem wird ein Narrativ der extremen Rechten bedient, dass migrantisch gelesene Personen persé als Kriminelle stigmatisiert werden.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistischer Sticker am Schleidenplatz entfernt

17.10.26

Hakenkreuz in der Proskauer Straße und Wolfsangeln im nördlichen Friedrichshain

Auf einen Elektrokasten in der Proskauer Straße wurde ein Hakenkreuz geschmiert. In gleicher Farbe und Stil fanden sich im Friedrichshainer Nordkiez auch wieder Wolfsangeln und oft in direkter Nähe einige leicht abgeänderte Symbole, den Wolfsangeln sehr ähnlich sehend. Überwiegend betroffen waren mit vier Symbolen der Forckenbeckplatz, mit neun Symbolen die Proskauer Straße und mit zwei Symbolen die Bänschstraße / Ecke Proskauer Straße.
Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegungm Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der „SA-Standarte Feldherrenhalle“ sowie dem „Nationalsozialistischen Schülerbund“ Verwendung.
Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

Quelle: Bürger*innenmeldungen

Hakenkreuz in der Proskauer Straße und Wolfsangeln im nördlichen Friedrichshain