• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

12.10.25

Antisemtische Schmiererei in der Oppelner Straße

In der Oppelner Straße wurde mit schwarzem Edding die Parole „From the Mountains to the sea Palestine will be free“ angebracht, die Israel das Extistenzrecht abspricht.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemtische Schmiererei in der Oppelner Straße

11.10.2025

Rassistische Beleidigung an der Stresemannstraße

Auf dem Parkplatz am Gropius-Bau saß gegen 14:40 Uhr ein Mann mit Migrationsgeschichte, der seinem Hund Wasser gab. Plötzlich setzte sich ein Mann neben ihn und begann ihn laut anzuschreien mit den Worten „Kurwa Asiaten, Kurwa Muslime, Kurwa Araber“ (Kurwa, polnisch = verdammter). Dann wurde der Betroffene von dem Mann gefragt, ob er Deutscher sei. Als er bejahte, wurde er mit den gleichen Worten erneut angeschrien und beleidigt, sodass er mit seinem Hund den Ort verließ.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Rassistische Beleidigung an der Stresemannstraße

11.10.25

Antisemtische Schmierereien am Carl-Herz-Ufer

Gegen 10:00 Uhr wurden im Umfeld der Synagoge am Car-Herz-Ufer antisemtische Parolen an Hauswänden entdeckt. Geschmiert wurden die Slogans „Death to the IOF“ (damit ist die israelische IDF gemeint) und „Zionism is a crime“. Dabei handelt es sich um eine häufig genutzte Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemtische Schmierereien am Carl-Herz-Ufer