• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

22.04.26

Homofeindliche Bedrohung in einem Fitnessstudio in Kreuzberg

Wie heute bekannt wurde, ereignete sich ein homofeindlicher Vorfall in einem Fitnessstudio in Kreuzberg. Ein Mann wurde durch einen anderen Mann beleidigt und bedroht. Es war scheinbar nicht der erste Vorfall in dem Fitnessstudio. Der nun Betroffene hat das Studio aufgefordert, verbindliche Antidiskriminierungsrichtlinien einzuführen, um Vorfälle dieser Art zu vermeiden. Er sucht das Studio vorerest nicht mehr auf. 

Quelle: Tagesspiegel vom 22.04.26

Homofeindliche Bedrohung in einem Fitnessstudio in Kreuzberg

18.04.26

Hakenkreuz in der Wühlischstraße

An einem Papierkorb Wühlisch- / Ecke Gabriel-Max-Straße wurde ein Hakenkreuz in gelb/gründer Farbe angebracht. Es wurde überklebt. Mit der gleichen Farbe wurde bereits ein anderes Hakenkreuz in der Vorzeit entdeckt.
Zudem wurde unter einem Antifatag in der Warschauer Straße das angebrachte Wort „Scum“ (Abschaum) übermalt.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Hakenkreuz in der Wühlischstraße

18.04.26

Rassistische Vorfälle in der Pettenkofer Straße

Zwei Stancils „Refugees Welcome“ wurden an einer Schule und unweit dieser in der Pettenkofer Straße durchgestrichen. Geflüchtete nicht willkommen zu heißen, stellt eine rassistische Aussage dar.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistische Vorfälle in der Pettenkofer Straße