• FriedhofHallesches

Jeder Vorfall wird nach Art, Motiv, Datum und Ort zugeordnet. Die Chronik bildet die Grundlage für die Auswertung der Vorfälle im Bezirk und erstellt so ein Abbild von Alltagsrassismus.

Wenn ein Vorfall gemeldet wird, der mehrere Motive beinhaltet, wird er der Katergorie zugeordnet, die höherwertig ist.
Beispiel: Eine Person wird erst rassistisch beleidigt und dann geschlagen. In der Chronik wird der Angriff geführt, nicht die Beleidigung. Damit ist gewährleistet, daß jeder gemeldete Vorfall nur einmal erfaßt wird.

Grundsätzlich werden alle gemeldeten Vorfälle anonymisiert veröffentlicht.
Sollte jedoch auch trotz Anonymisierung ein Rückschluss z. B. auf den Wohn– oder Arbeitsort einer angegriffenen Person möglich sein, wird der Vorfall zum Schutz des Opfers nicht in der Chronik veröffentlicht. Vorfälle in Kitas oder Bildungseinrichtungen werden zum Schutz der Betroffenen unter bezirksweit vermerkt, um keine Rückschlüsse auf die Einrichtung ziehen zu können.

Wird ein Vorfall gemeldet, der nach Art und Motiv nicht konkret zugeordnet werden kann, wird dieser nicht in der Chronik erfaßt. Er kann intern vermerkt werden und in die inhaltliche Auswertung einfließen.

22.06.26

Schmiererei gegen politische Gegnerschaft in der Bänschstraße

In der Bänschstraße / Ecke Voigtstraße wurde die mit blauer Farbe angebrachte Schmiererei „1161“ (Zahlencode für Antif-Antifa) unkenntlich gemacht.

Quelle: Bürger*innenmeldung

Schmiererei gegen politische Gegnerschaft in der Bänschstraße

22.06.2026

LGBTIQ*-feindliche und Sexistische Beleidigungen im Weidenweg

Am 22. Juni 2026 gegen 21:00 Uhr wurden zwei Frauen im Weidenweg, Ecke Auerstraße, nahe der U-Bahnstation Weberwiese, aus einem Auto heraus sexistisch und queerfeindlich beleidigt und bedroht. Zuvor waren den Betroffenen vier junge Männer in einem Auto aufgefallen, die sich in der verkehrsberuhigten Fahrradstraße gefährlich verhielten. Das Auto fuhr einem anderen Fahrzeug dicht auf, versuchte in Schlangenlinien zu überholen und baute Druck auf. Als eine der Betroffenen das Verhalten mit einem Blick und einer fragenden Handbewegung kommentierte, wendeten die Männer und fuhren entgegen der Fahrtrichtung zurück in die Einbahn- und Fahrradstraße. Sie hielten mit lautem Bremsgeräusch neben den Betroffenen, lehnten sich aggressiv aus dem Fenster und bedrängten sie verbal. Obwohl die Betroffene sagte, dass sie kein Gespräch wolle und in Ruhe gelassen werden möchte, wurden die Männer lauter. Sie beleidigten die beiden Frauen unter anderem als „dumme Fotzen“ und „dumme Lesben“.

Quelle: Berliner Register

LGBTIQ*-feindliche und Sexistische Beleidigungen im Weidenweg