• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

10.06.26

Antisemitische Propaganda in der Admiralstraße

In der Admiralstraße wurde ein Sticker von einem Parkscheinautomaten entfernt. Darauf stand „EAT ZIONISTS, NOT ANIMALS, FREE PALASTINE“ (Esst Zionisten, keine Tiere – Freiheit für Palästina).

Auf dem Grünstreifen in der Grimmstaße wurden zudem mehrere Sticker mit dem Schriftzug „FROM THE RIVER TO THE SEA, PALESTINE WILL BE FREE.“ entfernt, die Admiralskulptur in der Admiralstraße wurde mit einem Hamas-Dreieck beschmiert und an einer Hauswand im Graefekiez wurde die Parole „FREE GAZA! ist das neue Heil Hitler!“ angebracht.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Antisemitische Propaganda in der Admiralstraße

09.06.26

Wiederholt Antisemtische Sticker am Planufer

Am Planufer, gegenüber der Synagoge am Fraenkelufer, wurden wiederholt zwei Sticker entfernt, auf denen stand auf der linken Seite „Vergewaltiger, Nazis Mörder, Verbrecher“, auf der rechten Seite „Als Touristen getarnt unterwegs“ und unten drunter „Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE“.

Zudem befand sich im Außenbereich eines Lokals in der Grimmstraße an mehreren Stellen antisemitische Propagnada. Angebracht wurde: „FCK ZIOS“ (Fuck Zionisten) und „FCK ISR“ (Fuck Israel), die in FOR ZIOS und FOR ISR verändert wurden. Außerdem wurden zwei angebrachte gelbe Schleifen, die für die Solidarität mit der von den Hamas verschleppten Geiseln stehen, mit einem großen roten Kreuz durchgestrichen.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Wiederholt Antisemtische Sticker am Planufer

09.06.26

Runenschmiererei am Mehringdamm

An Mehringdamm, gegegnüber dem Finanzamt, wurde eine Runenschmiererei angebracht. Dabei handelte es sich um türkische Orchon-Runen „𐱅𐰇𐰼𐰰“ (in lateinischer Schrift: „Türk“). Diese Symbolik wird überwiegend von türkischen Faschistischen der „Grauen Wölfe“ verwendet.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Runenschmiererei am Mehringdamm